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            "ner_text": "Bin ich widerumb in des ks. hoff gewesen, ist die bahar in der fordern grossen hoffstuben gestanden mit einem gulden stuck bedeckt, dorauff zu den hauptten ein gulden crucifix gestanden, auff der brust die gulden cron, gulden scepter und apffel sampt dem schwert gelegen, unten zu den fussen auff der erden ist ein silbern weivesslein gestanden, damit man die baar besprenget hat, oben und unten 4 silbern vergult leuchter mit brennenden kertzen gesetzt gewesen, bei der baar sind auff 2 tischen 4 pfaffen gesessen und vigilias gesungen.",
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            "ner_text": "Hat man den achten gehalten und ksl. Mt. leichnam aus der grossen hoffstuben herunter in St. Michels capeln getragen. Es haben aber an der leichen 16 cammerhern getragen und brennendt fackeln ein jeder in der handt gehabt. Man hat auch als balt den ksl. hoff zugeschlossen und niemandts hinein gelassen, der leichen sindt nachgefolgt der rom. konig, die junge ertzherzogen und die räthe.",
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            "ner_text": "Ist allen anwesenden des Hl. |röm. Reichs stenden und der abwesenden rät, botschafften und gesandten durch den herrn Reichs marschalckh morgens zu 6 uhrn in der km. pallatium zuerscheinen angesagt worden; und nach dem dieselben irer Mt. dz glait in die kirchen und furter nach verrichtem gotsdienst auch uf dz rathaus geben, haben ir Mt. inen durch pfaltzgraf Ludwigen, statthalter zu Amberg etc., ungevar nachvolgends vermelden lassen:",
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            "ner_text": "Pfaltzgraf Ludtwigs mundlich furbringen vor der proposition. Die rkm., unser allergnedigister, setzen in kheinen zweivel, die anwesende fursten und stend, auch der abwesenden Kff., Ff. und stend rät, bottschafften und gesandten werden sich aus irer km. usschreiben gnugsam zuerinnern haben, was hoche und unumbgengliche notwendigkheiten ir km. verursacht, dise allgemeine Reichs versamlung andzustellen. Dz nun so die stend teils in der person, teils aber gevolmechtigt, wie es die notturfft erfordert, alhero also gehorsam erschinen, dz reichet irer km. von inen zu gantz freundlichem, gnedigem und gnedigistem gefallen.",
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            "ner_text": "Und nach dem die handlungen, so zutractirn und beratschlagen, mererlei und hochwichtig, die stend und gesandte aber mit langem mundlichen furtragen nit beschwerdt werden, so hatten ir km. solche altem gebrauch nach in schrifften zuverfassen und jetzo den stenden furzulesen gnedigist bevolhen, und wellen sich ir km. freundlich, gnedig und gnedigist versechen, es werden die allgemeine stend und botschafften inen die sachen, wie es die eusserst not erfordert, treulich angelegen sein lassen, die in furderliche, fleissige beratschlagung ziehen und sich darinnen allenthalben also erzeigen, wie zu inen irer Mt. gantz freundlichs, gnedigs und gnedigistes vertrauen stüend; solchs, neben dem es gemeinem vatterland und allen stenden des Hl. Reichs zu gutem, rue, friden, schutz und erhaltung reicht, seien ir km. in aller freundschafft und gnaden zuerkhennen geneigt und urbitig.",
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            "ner_text": "|fol. 100. Nach verlesung und anhorung der proposition seien die kfl. rät, item die anwesende fursten unnd der abwesenden botschafften, auch der erbarn stett gesandten jeder teil zusamen treten; und nach dem sich Kff. und fursten einer antwort, so der km. zugeben, verglichen, Hoche stend halten den stetten ir bedencken, die vergleichen sich mit inen. haben sy es durch den herrn maintzischen cantzler in gegenwart etlicher chur- und f. rät den erbarn stetten furgehalten; und als sy inen ir bedenckhen, so in effectu irm der stett bedenckhen fast gemesgewesen, gefallen lassen und sich mit inen verglichen, hat furter der H. maintzisch dombrobst solche antwort mundlich furbracht, wie volgt:",
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            "ner_text": "Gemeiner stend mundliche antwort. Aus was hochwichtigen ehafften ursachen ir km. dise Reichs versamlung allergnedigist erfordern, wz auch ir km. an jetzo mundlich und schrifftlich proponirn und zuberatschlagen allergnedigist begern lassen, dz alles hetten sy, die anwesende kfl. rät, fursten, stend und der andern abgesandten, in aller undertenigkheit angehört; daraus sy dann vernomen, dz ir km. des Hl. Reichs, dessen glidern und stenden reputation, heil und wolfart nochmals, wie auch jederzeit bey irer ksl. regierung ir gantz väterlich und allergnedigist angelegen sein lassen, darumb Kff., fursten und stend irer km. nit allein allerundertenigiste danckhsagung theten, sonder wern auch schuldig und geneigt, solches alles gegen derselben in allerundertenigister gehorsame zuverdienen. Ehrachteten auch angeregter entschuldigung beschehner prorogation dises reichstags wegen unnötig gewesen, sintenmal irer km. leibsunvermuglicheit und andere zugestandne verhinderungen gnugsam am tag, in dem sy dann mit irer Mt. undertenigist mitleiden truegen.",
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            "ner_text": "Die stend und gesandte hetten uß fürgelesner proposition vernommen, was die ursachen diser zusamenkhunfft und außgeschribnen reichstags seie; wern die sachen anderst nit dann in der warheit also geschaffen, dann one dz ir Mt. die stend mit uberfluß ungern beschwern wolten. Einmal sei es an dem und nun zuvil an der warheit, dz es ein solche eusserste gevar und gelegenheit jetziger zeit mit den hungerischen grenitzen, da von den stenden irer Mt. nun mer nit hilf geleist werden, dz ir Mt. dieselbig schwerlich lenger aufhalten und handhaben könne, sonder gemeines Hungerlands als der vor maur des Reichs verderben vor augen schwebe; bitte die stend gantz getreulich, sy wollen es dahin nit khomen lassen, wie der exempla vil vor augen, da man het helffen khonnen, het man es ufgeschoben, da es zur not khomen, eh uf hilf gedacht worden, sei es schon zu spat gewesen. Man gedenckh, wann dz feur in des nachbaurn hauß prenn, dz es ime am nechsten und zeit zuleschen sey. Ir Mt. hetten bißhiehero ein lange zeit mit unerschwinglichem costen, wie in der proposition uß gefurt, dz ir getan, ja so lang, dz es ir Mt. nit mer thun khöndten, dann wann ein prunn stetigs geschöpfft werde, auch ime die wasserflus und quellen darzu entgeen, die den prunnen erhalten sollen, muesste notwendig zu letst mangel erfolgen und dz wasser versinckhen. Es mussten gleichwol ir Mt. gesteen, dz dern geliebten vorfarn loblicher gedechtnus, auch irer Mt. selbs vom Reich statliche hilf widerfarn, aber man befund im werckh, dz mit solcher einfachen huf gegen solchem mechtigen feind nichts uszurichten, wa man nit einmal dahin bedacht were, wie man sich einer solchen beharrlichen hilf zuvergleichen; dann man richte mit solchen einfachen hilfen mer nit aus, da man von solchem mechtigen feind bald ablaß, dz er seine anschläg desto besser darnach zurichten und, wann es mit uns aus, er sein macht erst gegen uns wendet; bis man wider zur hilf gelang, sei der schad schon geschehen und werden also seine grenitzen je lenger je mer erweitert, irer Mt. aber und also dem Reich geschmelert; darumb die hoche zeitt vor der thür, dißmals gemeines vaterlands höchste not wol zu gemuet zufuern und zuerwegen, wie ir Mt. die stend hieruber vätterlich und treulich wolten ersucht haben.",
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            "ner_text": "Ist allen anwesenden reichsstenden durch den Reichs marschalckh, zu 7 uhrn uf dem rathaus zuerscheinen, angesagt worden. Und als der erbarn stett gesandten (als nemlich von der reinischen panckh: Cöln, Ach, Straspurg, Lübeckh, Worms, Speyr, Franckhfort, Hagenoue, Colmar, Schletstatt, Goßlar, Fridberg in der Wetteraw, und von der oberlendischen panckh: Augspurg, Nurmberg, Ulm, Reitlingen, Rotenburg, Schwabischen Hall, Rottweil, Thonauwerd, Windsheim, Offenburg, Giengenbach, Zell, Regenspurg) in irer ratstuben zusamen khomen, hat sich in der deßwegen gehaltnen umbfrag anfangs jeder seins habenden bevelchs und gwalts vernemen lassen.",
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            "ner_text": "Reichsrat. Als nun nach solchem der Reichs marschalckh der erbarn stett gesandten in Reichs rat erfordert, hat inen der maintzisch cantzler in substantia furgehalten: Nachdem die rkm., unser allergnedigister herr, ir ksl. proposition furbringen und gemeinen stenden in schrifften zustellen lassen und man sich erinnert, dz die stend in der irer Mt. gegebnen antwort sich vernemen lassen, dz man solche proposition irer Mt. gnedigisten begern nach furderlich in beratschlagung ziehen wolte, Den stetten wirt von hochern stenden, wie sy mit der beratschlagung furzugeen bedacht, entdeckht. so hett der chur- und fursten rat sich miteinander verglichen, anfangs mit der beratschlagung der proposition in den räten zuverfarn, zum andern die ordnung von puncten zu puncten zuhalten, wie die in irer Mt. proposition begriffen, und zum driten, damit die beratschlagung mit besserm, furderlicherem, vleissigerm nachgedenckhen beschechen mechte, so solte beim puncten der iustitia, da ir Mt. zu bedenckhen gestelt, ob etliche uß dem collegio hieher zuerfordern, ein solchs irer Mt. undertenigist heimgestelt werden, welchs er also inen, den stetten, furzuhalten bevelch empfangen.",
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            "ner_text": "Nun hett man aber aus der proposition vernomen, dz die grenitzen in Hungern soweit und bis an Össterreich herauf in des turggen gewalt khomen, dann obwol ir Mt. und dero länder bißher alles dz getan und getreulichen geleist, was sy immer thun und leisten können, und wolte Gott, dz ir Mt. und sy ein solches noch thun und damit dem Hl. Reich verschonen köndten; weil aber diser handel in Hungern mit dem turggen uber die 50 jar gewört, wern ir Mt. und dero königreich und land auf dz eusserst erschöpfft, wie dann ein prunn, wie groß er auch sei, erschöpfft werden khönne; und wz ir Mt. und dero getrewe land und leüt thun khönnen, dz hetten sy getreulich geleist, wolten auch nichts liebers winschen, dann dz sy dem feind nochmaln einen gnugsamen widerstand thun, etwas fruchtbars außrichten und gemeiner stend hierinnen mit irm begern verschonen khöndten. Aber wie ir Mt. vermeldt, so were es dahin khomen, dz ir Mt. und ire land allein dem feind widerstand zuthuen oder ine aufzuhalten unmenschlich, auch unmuglich were in sonderer erwegung seiner grossen macht, gewalts und gehorsams bei seinen undertanen; dann menigclich bewusst were, wz es fur ein feind, der nit allein mit irer Mt. und dero land, sonder auch dem gantzen Hl. Reich und andern potentaten zuthun hette und es sy mitbelangte; dann man dz exempel mit Hispanien und den venedigern fur augen nemen solte, dann unangesehen sy zusamen gesetzt, nichts desto weniger er, der turckh, Zippern, Thunnis und Golleta eingenomen hette.",
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            "ner_text": "Nun musste ir Mt. bekhennen und were dem also, dz man irer Mt. wie auch dero geliebten vorfordern ein stattliche, ansehenliche hilf durch gemeine stend geleist und mitgeteilt, aber es hat sich an dem erwunden, wann man die gelegenheit gehabt, den feind widerstand zuthun und, was verlorn, wider zuerobern, dz die hilf alßdann nit mer vorhanden gewesen und nichts anders ußgericht worden, dann dz man dardurch dem feind ursach gegeben, sich uf die fuß zumachen, zu sterckhen und sein Reich zuerweitern. Darumb sy, der stett gesandten, neben andern stenden wol zuerachten und zubedenckhen hetten, dieweil irer Mt. und dero land hilf, dem turggen widerstand und abbruch zuthun, vil zu gering, dz mit einer particular hilf gar wenig geholffen, sonder dz man auf ein beharrliche bestendige hilf bedacht sein musste, mit welcher der feind jederzeit abgetriben, ime begegnet und er ein abscheuchen daran haben mechte. Derhalben so wolten ir Mt. ir keinen zweivel machen, sy, die gesandten, wurden solches alles zu gemut ziehen und, wie der sachen notturfft erfordert, erwögen. Dann da es, welchs der allmechtig gnedig verhueten wolle, dahin khomen solte, dz die hungrishe grenitzen gar in des turggen gewalt khomen solten, so wurde dz |röm. Reich den feind auch bald haben und empfinden; man hett dz vergangen jar wol gesehen, als er etliche heuser, an denen nit vil gelegen, eingenomen, wz fur ein geschrey und erschreckhen es bei dem gemeinen mann verursacht und sy die flucht, da doch khein feind vorhanden gewesen, herauf bis geen Passaw genomen.",
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            "ner_text": "Die Hungern sein des turggen anlaufs und einfals wol gewont, besorgen sich desselben nit, da es aber herauf an die teutsche khomen solte und man erst hilf und widerstand thun wölte, so besorgte ir Mt., die hilf wurd alßdann vil zuspat sein, dann man die exempel an Grecia und Constantinopol vor augen hette, die auch nit glauben noch dar zu thun wollen, bis es zu letst dahin khomen, das die groß not und gevar des turggens vorhanden gewesen; als sy es aber mit der that erfarn, hetten sy letstlich gern geholffen und dz irig zugesetzt, es wer aber schon zuspat gewessen. Derhalben besorgten ir Mt., da man nit bei zeit darzu thun, dz dem Hl. Reich eben dz, was andern zugestanden, begegnen mechte. So sei es auch noch nit gar an dem, dz mans nit erschwingen noch die hilf ertragen khöndte, darumb verhofften ir Mt., die stend des Reichs werden inen dise sach angelegen sein lassen und befurdern, damit nit allein der feind abgehalten, sonder auch die gantz christenheit dardurch geschützt und geschirmet werden muge. Es sei je besser, dz vorsteenden gevärden zeitlich begegnet, dann wann dieselben ervolgt, alßdann erst rat gesucht werde. Dz vermeldte ir Mt. nit darumb, das sy die sachen beschwerlicher machen wolten, dann sy ist, sonder darumb, dz man gemeine wolfart desto zeitlicher bedenckhen und behertzigen wolte; dann wann sy, die gesandten, die grenitzen besehen solten, wie ir Mt. nit zweivelt, dz etliche uß irm mitel dieselben gesehen hetten, so wurden sy entlich finden, dz ir Mt. weniger, dann es were, angezeigt hette; derhalben ir Mt. sich zu den stenden und inen, den gesandten versehen wolten, sy wurden es dermassen bedenckhen und zu gemuet furen, damit dem feind zu zeit begegnet, er von seinem vorhaben abgehalten und die gemein christenheit geschutzt, geschirmt und in rue gestelt wurde. Dann erzeigten sy irer Mt. ein gnedigs gefallen neben dem, dz sy es zuthun schuldig, es auch inen und gemeiner christenheit zu allem gutem gelangen und komen wurde.",
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                "text": "Die Hungern sein des turggen anlaufs und einfals wol gewont, besorgen sich desselben nit, da es aber herauf an die teutsche khomen solte und man erst hilf und widerstand thun wölte, so besorgte ir Mt., die hilf wurd alßdann vil zuspat sein, dann man die exempel an Grecia und Constantinopol vor augen hette, die auch nit glauben noch dar zu thun wollen, bis es zu letst dahin khomen, das die groß not und gevar des turggens vorhanden gewesen; als sy es aber mit der that erfarn, hetten sy letstlich gern geholffen und dz irig zugesetzt, es wer aber schon zuspat gewessen. Derhalben besorgten ir Mt., da man nit bei zeit darzu thun, dz dem Hl. Reich eben dz, was andern zugestanden, begegnen mechte. So sei es auch noch nit gar an dem, dz mans nit erschwingen noch die hilf ertragen khöndte, darumb verhofften ir Mt., die stend des Reichs werden inen dise sach angelegen sein lassen und befurdern, damit nit allein der feind abgehalten, sonder auch die gantz christenheit dardurch geschützt und geschirmet werden muge. Es sei je besser, dz vorsteenden gevärden zeitlich begegnet, dann wann dieselben ervolgt, alßdann erst rat gesucht werde. Dz vermeldte ir Mt. nit darumb, das sy die sachen beschwerlicher machen wolten, dann sy ist, sonder darumb, dz man gemeine wolfart desto zeitlicher bedenckhen und behertzigen wolte; dann wann sy, die gesandten, die grenitzen besehen solten, wie ir Mt. nit zweivelt, dz etliche uß irm mitel dieselben gesehen hetten, so wurden sy entlich finden, dz ir Mt. weniger, dann es were, angezeigt hette; derhalben ir Mt. sich zu den stenden und inen, den gesandten versehen wolten, sy wurden es dermassen bedenckhen und zu gemuet furen, damit dem feind zu zeit begegnet, er von seinem vorhaben abgehalten und die gemein christenheit geschutzt, geschirmt und in rue gestelt wurde. Dann erzeigten sy irer Mt. ein gnedigs gefallen neben dem, dz sy es zuthun schuldig, es auch inen und gemeiner christenheit zu allem gutem gelangen und komen wurde.",
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            "ner_text": "Darauf der erbarn stett gesandten nach kurtz gehabter underred anzeigen lassen: Es hetten irer Mt. und des Hl. Reichs frei- und reichsstett gesandten in allerundertenigkheit angehört, wz ir km. inen gantz trewhertziger, vätterlicher und gnedigister wolmeinung gnedigist angezeigt, theten sich gegen irer km. solcher irer trewhertzigen geleisteten zunaigung undertenigist bedanckhen, wolten nit underlassen, solchs alles iresteils in beratschlagung zu nemen und dermassen zubedenckhen, wz inen zuthun immer muglich und sich irer instruction und bevelch nach geburen wolte, mit allerundertenigister bitt, ir und irer obern allergnedigister herr zusein und zubleiben und sy bei irm alten herkhomen, privilegien, rechten und gerechtigkheiten allergnedigist zuschutzen, zuschirmen und handzuhaben.",
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            "ner_text": "Uf welchs in der deßwegen gehabten zweiten umbfrag beschlossen, das morgen frue zu 6 uhrn alle der erbarn stett gesandten widerumb beisamen erscheinen, ein jeder sein habenden bevelch und instruction auf disen ersten puncten propositionis andzeigen und decisive davon reden solte, wz vonwegen der erbarn stett den hochern stenden hierauf fur ir bedenckhen furzubringen sey.",
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            "ner_text": "Stett sollen nit verruckhen. Und nachdem der stett Rotenburg und Windsheim gesandte albereit widerumb abgereisst und dann die von Schwäbischen Hall zuveruckhen auch willens gewesen, so ist bedacht, dz sy, wie auch alle der ubrige erbarn stett gesandten, so in ausschuß nit verordnet, ermant werden solten, alhir zubleiben und disem reichstag bey zu wonen, damit, wann mer dergleichen fur die km. erfordert wurde, man nit in so geringer anzal erschine, dz auch dz abreisen beder stett gesandten gegen irn herrn und obern schrifftlich verwisen und sy des zu eßlingischen abschids de anno 71 erinnert werden solten.",
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            "ner_text": "Etliche stette werden ersucht, ire gesandten zum reichstag zuschickhen. Es ist auch nach solchem ein concept des schreibens, an bede erbare stett Rotenburg und Windsheim gestelt, verlesen, es darbei gelassen und ferner bedacht worden, dz nit allein dise, sonder auch alle andere vermugliche erbare stett, sy haben irn gwalt andern ubergeben oder nit, gleichffals vermug eines sondern concepts ersucht werden, ire gesandten alherzuschickhen, als namlich Milhausen, Northausen, Dortmund, Nordlingen, Eßlingen, Hailprunn, Dinckhelspühel, Gmund, Uberlingen, Lindaw, Memmingen, Ravenspurg, Kempten, Bibrach.",
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        {
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            "ner_text": "Und sein beder erbarer stett Coln und Nurmberg gesandte mit dem chur- und Ff. ausschus zum H. Trautson gangen und ime gemeiner stend meinung des camergerichts halben angezeigt, der sich erbeten, es irer Mt. alßbald furzubringen.",
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            "ner_text": "Nachmals ist under anderm furkhomen, dz der fursten rat der turggenhilf halben sich dahin verglichen, dz der km. in allweg zuhelffen sein soll, doch nach keinem andern dann dem römerzug anschlag nach und auch gar nit beharrlich; wie hoch aber, da wolten sy den kfl. räten in dem nit fuergreiffen.",
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            "ner_text": "Nach solchem und fast zu 10 uhrn er, herr cantzler, inen, den stetten, wider anzeigt: Es were ein difficultet furgefallen, also dz man noch zu keiner vergleichung khomen, sonder die sachen bis morgen zu 7 uhrn eingestelt were; und wiewol er nit wissen khondt, wie bald etwa die vergleichung erfolgen mecht, so wer doch gut, dz die erbarn stett bei der hand weren, damit, wa die vergleichung ervolgte, es inen alßbald angezeigt werden mechte.",
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                "text": "Nach solchem und fast zu 10 uhrn er, herr cantzler, inen, den stetten, wider anzeigt: Es were ein difficultet furgefallen, also dz man noch zu keiner vergleichung khomen, sonder die sachen bis morgen zu 7 uhrn eingestelt were; und wiewol er nit wissen khondt, wie bald etwa die vergleichung erfolgen mecht, so wer doch gut, dz die erbarn stett bei der hand weren, damit, wa die vergleichung ervolgte, es inen alßbald angezeigt werden mechte.",
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            "ner_text": "Reichsrat. Derwegen die erbarn stett sich volgenden tags, den 24. Julii , zu obbemelter stund wider ufs rathaus verfuegt und ist inen hernach zwischen 9 und 10 uhrn in gemeinem reichsrat der hochern stend bedenckhen die turggenhilf betreffend mundlich referirt, die alßbald den hochern stenden da gegen ir bedenckhen, wie fol. 130 zusechen, auch alß mundlich referirt, mit dem anhang, dz sy sich mit irn Gn. und gn. in allem durch aus verglichen haben wolten.",
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            "ner_text": "Darauf der herr mäintzisch cantzler nach einnemung der hochern stend meinung alßbald replicirt: Sy heten angehört, was sy, die stett, uf den ersten puncten propositionis zu gleich bewogen und wz sy bedacht, dz es der notturfft nach beschehen, und weil sy sich ungeacht irer furgebrachten gravamina mit beden räten verglichen, so solte dasselb relations weis verfasst werden, wie dann alßbald zu anhorung derselben uff Donnerstag morgens zu 7 uhrn in reichrat angesagt worden.",
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            "ner_text": "Und nach dem letstlich die hochere stend auch bedacht, dz uf der drei fürstentumb Steir, Cärnten, Crain etc. gesandten insonders beschechen schrifftlich und mundtlich anhalten, wie sy dann heut bei den kfl. raten widerumb ansuchen getan etc., von unnoten sei, inen sondere anlagen und hilf zuthun, weil ir Mt. in irer proposition dise hilf in gemein fur alle dero land etc. begert, sonder dz sy mit solchem irm ansuchen auf dise jetzige, der stend bewilligung an ir Mt., damit es nit dz ansehen hette, als wolt man der wegen in ir Mt. einich mistrawen setzen, zuweisen sein solten, Beantwortung der land Steir etc. ist inen, den gesandten, ein solchs alßbald in gemeinem reichsrat furgehalten worden.",
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            "ner_text": "Fridberg. Und nach dem der gesandt von Fridberg in der Wetteraw verschiner tagen an die erbarn stett zu wissen begert, die weil seine herrn der erbarn stett contributionen bißher erlegt, warumb sy von gemeinen stettägen, so ein zeit her gehalten, nit allein ußgeschlossen, sonder inen auch khein abschid noch einige schrifften solcher stettäg mitgeteilt worden, haben sich die erbarn stett erinnert, wz irnthalben anno 59 und 66 gehandelt, beschlossen, verabschidt und sonderlich inen von Fridberg anno 59 irer damaln erlangten session und dann auch der contributionen halben geschriben worden, darbei man es allerdings verbleiben lassen; doch daneben ferner bedacht, damit sich die von Fridberg der contribution halben sovil desto weniger zubeschwern, so solten sy hinfuro allein den halben teil der erbarn stett contribution irm Reichs anschlag nach erlegen.",
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            "ner_text": "Reichsrat. Was biß daher des ersten punctens der turggenhilf halben im chur- und fursten rat, wie auch durch die erbarn stett bedacht, dz alles het die maintzisch cantzlei in ein schrifft verfasst, die solt abgelesen werden, darauf hetten sy sich hernach auch vernemen zulassen. Als nun solch concept angehört und aus der verlesung vermerckht worden, Zweierlei bedenckhen des churfursten rats. dz die im churfursten rat belegung der undertanen halben zweierley bedenckhens gewesen, die im fursten rat aber dem einen teil beygefallen, haben die erbarn stett nach kurtz gehabter underred anzeigt: Sy hetten bey verlesung des concepts khein bedenckhen, sonder befunden, es der furgelofnen beratschlagung allerdings gemes; weil sy aber vermerckhen, dz von den Kff. zweierley bedenckhen furkhomen, dz ein, dz die undertanen (wie rechtmessig herkhomen und recht ist an den orten, da sy gesessen) mit steur zubelegen, und dz ander, dz die wort (an dem ort, da die undertanen gesessen) außzulassen sein solten etc., Stett halten dem einen teil bey.da theten sich die erbarn stett mit dem teil, dz die undertanen an dem ort, da sy gesessen, belegt werden solten, allerding vergleichen, dann vil der erbarn stett derwegen von kaisern und konigen privilegirt und befreit wern etc.",
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            "ner_text": "Ferrer ist auch ein beylag mit B abgelesen, welcher massen die fürnembsten grintzheüser zubevestigen, auch etliche grintzheüser zuezurichten sein solten, auch darinn in specie gesetzt, wievil auf ein jede bevestigung ungevarlich lauffen wurde, welche summa solche paucostens sich erstreckht auf 315.000 fl..",
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            "ner_text": "Es ist auch bey disem rathseß durch der statt Augspurg gesandte fürgebracht worden, ob sich wol die erbarn stätt eines bedenckhens uber den punctum iustitiae, inn schrifften verfast, verglichen, so kommen sie doch inn erfarung, dz die höher stende von vilen andern unnd hochwichtigen puncten, alß nemlich uber dz bedenckhen des camerrichters, der herrn aßeßorn und procuratorn, welche schrifft unnd bedenckhen der ir Jung bey handen haben solte, darauf die erbarn stätt umb communication derselben durch den herrn Flettenherr pitten unnd begern lassen; obgemelts tags umb zwey uhrn seind die erbarn stett widerzuesamen erfordert unnd dz begriffen schreiben an die hansen stätt abgelesen unnd darauf ferrner proponirt worden, dieweil die bedenckhen über den punctum iustitiae alberait zur hannd gepracht, welchen gelerten von beeden pänckhen sie, solche bedenckhen zuüberstehen, bevolhen worden, darzue auf der schwäbischen panckh Augspurg unnd Regenspurg unnd auf der reinischen panckh Augspurg unnd Lübeckh darzue deputirt worden.",
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            "ner_text": "Ferner ist auch deß puncten monetae halber ein umbfrag beschehen unnd dahin bedacht worden, dz das bedenckhen dises puncten halber underschidlich unnd auf der reinischen panckh dahin referirt werden soll, ob sie, uber den heilsamen aufgerichten müntz edicten inn allen iren puncten und articuln zuehalten, für nutzlich ansehen; so befinden sie doch bey inen im werckh sovil, dz inen, rebus sic stantibus darob zuhalten, unmüglich, es were dann zuvor mit Burgund, Lottringen, Franckhreich unnd Schweitz ein durchgehende gleicheit getroffen; aber der statt deß schwäbischen panckhs ir bedenckhen dahin gestelt worden, dz sie es mit den dreyen kreysen, schwäbischen, fränckhischen unnd bairischen craisen, halten unnd sich von denselben nit abzuesündern wüssten, sondern mit dennselben vergleichen thetten.",
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