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    "ner_text": "Die stend und gesandte hetten uß fürgelesner proposition vernommen, was die ursachen diser zusamenkhunfft und außgeschribnen reichstags seie; wern die sachen anderst nit dann in der warheit also geschaffen, dann one dz ir Mt. die stend mit uberfluß ungern beschwern wolten. Einmal sei es an dem und nun zuvil an der warheit, dz es ein solche eusserste gevar und gelegenheit jetziger zeit mit den hungerischen grenitzen, da von den stenden irer Mt. nun mer nit hilf geleist werden, dz ir Mt. dieselbig schwerlich lenger aufhalten und handhaben könne, sonder gemeines Hungerlands als der vor maur des Reichs verderben vor augen schwebe; bitte die stend gantz getreulich, sy wollen es dahin nit khomen lassen, wie der exempla vil vor augen, da man het helffen khonnen, het man es ufgeschoben, da es zur not khomen, eh uf hilf gedacht worden, sei es schon zu spat gewesen. Man gedenckh, wann dz feur in des nachbaurn hauß prenn, dz es ime am nechsten und zeit zuleschen sey. Ir Mt. hetten bißhiehero ein lange zeit mit unerschwinglichem costen, wie in der proposition uß gefurt, dz ir getan, ja so lang, dz es ir Mt. nit mer thun khöndten, dann wann ein prunn stetigs geschöpfft werde, auch ime die wasserflus und quellen darzu entgeen, die den prunnen erhalten sollen, muesste notwendig zu letst mangel erfolgen und dz wasser versinckhen. Es mussten gleichwol ir Mt. gesteen, dz dern geliebten vorfarn loblicher gedechtnus, auch irer Mt. selbs vom Reich statliche hilf widerfarn, aber man befund im werckh, dz mit solcher einfachen huf gegen solchem mechtigen feind nichts uszurichten, wa man nit einmal dahin bedacht were, wie man sich einer solchen beharrlichen hilf zuvergleichen; dann man richte mit solchen einfachen hilfen mer nit aus, da man von solchem mechtigen feind bald ablaß, dz er seine anschläg desto besser darnach zurichten und, wann es mit uns aus, er sein macht erst gegen uns wendet; bis man wider zur hilf gelang, sei der schad schon geschehen und werden also seine grenitzen je lenger je mer erweitert, irer Mt. aber und also dem Reich geschmelert; darumb die hoche zeitt vor der thür, dißmals gemeines vaterlands höchste not wol zu gemuet zufuern und zuerwegen, wie ir Mt. die stend hieruber vätterlich und treulich wolten ersucht haben.",
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