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"ner_text": "Sovil etlicher lanndtschafften schulden last belanngt, hatt solches bei den össterr. auch kain groß be- denncken, damit wir die sachen dahin versteen, das die armen unnderthanen ein weg wie denn andern die haar darleihen müessen, es werde gleich die hillf nach dem gemainen pfennig oder romer zug bewilligt, allso das dergleichen schulden ob im selbst bleiben.",
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"ner_text": "Sovil nun das erst begern anlangtt, dieweil wissendtlich, daß der röm. ksl. Mt. jerlich einkommen durch der türggen teglich einfallen, verbrennen unnd hörrn verheeren teglich geschmelertt unnd hergegen der uncosst zu unnderhalltung der grenitzen von tag zu tag mhert, allso das derselbich sich inn etlich wenig jarn umb hunndert tausendt guldin erstreggen thuett, so were je nach so lanngen erlittenem kriegsuncossten irer Mt. unnd dero kunig- reich unnd erblannden unmenschlich unnd unmüglich, weitter solches zuerschwingen. Sollten nun die noch bevorsteende grenitzen, daran der christenhaitt nach gott alle wollfartt glegen, erhallten werden, so erforderte die eusserste notturfft, das irer ksl. Mt. hierinnen mit einer ansehenlichen, jerlichen hilf enndtgen entgegen ganngen werde.",
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"ner_text": "Gleicher gestalltt befindt man die sachen dermassen beschaffen, das nit mit ein perpetuus miles auf etliche taussendt husarische unnd teutsche pferdt sambt einer gueten anzall heggenschutzen neben ir ksl. Mt. besolldt unnd kriegßvolgkh ob der grenitzen unnd den ordenlichen zuzug der lanndt erhalten werden solltte. So were unmüglich, das die unngerische landtschafft von ferrnerm abfall unnd huldigung mit den türggen beschitzt et per consequens auch die granitz zu defendiern, derohalben abermalß des Reichs höchste notturfft erfordertt, das man sich alhie solcher richtiger hillff an pferdt unnd knecht unnd auf ein anzal jar, damit dieselbigen ordenlich erhallten.",
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"ner_text": "Was dann zum dritten den begerten vorratt belanngt, helltt man darfur, das solches das ainnig und allain mitel sein, dardurch der türgg anhaimbß behallten werden müg. Derwegen aber, da deß lanndt offen, kain gellt noch volgkh verhannden, so wurde der türgg selbs verursacht allß ein kriegßman, solche guete gelegennhaitt nit verabzusaumen, sonnder seinen gewalltt unnd bluetdürstig gemüet mit furnemung eines kriegszugs aigner person zuerzaigen. Wann aber nun ein solcher vorratth im Raich verhannden unnd der türgg aigner person allso furbrechen wolte, kündt das Reich zu einem zuzug zeitlich kommen unnd den vorstraich erlanngen, auch dem feindt unnder augen ziehen und den krieg continuiern, dardurch die belegerung der statt Wien verhindert. Unnd dieweill sich kain befösstigung vor seinem gewalltt erhallten kan, so würdt das kriegßwesen vilmher auf einem freien velldtzug zuställen, dann sich auf ainiche befesstigung zuverlassen sein. Waß man nun zu solcher ansehenlicher hilf, wie ir ksl. Mt. allergnedigst suchen und begern, zu kommen unnd derselbig zuvergleichen, wissen sich die össterreichischen zuerinnern, das auf vil reichstagen zuvor mancherlai rhattschlag dernhalb verfasst worden. Es haben aber alle verstenndige unnd der reichssachen erfarrne räth je unnd allwegen darfur gehallten, das zu gnugsamen widerstandt unnd stergkung kain christlicher, gleichmessiger, erschiesslicher, erbarer und minder beschwerlichen weg zufinden sein möchte, dann das solche hillff und ain durchgenden gemainen pfennig geställtt, wie dann solches nichts neues, sonnder hievor 1495 auch ein gemainer pfennig auf etlich jar bewilligen, unnd dann zum RT zu Speir unnd Nurnberg anno 42 unnd die stenndt und weg -en solcher gleichait fur rathsam angesehen, dennselbigen anno 48 hernacher zu continuiern.",
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"text": "Was dann zum dritten den begerten vorratt belanngt, helltt man darfur, das solches das ainnig und allain mitel sein, dardurch der türgg anhaimbß behallten werden müg. Derwegen aber, da deß lanndt offen, kain gellt noch volgkh verhannden, so wurde der türgg selbs verursacht allß ein kriegßman, solche guete gelegennhaitt nit verabzusaumen, sonnder seinen gewalltt unnd bluetdürstig gemüet mit furnemung eines kriegszugs aigner person zuerzaigen. Wann aber nun ein solcher vorratth im Raich verhannden unnd der türgg aigner person allso furbrechen wolte, kündt das Reich zu einem zuzug zeitlich kommen unnd den vorstraich erlanngen, auch dem feindt unnder augen ziehen und den krieg continuiern, dardurch die belegerung der statt Wien verhindert. Unnd dieweill sich kain befösstigung vor seinem gewalltt erhallten kan, so würdt das kriegßwesen vilmher auf einem freien velldtzug zuställen, dann sich auf ainiche befesstigung zuverlassen sein. Waß man nun zu solcher ansehenlicher hilf, wie ir ksl. Mt. allergnedigst suchen und begern, zu kommen unnd derselbig zuvergleichen, wissen sich die össterreichischen zuerinnern, das auf vil reichstagen zuvor mancherlai rhattschlag dernhalb verfasst worden. Es haben aber alle verstenndige unnd der reichssachen erfarrne räth je unnd allwegen darfur gehallten, das zu gnugsamen widerstandt unnd stergkung kain christlicher, gleichmessiger, erschiesslicher, erbarer und minder beschwerlichen weg zufinden sein möchte, dann das solche hillff und ain durchgenden gemainen pfennig geställtt, wie dann solches nichts neues, sonnder hievor 1495 auch ein gemainer pfennig auf etlich jar bewilligen, unnd dann zum RT zu Speir unnd Nurnberg anno 42 unnd die stenndt und weg -en solcher gleichait fur rathsam angesehen, dennselbigen anno 48 hernacher zu continuiern.",
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"ner_text": "Wir wissen uns aber zuberichten, daß solcher gemainer pfennig allerhanndt beschwernussen ann sich gezogen unnd das ansehen gehabtt, allß möchte oder könndte es inn kain richtigkaitt gebracht wärden, so befinndt man dannocht daneben dieselbige ubel dermassen beschaffen, da die alle reichs abschiden ersehen unnd davon berattschlagt werden sollte, das inn kainen zellffen zweifel zustellen, daß wol weg zufinden, das solcher gemainer pfennig weder churf., f. noch anndern stennde beschwerlich fallen unnd allso den anndern hern des ausschuß solche mitel gefellig unnd die sachen unnderhanndt nemen, wollten die össterreichisch ir bedenncken darauff auch je gernöffen gern eröffnen, damit solche nutzliche unnd christliche hillff velligklich inn das wergkh gedacht werden möchte.„",
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"text": "Wir wissen uns aber zuberichten, daß solcher gemainer pfennig allerhanndt beschwernussen ann sich gezogen unnd das ansehen gehabtt, allß möchte oder könndte es inn kain richtigkaitt gebracht wärden, so befinndt man dannocht daneben dieselbige ubel dermassen beschaffen, da die alle reichs abschiden ersehen unnd davon berattschlagt werden sollte, das inn kainen zellffen zweifel zustellen, daß wol weg zufinden, das solcher gemainer pfennig weder churf., f. noch anndern stennde beschwerlich fallen unnd allso den anndern hern des ausschuß solche mitel gefellig unnd die sachen unnderhanndt nemen, wollten die össterreichisch ir bedenncken darauff auch je gernöffen gern eröffnen, damit solche nutzliche unnd christliche hillff velligklich inn das wergkh gedacht werden möchte.„",
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"ner_text": "Konstanz: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Und das ein hillff zulaisten seie mit dem volgkh. Der eillenden hillf halb werde es sich nit schicken, dann es inn irem kraiß zimblich unerfarn, derwegen die hillff an gellt zethun. Und weill seines gn. herrn stiffts underthanen mhererthailß inn der aidtgenoschafft ligen, sie auch den gemainen pfennig anzulegen gedullden wurden, zu dem das er ir Mt. nit erschießlich, habe er bevelch, die durch den römer zug zubewilligen, welle sich doch, do andere mittel furgenomen, nit absundern.„",
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"text": "Konstanz: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Und das ein hillff zulaisten seie mit dem volgkh. Der eillenden hillf halb werde es sich nit schicken, dann es inn irem kraiß zimblich unerfarn, derwegen die hillff an gellt zethun. Und weill seines gn. herrn stiffts underthanen mhererthailß inn der aidtgenoschafft ligen, sie auch den gemainen pfennig anzulegen gedullden wurden, zu dem das er ir Mt. nit erschießlich, habe er bevelch, die durch den römer zug zubewilligen, welle sich doch, do andere mittel furgenomen, nit absundern.„",
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"ner_text": "Dieses receß hat sich der her grave, sopaldt ire gnadenn dessen bericht worden, beschwerdt.",
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"ner_text": "Bayern: Danksagung an die ksl. Mt. überlässt Bayern wie Österreich dem Mainzer Kanzleibrauch. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „So vil aber deren türgken hilf belange, haben neben ime die bairischen mitgeordneten nit allain auch der proposition, sonnder auch irer ksl. Mt. zum zwaitenmal mündtlichen anbringen underthenigst vernommen, zweifflen gar nit, es sei die grosse nott dermassen und allso beschaffen, wie nit allain ir Mt. furbracht unnd furbringen lassen, sonnder, da man des feindts mechtige betrachten wellt, vil geferlicher, das allso einiche ursach nit, warumb die stenndt der röm. ksl. Mt. nit alle underthenigste hilf laisten schuldig, welche nit allain ir Mt., sonnder gemainem vatterlanndt zu höchstem unnderganng zufurkomen furgenomen soll werden. Nichts destoweniger seie dannocht guetredlich zubedengken, was fur ansehenliche des hay. Reichs verderbnussen je lennger je mher sich hauffen wellen, das allso ir unvermugenhait sich laider dahin gewenndt, das schier unmüglich, ferrnere beistanndt zethun, dann was fur grosser jammer, teurung, missgewechß sich inner zehen jar inn irer f. gn. furstenthumb erreggt, das seie menigklich, weil solches weiter gesprungen, bekhanndt. Darauß ervolgt, das nit allain irem gn. f. und herrn die zinß und güllten dem urallten gebrauch nach nit geraicht mögen werden, sonnder ir f. gn. werden darzu verursacht gewesen, da sie nit ein underganng der armen leut derselben gietter sehen wellen, das sie auch die unnderthanen erhallten, dennselbigen zu erbauung des feldts furstregkung thun müessen. Dadurch die sach dahin kommen, das nit allain die underthanen auß angezognen ursachen erarmett, sonnder auch ir f. gn. cammergietern geschwecht wern worden. Da er dann auch erhallten wollt, was fur grosse anlagen des hay. röm. Reichs stende anno 66 und 70 irer ksl. Mt. treuhertzig gelaist, welche anlagen so groß, das sie vorniemalß beschehen. Unnd die obgedachte missgewechß und teurung darbei betracht, möchte billich zuverursachen sein, das nit wol fiegklich, die stenndt ferrners beschwertt solen werden. So zweifel ime nit, es werde anndern stennden weniger nit allß irn f. gn. bekhanndt sein, was durch die im schwebenden röm. Reich innwendige krieg fur verhinderung herrauß kom und an maut und zoll zugefiegt werden, so sein darneben die vallamonta der kauffleut mher allß zuvil bekandt, daher erfolgt, das durch dieselbig nit allain edl unnd unedl, sonnder auch burger und hanndtwerggsleut inß eusserst verderben gesetzt worden. Was dann die bezalung, so inn Portugall und Franckreich geringen und hohen stanndt aufgehallten bißheer fur ein verderbung inn das lanndt gebracht und weil darunder nit wenig ir eusserstes vermugen daran gehengkt, das hab die erfarnuß zuerkhennen geben, das allso nit unbilich angezaigt wurd, es steendt der teutsche nation grosses ...? inn denen beeden kunigreichen.",
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"text": "Bayern: Danksagung an die ksl. Mt. überlässt Bayern wie Österreich dem Mainzer Kanzleibrauch. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „So vil aber deren türgken hilf belange, haben neben ime die bairischen mitgeordneten nit allain auch der proposition, sonnder auch irer ksl. Mt. zum zwaitenmal mündtlichen anbringen underthenigst vernommen, zweifflen gar nit, es sei die grosse nott dermassen und allso beschaffen, wie nit allain ir Mt. furbracht unnd furbringen lassen, sonnder, da man des feindts mechtige betrachten wellt, vil geferlicher, das allso einiche ursach nit, warumb die stenndt der röm. ksl. Mt. nit alle underthenigste hilf laisten schuldig, welche nit allain ir Mt., sonnder gemainem vatterlanndt zu höchstem unnderganng zufurkomen furgenomen soll werden. Nichts destoweniger seie dannocht guetredlich zubedengken, was fur ansehenliche des hay. Reichs verderbnussen je lennger je mher sich hauffen wellen, das allso ir unvermugenhait sich laider dahin gewenndt, das schier unmüglich, ferrnere beistanndt zethun, dann was fur grosser jammer, teurung, missgewechß sich inner zehen jar inn irer f. gn. furstenthumb erreggt, das seie menigklich, weil solches weiter gesprungen, bekhanndt. Darauß ervolgt, das nit allain irem gn. f. und herrn die zinß und güllten dem urallten gebrauch nach nit geraicht mögen werden, sonnder ir f. gn. werden darzu verursacht gewesen, da sie nit ein underganng der armen leut derselben gietter sehen wellen, das sie auch die unnderthanen erhallten, dennselbigen zu erbauung des feldts furstregkung thun müessen. Dadurch die sach dahin kommen, das nit allain die underthanen auß angezognen ursachen erarmett, sonnder auch ir f. gn. cammergietern geschwecht wern worden. Da er dann auch erhallten wollt, was fur grosse anlagen des hay. röm. Reichs stende anno 66 und 70 irer ksl. Mt. treuhertzig gelaist, welche anlagen so groß, das sie vorniemalß beschehen. Unnd die obgedachte missgewechß und teurung darbei betracht, möchte billich zuverursachen sein, das nit wol fiegklich, die stenndt ferrners beschwertt solen werden. So zweifel ime nit, es werde anndern stennden weniger nit allß irn f. gn. bekhanndt sein, was durch die im schwebenden röm. Reich innwendige krieg fur verhinderung herrauß kom und an maut und zoll zugefiegt werden, so sein darneben die vallamonta der kauffleut mher allß zuvil bekandt, daher erfolgt, das durch dieselbig nit allain edl unnd unedl, sonnder auch burger und hanndtwerggsleut inß eusserst verderben gesetzt worden. Was dann die bezalung, so inn Portugall und Franckreich geringen und hohen stanndt aufgehallten bißheer fur ein verderbung inn das lanndt gebracht und weil darunder nit wenig ir eusserstes vermugen daran gehengkt, das hab die erfarnuß zuerkhennen geben, das allso nit unbilich angezaigt wurd, es steendt der teutsche nation grosses ...? inn denen beeden kunigreichen.",
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"ner_text": "Dem allem endtgegen habe er neben seinen mitgeordneten nit allain in schrifftlicher proposition, sonnder auch vonn ir ksl. Mt. zum zwaitenmal mundtlichen furbringens angehertt, inn was sorgklichen gefarn, betrangter nott nit allain die ksl. Mt., sondern auch gemainlich stennde, wie dann inen allß abgesanndten auß gnugsamen von ires gn. f. und herrn empfangen bevelch bekandt, wie dann gleichsfallß zuerachten, das ir Mt. und dero künigreich und landen wegen lengwirigs und so stargkhes feindts bezwanglich tringen durch den gelaisten widerstanndt höchlich ersaigert, das soll so mitleidlich ir Mt. unangesehen aller trangsall billich hillff unnd zusatz auß underthenigisten gebür [?] gelaist soll werden. Und weil irer f. gn. bevelch derselben, der röm. ksl. Mt., hillff zelaisten, so haben sie neben anndern dero Mt. begern zum thaill angehortt, halltten derwegen darfur, ir Mt. ein solche hillff zulaisten, die derselbigen so wol ersprießlich, allß den underthanen leidlich. Und weil ir Mt. begern gleichwol auf 3 articuln steett, furnemblich die bevostigung der grenitz, zubesserung derselben mit dem mhererm fursehung des volgks und dann aines stetten kriegshörß.",
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"text": "Dem allem endtgegen habe er neben seinen mitgeordneten nit allain in schrifftlicher proposition, sonnder auch vonn ir ksl. Mt. zum zwaitenmal mundtlichen furbringens angehertt, inn was sorgklichen gefarn, betrangter nott nit allain die ksl. Mt., sondern auch gemainlich stennde, wie dann inen allß abgesanndten auß gnugsamen von ires gn. f. und herrn empfangen bevelch bekandt, wie dann gleichsfallß zuerachten, das ir Mt. und dero künigreich und landen wegen lengwirigs und so stargkhes feindts bezwanglich tringen durch den gelaisten widerstanndt höchlich ersaigert, das soll so mitleidlich ir Mt. unangesehen aller trangsall billich hillff unnd zusatz auß underthenigisten gebür [?] gelaist soll werden. Und weil irer f. gn. bevelch derselben, der röm. ksl. Mt., hillff zelaisten, so haben sie neben anndern dero Mt. begern zum thaill angehortt, halltten derwegen darfur, ir Mt. ein solche hillff zulaisten, die derselbigen so wol ersprießlich, allß den underthanen leidlich. Und weil ir Mt. begern gleichwol auf 3 articuln steett, furnemblich die bevostigung der grenitz, zubesserung derselben mit dem mhererm fursehung des volgks und dann aines stetten kriegshörß.",
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"ner_text": "Heltt er darfur, waß die zween ersten artl. zusamen gezogen und dahin gestelltt, das solches alles defensive et non offensive furgenommen wurd. Do aber ein perpetuus exercitus daneben erhallten soll werden, seie es neben dem andern unmüglich, one sonderliche und hohen beistandt der anndern pottentaten, wie dann deß hievorigen reichstags abhanndlung gnugsame kundtschafft gibt, dann dem türggischen kaiser auf aigner person herauß ziehen, allain widerstandt zethun, seie zubesorgen, das dem Teutschland unerschwingklich, jedoch begert bei ir f. gn. nit zuwider, auf ein zimblichen vorratt bedacht zusein, die durch die craiß verordnete doch wie oben gemelltt nur zu einer defension dieselbige zugebrauchen auf denn nottfall. Durch waß mitel aber das beschehen soll, habe er von den össterreichischen ein furschlag gehortt, welchen sie auf einen gemainen pfenig lenden mit beigethanem vermellden, das derselbig das erbarest, gleichmessigst und christlichsts mitel sein solle, bei welchen furschlag er unnd seine mitverordnette allerlai mengel befinden, dann hierinn dem guten haußhallter vil, dem argen aber wenig auffgeladen wurde. So stee solche anlag auf gemainem gewissen, wie dasselbig jetzo beschaffen, sei laider menigklich mher allß zuvil bewisst, so künden sich auch die, welche gemaines pfennigs anschlags sich vor der zeit zuerinnern wissen, was fur ein gehässigs geschrai darauff ervolgt, das man denselbigen ubel angelegtt, dardurch sich das gemain pöffel, wie der brauch, erbittertt. Unnd ob wol war, daß bißhero dem armen man die steurn aufgelegt worden, seie doch dasselbig nit allso beschaffen, das die exemption sich auf andere underthanen erstregkt, wie dann darbei zubetrachten, da schon der gemain pfenig angelegt, das nit unrathsam, da die herrn groß und niders standts sich selbst an masen, aber wie wenig die stendt des Reichs zugenomen, ja mher inn schulden gewaxen, sei denen, so die sach antreffe, mher allß zuvil bewüsst. Und da der schulden last, so sich seider anno 41 , da auch ein gemainer pfennig angelegt worden, zugetragen, davon abgezogen wurde, der übrig resst gar schlecht ersprießlich sein, wie dann daß alberait ein exempel der unvermuglichait mit einbringung des gemainen pfennigs, so anno 41 furgenomen, inn der kurtz jarn anno 59 alberait zuerkennen geben, andere unrichtigkaitt, die sich damit zuegetragen, aller zugeschweigen. Derwegen, da man betrachten werdt der welltlichen fursten standt heerkhomen und erhalltung ires standts, daß auch dennselbigen der ainigung mit irer landtschafft nach nit gebirn wellen, solche bißheer nit geiebte neuerung furzenemen, hielltt er darfür, das der röm. ksl. Mt. nit fiegklicher, bösser oder schleiniger gehollfen müg werden, dann durch ein stattlichen anschlag des römerzugs. Unnd ob wol ursach verhanden, anmanung zethun, do schon auf ein gemainen pfennig geschlossen, das dannocht dem kunig in Hispanien, der zum thail so wol allß Frangkreich etlicher des Reichs landtschafften inhendig, darein leichtlich mit consentiern wurde. Gleichsfallß wurde es bei andern stenden beschwerlich, aber bei dem hertzogen von Sophoy zubesorgen unerhalltlich sein, halt derwegen noch darfur, vil rathsamblicher gemainen stennden, das sie ir Mt. ein ansehenliche hilf bewilligen, sie nemens, wo sie wellen, jedoch gedenck er sich von dem merern nit abzusindern.„",
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"text": "Heltt er darfur, waß die zween ersten artl. zusamen gezogen und dahin gestelltt, das solches alles defensive et non offensive furgenommen wurd. Do aber ein perpetuus exercitus daneben erhallten soll werden, seie es neben dem andern unmüglich, one sonderliche und hohen beistandt der anndern pottentaten, wie dann deß hievorigen reichstags abhanndlung gnugsame kundtschafft gibt, dann dem türggischen kaiser auf aigner person herauß ziehen, allain widerstandt zethun, seie zubesorgen, das dem Teutschland unerschwingklich, jedoch begert bei ir f. gn. nit zuwider, auf ein zimblichen vorratt bedacht zusein, die durch die craiß verordnete doch wie oben gemelltt nur zu einer defension dieselbige zugebrauchen auf denn nottfall. Durch waß mitel aber das beschehen soll, habe er von den össterreichischen ein furschlag gehortt, welchen sie auf einen gemainen pfenig lenden mit beigethanem vermellden, das derselbig das erbarest, gleichmessigst und christlichsts mitel sein solle, bei welchen furschlag er unnd seine mitverordnette allerlai mengel befinden, dann hierinn dem guten haußhallter vil, dem argen aber wenig auffgeladen wurde. So stee solche anlag auf gemainem gewissen, wie dasselbig jetzo beschaffen, sei laider menigklich mher allß zuvil bewisst, so künden sich auch die, welche gemaines pfennigs anschlags sich vor der zeit zuerinnern wissen, was fur ein gehässigs geschrai darauff ervolgt, das man denselbigen ubel angelegtt, dardurch sich das gemain pöffel, wie der brauch, erbittertt. Unnd ob wol war, daß bißhero dem armen man die steurn aufgelegt worden, seie doch dasselbig nit allso beschaffen, das die exemption sich auf andere underthanen erstregkt, wie dann darbei zubetrachten, da schon der gemain pfenig angelegt, das nit unrathsam, da die herrn groß und niders standts sich selbst an masen, aber wie wenig die stendt des Reichs zugenomen, ja mher inn schulden gewaxen, sei denen, so die sach antreffe, mher allß zuvil bewüsst. Und da der schulden last, so sich seider anno 41 , da auch ein gemainer pfennig angelegt worden, zugetragen, davon abgezogen wurde, der übrig resst gar schlecht ersprießlich sein, wie dann daß alberait ein exempel der unvermuglichait mit einbringung des gemainen pfennigs, so anno 41 furgenomen, inn der kurtz jarn anno 59 alberait zuerkennen geben, andere unrichtigkaitt, die sich damit zuegetragen, aller zugeschweigen. Derwegen, da man betrachten werdt der welltlichen fursten standt heerkhomen und erhalltung ires standts, daß auch dennselbigen der ainigung mit irer landtschafft nach nit gebirn wellen, solche bißheer nit geiebte neuerung furzenemen, hielltt er darfür, das der röm. ksl. Mt. nit fiegklicher, bösser oder schleiniger gehollfen müg werden, dann durch ein stattlichen anschlag des römerzugs. Unnd ob wol ursach verhanden, anmanung zethun, do schon auf ein gemainen pfennig geschlossen, das dannocht dem kunig in Hispanien, der zum thail so wol allß Frangkreich etlicher des Reichs landtschafften inhendig, darein leichtlich mit consentiern wurde. Gleichsfallß wurde es bei andern stenden beschwerlich, aber bei dem hertzogen von Sophoy zubesorgen unerhalltlich sein, halt derwegen noch darfur, vil rathsamblicher gemainen stennden, das sie ir Mt. ein ansehenliche hilf bewilligen, sie nemens, wo sie wellen, jedoch gedenck er sich von dem merern nit abzusindern.„",
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"ner_text": "(Türkenhilfe): „Und hab neben anndern die beschwerliche ablag des türggischen erbfeindts nit allain hie auß der proposition und dann von ir Mt. mundtlichen furbringen vernomen, sonder es gebe sich die teglich erfarung laider mherr allß zuvil inn Kärnten, Steur und Crain, das allso wol zusagen ‘sensus enim movet magis quam auditus’, dann er obgenanter landtschafften ersambs furbringen nit allain angehertt, sonder auch, was graff von Serin und obbemellter landtschafft ritterschafft kleglich angezaigt, das inen unmüglich, ferrnern widerstanndt zethun. Dann was neulich mit feindtlicher beraubung des Caniser port dergleichen wol offen verloffen inn Steur fur ein mergklicher geschwinder und nechtlicher uberfall zugetragen, darinn vil tausent armen christen schaden genommen, hab man sich wol mit erbermbdts zuerinern, so seie je laider mher allß zuvil whar, wievil taussent christen durch den wiettenden feindt des christlichen glaubens entpfiert unnd jemerlich umbkhommen. Welches dann billich von wegen des christlichen bluetßvergiessung zu hertzen fiern seie. So hette er sich gleichwol endtgegen seines gn. hern inn wenig jarn so gar mergklichs abnemens wol zuberichten, deß auch so klain nit, dann es uber die sibentzig tausendt fl. drefe [?], so ir f. gn. an jerlichen einkommen abgieng. So were nechstverschinen jarn durch laidigs einreissen des wasserguß uber die achtzig tausendt gulden schaden geschehen, darbei zugeschweigen, das die nechstbewilligte türggen hilff anno 66 biß auf dise stundt nit eingebracht, was es auch fur beschwerlichaitt auf im trag, das ir f. gn. gietter, die inn Steur und Kärnten gelegen, der vorerzellten notturfft nach angelegt worden und das ir f. gn. zwaitausendt gulden uber den einkomen zu abzalung der steur hinein ordnen müessen, fur ein beschwer leichtlich zuerwegen.",
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"text": "(Türkenhilfe): „Und hab neben anndern die beschwerliche ablag des türggischen erbfeindts nit allain hie auß der proposition und dann von ir Mt. mundtlichen furbringen vernomen, sonder es gebe sich die teglich erfarung laider mherr allß zuvil inn Kärnten, Steur und Crain, das allso wol zusagen ‘sensus enim movet magis quam auditus’, dann er obgenanter landtschafften ersambs furbringen nit allain angehertt, sonder auch, was graff von Serin und obbemellter landtschafft ritterschafft kleglich angezaigt, das inen unmüglich, ferrnern widerstanndt zethun. Dann was neulich mit feindtlicher beraubung des Caniser port dergleichen wol offen verloffen inn Steur fur ein mergklicher geschwinder und nechtlicher uberfall zugetragen, darinn vil tausent armen christen schaden genommen, hab man sich wol mit erbermbdts zuerinern, so seie je laider mher allß zuvil whar, wievil taussent christen durch den wiettenden feindt des christlichen glaubens entpfiert unnd jemerlich umbkhommen. Welches dann billich von wegen des christlichen bluetßvergiessung zu hertzen fiern seie. So hette er sich gleichwol endtgegen seines gn. hern inn wenig jarn so gar mergklichs abnemens wol zuberichten, deß auch so klain nit, dann es uber die sibentzig tausendt fl. drefe [?], so ir f. gn. an jerlichen einkommen abgieng. So were nechstverschinen jarn durch laidigs einreissen des wasserguß uber die achtzig tausendt gulden schaden geschehen, darbei zugeschweigen, das die nechstbewilligte türggen hilff anno 66 biß auf dise stundt nit eingebracht, was es auch fur beschwerlichaitt auf im trag, das ir f. gn. gietter, die inn Steur und Kärnten gelegen, der vorerzellten notturfft nach angelegt worden und das ir f. gn. zwaitausendt gulden uber den einkomen zu abzalung der steur hinein ordnen müessen, fur ein beschwer leichtlich zuerwegen.",
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"ner_text": "Weill aber je vor allen dingen der röm. ksl. Mt. obligendt trang -sall billich abzenemen und das christlich bluet zubedenggen, müesse alles hindan gesetzt werden, sovil dann erstlich die sterggung belang der grenitzen, were gleichwol nit one ratsam, das dieselbigen mit volgkh bösser gestergkt, so hab er sich aber doch hingegen zuberichten, da man daß gegen Steur furnemen wellen, haben sie, die Poscha, austrugglich vernemen lassen, do sie ein vestigung der grenitz 300 besetzen wurden, wollten sie hergegen 900 auf die frontier legen und allso ferrner sich auf den trippellt bekert [?]. Nun were es je vonnöten unnd einmal gewiß, das ime nit zuvertrauen, derwegen am besten, das den grenitzen mit volgg beistandt gelaist wurde, darauf aber nit klaine underhalltung gingen und hiellte den weg on angezaigt des wol bedachten össterreichischen bedenckens des gemainen pfennigs darfur, das ir Mt. annderst nit, dann durch den römer zug anschlagen am eillesten, ersprießlichsten und besten gehollffen müg werden und sovil alß der gemaine pfennig, welcher allerbesorglicher unrichtigkait halber nit furzunemen, erwogen möcht. Wie hoch aber die anlag sein solle, well er zuvor von anndern hören und sich darnach vernemen lassen.„",
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"text": "Weill aber je vor allen dingen der röm. ksl. Mt. obligendt trang -sall billich abzenemen und das christlich bluet zubedenggen, müesse alles hindan gesetzt werden, sovil dann erstlich die sterggung belang der grenitzen, were gleichwol nit one ratsam, das dieselbigen mit volgkh bösser gestergkt, so hab er sich aber doch hingegen zuberichten, da man daß gegen Steur furnemen wellen, haben sie, die Poscha, austrugglich vernemen lassen, do sie ein vestigung der grenitz 300 besetzen wurden, wollten sie hergegen 900 auf die frontier legen und allso ferrner sich auf den trippellt bekert [?]. Nun were es je vonnöten unnd einmal gewiß, das ime nit zuvertrauen, derwegen am besten, das den grenitzen mit volgg beistandt gelaist wurde, darauf aber nit klaine underhalltung gingen und hiellte den weg on angezaigt des wol bedachten össterreichischen bedenckens des gemainen pfennigs darfur, das ir Mt. annderst nit, dann durch den römer zug anschlagen am eillesten, ersprießlichsten und besten gehollffen müg werden und sovil alß der gemaine pfennig, welcher allerbesorglicher unrichtigkait halber nit furzunemen, erwogen möcht. Wie hoch aber die anlag sein solle, well er zuvor von anndern hören und sich darnach vernemen lassen.„",
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"ner_text": "Brandenburg-Ansbach: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Verstee sonst, das von zwaien puncten tractiert werde, ob der ksl. Mt. begern nach hillff zethun und wie es anzurichten. Weill auch bei dem turggischen kaiser weder trauen noch glauben zufinden und ein jeder unnder inen sich verpflicht, des Reich zu nhern, das dem selbigen durch ein beharrlichen widerstandt begegnet wurde. So habe er auch daneben angehertt der stendt furgewendte beschwernussen, wie aber seines gn. f. und herrn landt beschaffen, seie menigklich bewisst, dann die empörungen mit brandt und anderm, so sich bei marggraff Albrechten zugetragen, das seie bekanndt, welches nachmals ann seinen gn. f. und hern allß negst agnaten nach absterben berierts marggraffen Albrechts gewachsen. Wo dann ir f. gn. die hauser und anders nit gar zu grundt geen wellen lassen, haben sich dieselbigen auß der cammer, welches sonnst vonn der gemain beschehen müsse, erbauen. Was dann die misswechß, teurung, trangsall betreffen thutt, werd seines gn. f. und herrn lanndt sovil, wo nit mher allß anndere, beladen werden [?], das darauß diß ervolgt, wo nit ir f. gn. die underthanen gar sterben und verderben wellen lassen, haben sie inen mit verziehung, nachlassung des zinß und dann auch furstregkung zuhillff müessen kommen, das allso hierauß ervolgen, ob wol sich ir f. gn. allß ein gehorsamer standt des röm. Reichs und der ksl. Mt. erkenne, alles das zulaisten, was irer f. gn. immer mher muglich unnd zu des Reichs wollfartt erspringen müg, so sein sich sie doch dermassen abgeferttigt, das sie auß oben vermelldten ursachen ir ksl. Mt. fir jetzige anlag underthenigst bitten soll. Nachdem aber ir f. gn. von leicht der grossen nott nit bericht möchten sein, das anligen aber anhern und sich danach ferrners nit absundern möchten, wollten sie andere stendt davor vernemen, dann sie kundten von mediis nit schliessen, da der beschluß zu einer hilf komen solle, sunder weil sie nit gnugsam instruiert, solches an irn gn. f. und hern gelangen lassen.„",
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"text": "Brandenburg-Ansbach: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Verstee sonst, das von zwaien puncten tractiert werde, ob der ksl. Mt. begern nach hillff zethun und wie es anzurichten. Weill auch bei dem turggischen kaiser weder trauen noch glauben zufinden und ein jeder unnder inen sich verpflicht, des Reich zu nhern, das dem selbigen durch ein beharrlichen widerstandt begegnet wurde. So habe er auch daneben angehertt der stendt furgewendte beschwernussen, wie aber seines gn. f. und herrn landt beschaffen, seie menigklich bewisst, dann die empörungen mit brandt und anderm, so sich bei marggraff Albrechten zugetragen, das seie bekanndt, welches nachmals ann seinen gn. f. und hern allß negst agnaten nach absterben berierts marggraffen Albrechts gewachsen. Wo dann ir f. gn. die hauser und anders nit gar zu grundt geen wellen lassen, haben sich dieselbigen auß der cammer, welches sonnst vonn der gemain beschehen müsse, erbauen. Was dann die misswechß, teurung, trangsall betreffen thutt, werd seines gn. f. und herrn lanndt sovil, wo nit mher allß anndere, beladen werden [?], das darauß diß ervolgt, wo nit ir f. gn. die underthanen gar sterben und verderben wellen lassen, haben sie inen mit verziehung, nachlassung des zinß und dann auch furstregkung zuhillff müessen kommen, das allso hierauß ervolgen, ob wol sich ir f. gn. allß ein gehorsamer standt des röm. Reichs und der ksl. Mt. erkenne, alles das zulaisten, was irer f. gn. immer mher muglich unnd zu des Reichs wollfartt erspringen müg, so sein sich sie doch dermassen abgeferttigt, das sie auß oben vermelldten ursachen ir ksl. Mt. fir jetzige anlag underthenigst bitten soll. Nachdem aber ir f. gn. von leicht der grossen nott nit bericht möchten sein, das anligen aber anhern und sich danach ferrners nit absundern möchten, wollten sie andere stendt davor vernemen, dann sie kundten von mediis nit schliessen, da der beschluß zu einer hilf komen solle, sunder weil sie nit gnugsam instruiert, solches an irn gn. f. und hern gelangen lassen.„",
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"ner_text": "Bremen: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Zaigt an allerlai grosser beschwernussen wie andere, weill aber die gefar so groß, kinde billich die hilf nit abgeschlagen werden, derwegen ein contribution zethun. Wie aber dieselbig anzustellen, bedenckh er auch, das sein gn. herr die contribution anno 66 gleichwol bezallt, so habe er doch dieselbigen zum halben thaill aufgenommen, muess dise noch heutigs tags verzinßen. Was dann auch fur erbermliche gefar mit verflössung des wassers vil hundert personen, sonder auch vil taussendt stugkh allerlai fichs inn einer nacht vertrenckt worden, das seie laider bewusst, wie hoch auch die comertia wegen der krieg sich geringert und die landt verderbtt, seie die gefhar schier so groß, allß wann sie dem türggen benachbaurt wern.",
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"text": "Bremen: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Zaigt an allerlai grosser beschwernussen wie andere, weill aber die gefar so groß, kinde billich die hilf nit abgeschlagen werden, derwegen ein contribution zethun. Wie aber dieselbig anzustellen, bedenckh er auch, das sein gn. herr die contribution anno 66 gleichwol bezallt, so habe er doch dieselbigen zum halben thaill aufgenommen, muess dise noch heutigs tags verzinßen. Was dann auch fur erbermliche gefar mit verflössung des wassers vil hundert personen, sonder auch vil taussendt stugkh allerlai fichs inn einer nacht vertrenckt worden, das seie laider bewusst, wie hoch auch die comertia wegen der krieg sich geringert und die landt verderbtt, seie die gefhar schier so groß, allß wann sie dem türggen benachbaurt wern.",
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"ner_text": "Aber wie dem allem, so sei ein hilff zulaisten, wie aber die beschehen soll, sei er in zweifel, dann die contributionis des römerzugs, die legen allain dem armen mann auf dem hallß, verderben sie gar und geen die andern leer auß, dungkt im derwegen, das der gemain pfennig anzurichten, weill doch zuvor, do andere dahin schliessen wurden, von den össterreichischen die anerbottne furschlag zuhern.„",
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"text": "Aber wie dem allem, so sei ein hilff zulaisten, wie aber die beschehen soll, sei er in zweifel, dann die contributionis des römerzugs, die legen allain dem armen mann auf dem hallß, verderben sie gar und geen die andern leer auß, dungkt im derwegen, das der gemain pfennig anzurichten, weill doch zuvor, do andere dahin schliessen wurden, von den össterreichischen die anerbottne furschlag zuhern.„",
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"ner_text": "Braunschweig (Hg. Wilhelm): Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Hab sich des turggischen gewallts und tirranei zuerinern, das allso endtlich dahin zutrachten, ein hillf ir Mt. zethun. Erhollt der fursten unvermügen, wie Premen. Dieweil man aber von miteln, die hilf zulaisten, gedengkhe, wisse er sich zuerinnern, das der allt weg des römerzugs allweg saumbt unnd obwol die anzall sich auf vil hundert tausent gulden erstregken, so werde doch solches allain dem armen underthanen aufgelegt, weil sie aber bißheer weder zinß noch gulltt auß misfall [?] raichen mügen, darzu inen hillff zethun die herrschafften getrungen gworden, zu dem, der allt herr wegen voriger krieg ein grosse anzall hundert tausent gulden schuldig worden, welche durch den verstorbnen von Meggelnburg nit gelindert, das allso die underthanen mit der schulden last unnd zinß abzuledigen gnugsam zethun. Zudem das die wasser flutten anno 70 und 71 mergklich ein reissung der tön...?, die noch nit gebossert, dem furstenthumb zugefiegt, hiellt er darfur, das alle abgötterei, missbrauch der hailligen evangeli abgestelltt und zu einem hailligen, bußfertigen leben getracht wurdt, allßdann, do dasselbig beschehe, do wer mit mhererm glickh pro patria et foco zukriegen. Und wiewol er kainen bevelch, sich der grenitz halber zubevostigen, welche ein beharrliche hilf genent welle werden, einzulassen, so hallt er doch darfur, das ir Mt. erstlich unnderthenigst zubitten, sich zuerclern, wie hoch unnd wievil pferdt und zu fuß zuerhalten derselben gebraucht muessen werden, so were gleichsfallß ein vorratt wol vonnöten, besorgt aber, es seie mit dem gellt nit außzurichten, sonder vil fiegklicher, dem tirggen auch erschrecklicher, das die hilff durch volgg beschehe, welche jede durch irn kraiß erhallten mügen, wie sich dann wol geburett, das auch die f. inn der person hinauß ziehen. Und were seines erachtens auch de voluntarie militia zuberatschlagen unnd inen den furschlag, den gewunen lehen und grentzen anzumellden, wann der teutschen nation nichte ansehenlicher sein mocht, dann das ein solch kriegsvolgg ein jar, 3, 4 oder funff allso erhallten wurd, darzu der adel, welcher durch ritterliche tatten auf khommen dester mher angeraitzt, weill es sie auch betrefen thutt. Und helltt furnemblich, das ir Mt. underthenigst zubitten, damit frid im Niderlandt gemacht, dann diser und der schwedisch krieg Saxen mher schaden gethun. Allß weill dann der römer zug im anschlag ungleich, hiellt er darfur, das die hillf durch einen gemainen pfennig beschehe. Doneben hett er austruggenlich bevelch, von wegen seins gn. f. und hern bei den stenden anmanung zethun, weill der landtfrid inn beeden, profan und religions sachen, gueter declaration bedurfft, das derselbig fur handt genommen und der gebur nach verbeßert werdt.„",
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"text": "Braunschweig (Hg. Wilhelm): Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Hab sich des turggischen gewallts und tirranei zuerinern, das allso endtlich dahin zutrachten, ein hillf ir Mt. zethun. Erhollt der fursten unvermügen, wie Premen. Dieweil man aber von miteln, die hilf zulaisten, gedengkhe, wisse er sich zuerinnern, das der allt weg des römerzugs allweg saumbt unnd obwol die anzall sich auf vil hundert tausent gulden erstregken, so werde doch solches allain dem armen underthanen aufgelegt, weil sie aber bißheer weder zinß noch gulltt auß misfall [?] raichen mügen, darzu inen hillff zethun die herrschafften getrungen gworden, zu dem, der allt herr wegen voriger krieg ein grosse anzall hundert tausent gulden schuldig worden, welche durch den verstorbnen von Meggelnburg nit gelindert, das allso die underthanen mit der schulden last unnd zinß abzuledigen gnugsam zethun. Zudem das die wasser flutten anno 70 und 71 mergklich ein reissung der tön...?, die noch nit gebossert, dem furstenthumb zugefiegt, hiellt er darfur, das alle abgötterei, missbrauch der hailligen evangeli abgestelltt und zu einem hailligen, bußfertigen leben getracht wurdt, allßdann, do dasselbig beschehe, do wer mit mhererm glickh pro patria et foco zukriegen. Und wiewol er kainen bevelch, sich der grenitz halber zubevostigen, welche ein beharrliche hilf genent welle werden, einzulassen, so hallt er doch darfur, das ir Mt. erstlich unnderthenigst zubitten, sich zuerclern, wie hoch unnd wievil pferdt und zu fuß zuerhalten derselben gebraucht muessen werden, so were gleichsfallß ein vorratt wol vonnöten, besorgt aber, es seie mit dem gellt nit außzurichten, sonder vil fiegklicher, dem tirggen auch erschrecklicher, das die hilff durch volgg beschehe, welche jede durch irn kraiß erhallten mügen, wie sich dann wol geburett, das auch die f. inn der person hinauß ziehen. Und were seines erachtens auch de voluntarie militia zuberatschlagen unnd inen den furschlag, den gewunen lehen und grentzen anzumellden, wann der teutschen nation nichte ansehenlicher sein mocht, dann das ein solch kriegsvolgg ein jar, 3, 4 oder funff allso erhallten wurd, darzu der adel, welcher durch ritterliche tatten auf khommen dester mher angeraitzt, weill es sie auch betrefen thutt. Und helltt furnemblich, das ir Mt. underthenigst zubitten, damit frid im Niderlandt gemacht, dann diser und der schwedisch krieg Saxen mher schaden gethun. Allß weill dann der römer zug im anschlag ungleich, hiellt er darfur, das die hillf durch einen gemainen pfennig beschehe. Doneben hett er austruggenlich bevelch, von wegen seins gn. f. und hern bei den stenden anmanung zethun, weill der landtfrid inn beeden, profan und religions sachen, gueter declaration bedurfft, das derselbig fur handt genommen und der gebur nach verbeßert werdt.„",
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"ner_text": "Worms: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Die unvermuglichait ut alii, allain, das er addiert, das seinem gn. f. und herrn das billich einkommen gesperrtt und endtzogen werdt, schleust, der gemain pfennig nit nutzlich oder ersprießlich, vermaint, ein summe gellts zunemen, dieselben nach dem romer zug anzuschlagen.„",
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"text": "Worms: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Die unvermuglichait ut alii, allain, das er addiert, das seinem gn. f. und herrn das billich einkommen gesperrtt und endtzogen werdt, schleust, der gemain pfennig nit nutzlich oder ersprießlich, vermaint, ein summe gellts zunemen, dieselben nach dem romer zug anzuschlagen.„",
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"ner_text": "Württemberg: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Schleusst, ir Mt. zuhelfen [?], unvermuglichait ut alii. Misswechs: hatt gar auß Lottringen nach frichten trachten muessen. Hatt bevelch, ir Mt. fur anlag zubitten, weilß aber das mherer ain ander geb, ir f. gn. aber mit einer acorde [?] gegen ir landtschafft verglichen, das sie weder gemainen pfenig oder auf die naß waß schlagen wellen, halltt er darfur, da ir Mt. was zubewilligen, das es durch den romzug anschlag geschehe. Mit dem landt und religions frid wie Lunnenburg.„",
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"text": "Württemberg: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Schleusst, ir Mt. zuhelfen [?], unvermuglichait ut alii. Misswechs: hatt gar auß Lottringen nach frichten trachten muessen. Hatt bevelch, ir Mt. fur anlag zubitten, weilß aber das mherer ain ander geb, ir f. gn. aber mit einer acorde [?] gegen ir landtschafft verglichen, das sie weder gemainen pfenig oder auf die naß waß schlagen wellen, halltt er darfur, da ir Mt. was zubewilligen, das es durch den romzug anschlag geschehe. Mit dem landt und religions frid wie Lunnenburg.„",
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"text": "Eichstätt: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Unvermuglichaitt wie anndere. Die eillendt hillff soll durch volgg und mit gellt beschehen, das den vortziehenden zween monatt solld vor außzug bezalltt, die ubrigen aber durch jeden kraiß auf des Reichs kosten inn das leger geandtwurtt werd. Beharrliche hillf soll auf anschlag der romer zug gelegtt werden.„",
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"ner_text": "Hessen: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Unnd were von seinem gn. f. und hern anderst nit abgefertigt, dann das ir f. gn. bericht, wie zwischen ir Mt. mit dem türggen ein acht jarig frid anngestelltt. Hielltt derwegen, ir Mt. underthenigst wegen der standt unvermuglichait auf dißmallß darfur zubitten, well sich doch von gemainen stenden nit absundern. Weill aber der gemain pfennig allerlai bedenggen, lanng zeit nit im brauch, desshalben auch er von seinem gn. herrn hierauf nit abgefertigt, schliesse er auf den römer zug wie Bairn. Wie hoch er sein soll, well er sich vor von andern hern nicht erklären/ nicht vorgreifen. Dieweil billich, das man das hauß aussen nit lesch, weill es innen brennt, thett er erinnerung des landt und religion frids, wie Lünenburg [Braunschweig (Hg. Wilhelm)] und Wurttenberg.„",
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"text": "Hessen: Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Unnd were von seinem gn. f. und hern anderst nit abgefertigt, dann das ir f. gn. bericht, wie zwischen ir Mt. mit dem türggen ein acht jarig frid anngestelltt. Hielltt derwegen, ir Mt. underthenigst wegen der standt unvermuglichait auf dißmallß darfur zubitten, well sich doch von gemainen stenden nit absundern. Weill aber der gemain pfennig allerlai bedenggen, lanng zeit nit im brauch, desshalben auch er von seinem gn. herrn hierauf nit abgefertigt, schliesse er auf den römer zug wie Bairn. Wie hoch er sein soll, well er sich vor von andern hern nicht erklären/ nicht vorgreifen. Dieweil billich, das man das hauß aussen nit lesch, weill es innen brennt, thett er erinnerung des landt und religion frids, wie Lünenburg [Braunschweig (Hg. Wilhelm)] und Wurttenberg.„",
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"ner_text": "Lüttich: „Ut alii möcht leiden, das Gülg verhanden, dermalen im deß steets beforchten unglickh inn den niderlendischen kriegen den stennden so wol allß er endtdegkhen wurd, dann sein gn. herr ann jetzo zehen jar sovil trangsall uberstanden, das es nit vil bösser, allß wann er auf der türggischen grenitz gesessen, dardurch sich begeben, das er die gelaiste hillf anno 66 noch gar inn mangel stee. Aber dannocht ir f. gn. die grosse nott, do dann andere stenndt ir ksl. Mt. wie es dann billich zuhellffen, bedacht, hab er bevelch, sich davon nit abzusundern. Doch das der anschlag allso beschafen, das es one sonder verderben der underthanen beschehe. Hiellte darfir, der gemain pfennig möchte was thunlich sein, dieweil sich allerlai exemption des abbts zu Prenn und Stabel, auch teutschen orden vorhin zugetragen. Unnd do auf den romer zug beschlossen, soll man im allweg ein fiscalischen process fur die handt gegen denen, so sich unbillicher weiß exempt wellen machen, soll der weg des an- schlags mit gellt und nit durch volgg zuverhiettung allerlai unordnung fur die handt genommen werden.„",
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"text": "Lüttich: „Ut alii möcht leiden, das Gülg verhanden, dermalen im deß steets beforchten unglickh inn den niderlendischen kriegen den stennden so wol allß er endtdegkhen wurd, dann sein gn. herr ann jetzo zehen jar sovil trangsall uberstanden, das es nit vil bösser, allß wann er auf der türggischen grenitz gesessen, dardurch sich begeben, das er die gelaiste hillf anno 66 noch gar inn mangel stee. Aber dannocht ir f. gn. die grosse nott, do dann andere stenndt ir ksl. Mt. wie es dann billich zuhellffen, bedacht, hab er bevelch, sich davon nit abzusundern. Doch das der anschlag allso beschafen, das es one sonder verderben der underthanen beschehe. Hiellte darfir, der gemain pfennig möchte was thunlich sein, dieweil sich allerlai exemption des abbts zu Prenn und Stabel, auch teutschen orden vorhin zugetragen. Unnd do auf den romer zug beschlossen, soll man im allweg ein fiscalischen process fur die handt gegen denen, so sich unbillicher weiß exempt wellen machen, soll der weg des an- schlags mit gellt und nit durch volgg zuverhiettung allerlai unordnung fur die handt genommen werden.„",
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"ner_text": "Prälaten: „Zaigt grosse unvermuglichaitt an, seie zu hoch belegt, hab funffundsibentzig zu fuß und 7 zu roß [?], unnd wiewol er ein moderation begert, so seie im doch dieselbig mher zu schaden allß zu forthail geraicht, dann er wie gemellt vor 75 zu fuß und 7 zu roß laisten sollen, so seien ime itzo siben zu fueß und 3 zu roß addiert worden, weren allso die prelaten höher gelegt allß mancher furst auch wol churf., gleichs welle geschweigen, was fur verderblichs missgewexen sich bei inen erzaigt, das manches mal unnd nit ein jar uber die 6.000 personen von ime gespeist worden, geschweigen der ander mit und neben prelatten. Halten [?] doch, ir Mt. seie am fieglichsten durch anschlag der römer zug zuhelffen.„",
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"text": "Prälaten: „Zaigt grosse unvermuglichaitt an, seie zu hoch belegt, hab funffundsibentzig zu fuß und 7 zu roß [?], unnd wiewol er ein moderation begert, so seie im doch dieselbig mher zu schaden allß zu forthail geraicht, dann er wie gemellt vor 75 zu fuß und 7 zu roß laisten sollen, so seien ime itzo siben zu fueß und 3 zu roß addiert worden, weren allso die prelaten höher gelegt allß mancher furst auch wol churf., gleichs welle geschweigen, was fur verderblichs missgewexen sich bei inen erzaigt, das manches mal unnd nit ein jar uber die 6.000 personen von ime gespeist worden, geschweigen der ander mit und neben prelatten. Halten [?] doch, ir Mt. seie am fieglichsten durch anschlag der römer zug zuhelffen.„",
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"ner_text": "Österreich : „Der ossterr. verordnetter haben auß gestriger consultation das mherer dahin verstannden, das alle stendt unangesehen irer vilfeltigen furgebrachten unnd erzellten underschidlichen beschwernussen nichts dester minder ir ksl. Mt. mit eusserster hilff nit gelassen, sonnder mit solcher hilf begegnett, damit die vorsteende gefhar der grenitzen unnd anndere gewalltsame furnemen des türggen möchen abgewendt werden. Dieweil aber dasselbig nit beschehen künde, es wurde dann inn dem Reich ein solcher vorratt zusammen getragen, damit die ksl. Mt. auf denn nottfall solch gellt ann der hanndt haben, dasselbig eillendts zusammen bringen und denn feindt der ennde aufhallten oder schlagen oder auf das wenigst verhietten künden, das der feindt mit seinem gewallt sich nit fur die vösten schlagen unnd begeben kündte, inn erwegung, sein gewallt unnd kriegßerfarung groß, das kain föste vor im hallten kündte noch auch schier leut zufinden, die sich in dergleichen besatzung begeben wellen. Weill man dann die sachen allain dahin stellen soll unnd muß, denn turggen zu seiner ankunfft an gelegnen pässen aufzuhallten unnd darneben die grenitzen stattlich unnd wol zuversehen, so gehört zu disem grossen unnd nottwendigen werckh ein grosser ernnst darzu, auch ein grosse anzal gellts.",
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"text": "Österreich : „Der ossterr. verordnetter haben auß gestriger consultation das mherer dahin verstannden, das alle stendt unangesehen irer vilfeltigen furgebrachten unnd erzellten underschidlichen beschwernussen nichts dester minder ir ksl. Mt. mit eusserster hilff nit gelassen, sonnder mit solcher hilf begegnett, damit die vorsteende gefhar der grenitzen unnd anndere gewalltsame furnemen des türggen möchen abgewendt werden. Dieweil aber dasselbig nit beschehen künde, es wurde dann inn dem Reich ein solcher vorratt zusammen getragen, damit die ksl. Mt. auf denn nottfall solch gellt ann der hanndt haben, dasselbig eillendts zusammen bringen und denn feindt der ennde aufhallten oder schlagen oder auf das wenigst verhietten künden, das der feindt mit seinem gewallt sich nit fur die vösten schlagen unnd begeben kündte, inn erwegung, sein gewallt unnd kriegßerfarung groß, das kain föste vor im hallten kündte noch auch schier leut zufinden, die sich in dergleichen besatzung begeben wellen. Weill man dann die sachen allain dahin stellen soll unnd muß, denn turggen zu seiner ankunfft an gelegnen pässen aufzuhallten unnd darneben die grenitzen stattlich unnd wol zuversehen, so gehört zu disem grossen unnd nottwendigen werckh ein grosser ernnst darzu, auch ein grosse anzal gellts.",
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"ner_text": "Nun wissen wir, die össterr., allß bei disem krieg nunmher funfftzig jar auf dem hallß gehabtt, wol, was beschwernussen die anlagen mit sich brechten, wollten auch nichts liebers, dann daß man die weg anzaigen kündte, daß disem allgemainen, augenscheinigen obligen mit wenigstem unstatten des hailligen Reichs möchte gehollfen werden. Dargegen aber der feindt so nahendt unnd gewalltiger, das mit kainer hillff gegen ime nit allain nichts stattlichs zuverrichten, sonnder nichts dann verlusst unnd unnderganng zuerlanngen, wie man laider mit des Reichs unnd der cron Unngern mergklich grossen schaden unnd nachthail zuvil erfarn. Will man dan disem wergkh recht hellffen, wie es der Teutschen Nation notturfft zum höchsten unnd eusersten erfordert, so ist unmuglich, das ein solche stattliche hillff inn einem so weitleuffigem Reich angestellt werden khönnden, das es durchauß allen stennden gefallen und gelegen seie. Derwegen man solche nottfäll, daran unnserm christlichen glauben, auch unnß allen unnser ehr, leib unnd guet gelegen, dermassen fur die hanndt nemen soll, nit wie man will, sonnder wie man kan unnd mag, es geschehe gleich durch mitel des allgemainen pfennigs, des römer zugs oder anndern gelegnerer weg.",
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"ner_text": "Dieweil sich dann gesterigs tags die herrn des ausschuß gemainlich mitleidlich unnd guetthertzig vernemen lassen, das inn allweg ein stattliche beharrliche hillff ann gellt bewilligt unnd ein notturfftiger vorratt gemacht werden muß, damit dem schedlichen tirrannen nit thur unnd thor zu unnserm eusersten verderben offenn stee, so will an jetz unnsers ermessens allain vonnöten sein, davon zureden, wie etwann ein solche hillff ersprießlich unnd mit minnderm unstatten der stennde möchte furgenommen werden.",
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"ner_text": "Sovil nun anfangs das mitel des römer zugs belangt, ist dasselbig biß anhero im Reich im ganng gewesen. Es haben auch die stennde desselben biß annheer dermassen dessen gewanet gewonet, das sich villeicht nit wol auf anndere mitel zuweisen. Dagegen aber, so waist man sich zuberichten, das derselbig anno 21 allain zu kaiser Carlß krieg nach Bononia bewilligt, da man allain pro autoritate et splendore Imperii gehanndlett unnd jetz aber da man pro aris et focis krieg und des gewalltigen feindes inn der ganntzen welltt erwärn sollte, da hette es weitter ein anndere mainung, novo morbo novum remedium inveniendum sambt dem, das das mitel des römerzugs vil grösser unnd ungleicher beschwernuß mit sich zeucht, dern sich vil stenndt im Reich zum höchsten nach beschweren, dann erstlich ist bewüsst, das wenig stennde oder doch gewiß derselben nit vil das gellt, so nach dem römmer zug außgethaillt, auß einem seggel unnd cammerguett geben unnd dasselbig alles allein von der armen underthanen einziehen, auch etlich desselben eingezognen gellts lanngsam unnd zu zeiten gar nit erlegen, biß man sy mit rechtlichen lanngem process darzubringen muß. Welches alles aber nit allain denn armen unnderthanen neben anndern irn obligen beschwerlich, sonnder auch solche ungleichait mitbringt, das desto weniger glickh unnd haill bei der sach sein will.",
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"text": "Sovil nun anfangs das mitel des römer zugs belangt, ist dasselbig biß anhero im Reich im ganng gewesen. Es haben auch die stennde desselben biß annheer dermassen dessen gewanet gewonet, das sich villeicht nit wol auf anndere mitel zuweisen. Dagegen aber, so waist man sich zuberichten, das derselbig anno 21 allain zu kaiser Carlß krieg nach Bononia bewilligt, da man allain pro autoritate et splendore Imperii gehanndlett unnd jetz aber da man pro aris et focis krieg und des gewalltigen feindes inn der ganntzen welltt erwärn sollte, da hette es weitter ein anndere mainung, novo morbo novum remedium inveniendum sambt dem, das das mitel des römerzugs vil grösser unnd ungleicher beschwernuß mit sich zeucht, dern sich vil stenndt im Reich zum höchsten nach beschweren, dann erstlich ist bewüsst, das wenig stennde oder doch gewiß derselben nit vil das gellt, so nach dem römmer zug außgethaillt, auß einem seggel unnd cammerguett geben unnd dasselbig alles allein von der armen underthanen einziehen, auch etlich desselben eingezognen gellts lanngsam unnd zu zeiten gar nit erlegen, biß man sy mit rechtlichen lanngem process darzubringen muß. Welches alles aber nit allain denn armen unnderthanen neben anndern irn obligen beschwerlich, sonnder auch solche ungleichait mitbringt, das desto weniger glickh unnd haill bei der sach sein will.",
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"ner_text": "Zum anndern so geben die reichen churf. unnd fursten auß irem cammerguet, allso auch die reichen thumbstifft, dern vil im Reich, dessgleichen die halben stifft unnd prelaturn, die nit inmediate dem Reich unnderworffen, welcher gleichsfallß ein grosser anzall im Reich, auch nichts darzuthun, die doch aller billichaitt nach, so sie vor allen anndern mitlaidlich erzaigen sollten. Item so hatt der Teutsche Orden im römer zug auch ein geringen anschlag, der doch inn solchen notfellen weitt ein mherers thun köndte. Item so seindt der verlornen, erarmten unnd eximierten stende sovil, das der anschlag nach dem römer zug bei weitem nit sovil ertragen mag, allß vil stennde, die der sachen nit gnugsam bericht, erachten möchten. Item so hatt die freie ritterschafft im Reich sovil stattlicher, ansehennlicher gietter unnd ist auch an jetz das gröste vermögen bey inen, da sie nun ire schuldige unnd gebirliche hillff zu disem ganntzen werckh, wie sich wol gebürt, erzaigen sollten, das es sich inn ein mechtige, grosse summa erlauffen wurde sambt anndern mher beschwerungen, welche wir an jetz zuerzelen unnderlassen. Dieweill dann solcher obbemelter stennde alle bißanher inn gelaistene hillffen den römer zug nach leer außganngen und die ganntze bürde allain ob dem armen mann gelegen, so gebirt es im allain, ein vertregliche ungleichaitt im Reich, sonnder es auch ein solche hillff, die so nach dem römer zug verthaillt würdett, nur allain ein particular unnd gar nit ein universal hillf zunemen, das aber zu widerstandt eines solchen gewalltigen feindts bei weitem nit erkleggt unnd gnugsam.",
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"text": "Zum anndern so geben die reichen churf. unnd fursten auß irem cammerguet, allso auch die reichen thumbstifft, dern vil im Reich, dessgleichen die halben stifft unnd prelaturn, die nit inmediate dem Reich unnderworffen, welcher gleichsfallß ein grosser anzall im Reich, auch nichts darzuthun, die doch aller billichaitt nach, so sie vor allen anndern mitlaidlich erzaigen sollten. Item so hatt der Teutsche Orden im römer zug auch ein geringen anschlag, der doch inn solchen notfellen weitt ein mherers thun köndte. Item so seindt der verlornen, erarmten unnd eximierten stende sovil, das der anschlag nach dem römer zug bei weitem nit sovil ertragen mag, allß vil stennde, die der sachen nit gnugsam bericht, erachten möchten. Item so hatt die freie ritterschafft im Reich sovil stattlicher, ansehennlicher gietter unnd ist auch an jetz das gröste vermögen bey inen, da sie nun ire schuldige unnd gebirliche hillff zu disem ganntzen werckh, wie sich wol gebürt, erzaigen sollten, das es sich inn ein mechtige, grosse summa erlauffen wurde sambt anndern mher beschwerungen, welche wir an jetz zuerzelen unnderlassen. Dieweill dann solcher obbemelter stennde alle bißanher inn gelaistene hillffen den römer zug nach leer außganngen und die ganntze bürde allain ob dem armen mann gelegen, so gebirt es im allain, ein vertregliche ungleichaitt im Reich, sonnder es auch ein solche hillff, die so nach dem römer zug verthaillt würdett, nur allain ein particular unnd gar nit ein universal hillf zunemen, das aber zu widerstandt eines solchen gewalltigen feindts bei weitem nit erkleggt unnd gnugsam.",
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"ner_text": "So dann von wegen des burgundischen craiß halben angeregt worden, do künden wir denn herrn mit grund anzaigen, das derselbig anno 66 nit allein sein angebirnuß dreier churf. anlag erlegt, sonnder auch particulariter daneben etlich vil hundert taussent ducaten zu hillf richtig gemacht unnd zweifflen auch gar nit, weill die sach ir kön. W. zum thaill auch mit antrifft, sy werden sich unangesehen ires verlanngten vertrags nach gelegenhaitt jetziger krigs empörung dermassen erzaigen, daran gemaine stenndt wol zufriden sein werden.",
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"text": "So dann von wegen des burgundischen craiß halben angeregt worden, do künden wir denn herrn mit grund anzaigen, das derselbig anno 66 nit allein sein angebirnuß dreier churf. anlag erlegt, sonnder auch particulariter daneben etlich vil hundert taussent ducaten zu hillf richtig gemacht unnd zweifflen auch gar nit, weill die sach ir kön. W. zum thaill auch mit antrifft, sy werden sich unangesehen ires verlanngten vertrags nach gelegenhaitt jetziger krigs empörung dermassen erzaigen, daran gemaine stenndt wol zufriden sein werden.",
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"ner_text": "Wir, die österreichischen, wissen unnß auch zuberichten, das anno 66 der ksl. Mt. gleichwol ein grosse hillff unnd nemblich 24 monatt bewilligt worden, davon ir Mt. inn 8.000 gerister pferdt unnd 4 regiment knecht bestellt. Allß aber dieselbigen 4 monat im velld gewesen, were schon kain gellt mher verhannden gewesen. Sollte dann, wie es die unmeidenliche notturfft erfordert, ein ersprießliche, beharrliche hilf bewilligt, dieselbig auch dem römer zug nach auf etlich monat gestellt werden, so ist zubesorgen, das die armen unnderthanen, uff deme der lasst allain lege, solche hillff, ob sie schon bewilligt, nit erlegen wurden khönnden, dardurch das ganntz Reich in unwiderbringlichen schaden gefiertt würdt. Darumb wir fur unnsere personen nit gedengken künden, wie ein solche nottwendige und erspriesliche hillff durch mitel des römer zugs angestelltt werden kündte.",
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"text": "Wir, die österreichischen, wissen unnß auch zuberichten, das anno 66 der ksl. Mt. gleichwol ein grosse hillff unnd nemblich 24 monatt bewilligt worden, davon ir Mt. inn 8.000 gerister pferdt unnd 4 regiment knecht bestellt. Allß aber dieselbigen 4 monat im velld gewesen, were schon kain gellt mher verhannden gewesen. Sollte dann, wie es die unmeidenliche notturfft erfordert, ein ersprießliche, beharrliche hilf bewilligt, dieselbig auch dem römer zug nach auf etlich monat gestellt werden, so ist zubesorgen, das die armen unnderthanen, uff deme der lasst allain lege, solche hillff, ob sie schon bewilligt, nit erlegen wurden khönnden, dardurch das ganntz Reich in unwiderbringlichen schaden gefiertt würdt. Darumb wir fur unnsere personen nit gedengken künden, wie ein solche nottwendige und erspriesliche hillff durch mitel des römer zugs angestelltt werden kündte.",
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"ner_text": "Derhalben auß disen unnd mher beweglichen ursachen inn den vorigen reichstägen offtermalß so offt auf denn gemainen pfennig ganngen unnd allweg darfur gehallten worden, das es eben das recht mitel seie, dardurch vorsteender gefarlichait gehollffen werden müge. Solcher vorfarn exempel wir auch nachvolgen unnd darfür hallten, das kain christennlicher, gleichmessiger, baß ersprießlicher unnd minder beschwerlicher weg zufinden, dan eben der gemain pfennig. Das aber durch etliche opponirt, alß sollte der chur unnd f. cammergieter zum thaill erschöpfft, der arm mann auch der missgewexen, teglicher schatzung, durchzüg und andern dergleichen beschwernussen halber der- massen erarmet sein, das inen das mittel deß gemainen pfennigs mit nichten zuerschwingen, auch derwegen ir ksl. Mt. nit nutzlich noch furtreglich. Darauff will unnß gedunggen, das solch argument inn disem fall nit statt haben könne, dann dem rom zug nach allain die armen contribuiern müessen, so doch der gemain pfennig menigklich im gantzen Reich zugleich betrifft unnd ein jeder ferrner nit dann nach seinem vermügen, wie er jetzt gestallttet, angeschlagen würdt, welches den armen mann vil ringer, da man recht mit umbgeet, das dan das mitel des römerzugs ane kamer [?] inn erwegung, das die reichen unnd anndere exempte stenndt, wie oben gemelltt, zugleich mit inn der zech sein unnd desshalben der armen desto baß verschonett werden mag.",
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"text": "Derhalben auß disen unnd mher beweglichen ursachen inn den vorigen reichstägen offtermalß so offt auf denn gemainen pfennig ganngen unnd allweg darfur gehallten worden, das es eben das recht mitel seie, dardurch vorsteender gefarlichait gehollffen werden müge. Solcher vorfarn exempel wir auch nachvolgen unnd darfür hallten, das kain christennlicher, gleichmessiger, baß ersprießlicher unnd minder beschwerlicher weg zufinden, dan eben der gemain pfennig. Das aber durch etliche opponirt, alß sollte der chur unnd f. cammergieter zum thaill erschöpfft, der arm mann auch der missgewexen, teglicher schatzung, durchzüg und andern dergleichen beschwernussen halber der- massen erarmet sein, das inen das mittel deß gemainen pfennigs mit nichten zuerschwingen, auch derwegen ir ksl. Mt. nit nutzlich noch furtreglich. Darauff will unnß gedunggen, das solch argument inn disem fall nit statt haben könne, dann dem rom zug nach allain die armen contribuiern müessen, so doch der gemain pfennig menigklich im gantzen Reich zugleich betrifft unnd ein jeder ferrner nit dann nach seinem vermügen, wie er jetzt gestallttet, angeschlagen würdt, welches den armen mann vil ringer, da man recht mit umbgeet, das dan das mitel des römerzugs ane kamer [?] inn erwegung, das die reichen unnd anndere exempte stenndt, wie oben gemelltt, zugleich mit inn der zech sein unnd desshalben der armen desto baß verschonett werden mag.",
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"text": "Was dann angezogen wirdt, das der gemain pfennig ein grosse ungleichait mit sich bringen sollte, das will bei unnß auch kain gnugsame ursach sein, dieweil inn gemainem pfennig menigklich nach seinem vermügen contribuirt, so doch dem römer zug nach allain der reichs stennde particular underthanen belegt unnd zubesorgen, offt gar zu hoch, allß ir anschlag sonnst ertriege, angeschlagen werden möchten.",
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"ner_text": "Daß dann ferrner davon geredt werden will, das ein ansehenlichen grosser summa gellts auß dem Reich inn annderer potentaten henndt kommen, die comertia gespärtt, dardurch denn abermalß vil stenndt inn abnemen geraten unnd desswegen der gemaine pfennig auch desto weniger ersprießlich. So ist gleichwol nit one, das vil gellt auß dem Reich khomme, auch vil hanndellß leut darumb pangkhorottiertt, hergegen aber war, das solches allain ain oder zween particular stenndt im Reich antrifft, die dannocht dem gemainen pfennig nach allem irem vermugen ein weg wie denn anndern versteurn müessen. Unnd da sonnst ein abganng daran ervolgen sollte, so wurd es doch dem römer zug nach gleich so wol beschehen müessen, allß inn dem gemainen pfennig.",
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"text": "Daß dann ferrner davon geredt werden will, das ein ansehenlichen grosser summa gellts auß dem Reich inn annderer potentaten henndt kommen, die comertia gespärtt, dardurch denn abermalß vil stenndt inn abnemen geraten unnd desswegen der gemaine pfennig auch desto weniger ersprießlich. So ist gleichwol nit one, das vil gellt auß dem Reich khomme, auch vil hanndellß leut darumb pangkhorottiertt, hergegen aber war, das solches allain ain oder zween particular stenndt im Reich antrifft, die dannocht dem gemainen pfennig nach allem irem vermugen ein weg wie denn anndern versteurn müessen. Unnd da sonnst ein abganng daran ervolgen sollte, so wurd es doch dem römer zug nach gleich so wol beschehen müessen, allß inn dem gemainen pfennig.",
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"ner_text": "Waß dann vermaint werden will, das der gemain pfennig nit so wol ersprießlich sein solle allß die anlag nach dem römer zug, achten wir darfur, das beede weg nur ein idea und forma seien, darnach man die reichs hillffen anlägen möchte, die selbigen erhöcht oder ernidert werden möchte, wie man will, dann man gleich so wol den romzug so hoch spannen kan, das er eben sovil ertragen kan allß der gemaine pfennig. Da man aber allain den armen mann damit beschweren und auß seinem schwais den krieg verrichten solle, das were nit allain unchristlich, sonder dem armen mann zuerlegen gantz unmüglich und der sachen gar undienstlich. Dagegen aber waß dem gemainen pfennig anlanngtt, da kan ein jeder auch geringes verstanndts leichtlich ermessen, das 100 mer künden geben dann 50, sonnderlich, da auch die furnembste stennde allß im gemainem pfennig gebirlich mit eingezogen werden. Derhalben dann gar nit zu zweifeln, das der gemain pfennig vil ersprießlicher, auch inn der gemain vil minnder beschwerlich dann der rom zug.",
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"ner_text": "Gleicher gestallt ist auch zuverhoffen, wo gleich der künig auß Franngkreich sich der 3 stifft Metz, Tholl und Verdun halber inn denn gemainen pfennig nit einlassen wurden, das er dannocht ermellte 3 stifft dahin hallten wurde, das sie nach gelegenhait ires teglichen erlitnen schadens und tribsallß dannocht etwaß stattlichs thun wurdt. Unnd ob es gleichwol nit geschehen sollte, so künde man doch irendthalben solch groß wergg nit einstellen.",
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"text": "Gleicher gestallt ist auch zuverhoffen, wo gleich der künig auß Franngkreich sich der 3 stifft Metz, Tholl und Verdun halber inn denn gemainen pfennig nit einlassen wurden, das er dannocht ermellte 3 stifft dahin hallten wurde, das sie nach gelegenhait ires teglichen erlitnen schadens und tribsallß dannocht etwaß stattlichs thun wurdt. Unnd ob es gleichwol nit geschehen sollte, so künde man doch irendthalben solch groß wergg nit einstellen.",
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"ner_text": "Denn hertzogen von Sophoy betreffendt, da ist gleichwol zubesorgen, das er denn gemainen pfennig auch nit bewilligen wurde, daneben wisste man sich aber wol zuberichten, das er dannoch anno 66 dem Reich ein stattliche hillf geraicht desto mher versehens, er werde sich hinfüro auch mitleidlicher weiß erzaigen (von Hand B am Rand Nota: 1500 pferdt auf sein kosten anno 66 ).",
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"text": "Denn hertzogen von Sophoy betreffendt, da ist gleichwol zubesorgen, das er denn gemainen pfennig auch nit bewilligen wurde, daneben wisste man sich aber wol zuberichten, das er dannoch anno 66 dem Reich ein stattliche hillf geraicht desto mher versehens, er werde sich hinfüro auch mitleidlicher weiß erzaigen (von Hand B am Rand Nota: 1500 pferdt auf sein kosten anno 66 ).",
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"ner_text": "Allain will es an dem jetz gelegen sein, wie derselb angestellt werden sollte, das er gemainen stennden des Reichs nit zuschwer und auf ein solche gewößhaitt gericht, darauf man sich zuverlassen. Nun befinden wir, das alle bewilligte biß anhero gemaine pfennig allein dahin gestelltt worden, das ein jeder sich selber nach seinem gewissen tarir und dennselben nach sein hilf ungezellt unnd unverborgen inn die craißtruhen ausschutten solle. Allso ist auch offtermallß auf vorigen reichstägen tractiert worden, das solche mediante iuramento etwan geschehen solle. Dieweil aber bei jetziger rohen unnd gottlosen wellt kein rechte sicherhaitt darauff zustellen, so besorgen wir, es müesse dem werckh ein anderen weg gesucht werden. Wie wir dann nit zweiffeln, die herrn des ausschuß, die werden irer beigewonntten geschicklichait nach denn sachen auch nachgedacht haben unnd etliche bequemere mittel furzuschlagen wissen. Aber für unnsere personen wellen wir denn herrn zu einem ferrnern nachgedenggen nachvolgendt mitel vermellden. Erstlich dieweil die churf. unnd fursten, auch villaicht andere hohe stennde nit gern zulassen, das ir vermögen taxiert und an tag komme, ob die sachen dahin zurichten sein sollte, das nemblich ein jeden chur unnd f. eine zimbliche leidenliche tax ex equo et bono gestimbt, die er vonwegen seiner selbst aigner camergieter an statt des gemainen pfennig zu dem allgemainen wergg raichen und geben solle. Zum 2., daß allßdann eben derselb chur unnd furst zween seiner räte ordne unnd dieselben neben zwaien frommen, taugenlichen personen von einem jeden craiß, alle unnd jede unnderthanen seines furstenthumbs gaistlich und welltlich, exempt unnd nit exempt beschreiben unnd allßdann einen jegklichen seiner geburlichen anlag allß funff mher oder minder vonn hundert, alles mherers innhallts der reichs abschidts anno 42 unnd 43 aufläg, und dasselbig gellt alles inn ein gemaine craißtruchen verwarlich legen unnd davon ir ksl. Mt. zu hillff der granitzen und zuunderhalltung der andern pferdt jerlichen ein genante suma gellts raichen unnd den resst zu einen vorratt behallten. Solcher vorratt möchte allß dann bei denn craißen oder gemainen legstätten behallten und one vorwissen gemainer stennde mit nichten angegriffen werden.",
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"text": "Allain will es an dem jetz gelegen sein, wie derselb angestellt werden sollte, das er gemainen stennden des Reichs nit zuschwer und auf ein solche gewößhaitt gericht, darauf man sich zuverlassen. Nun befinden wir, das alle bewilligte biß anhero gemaine pfennig allein dahin gestelltt worden, das ein jeder sich selber nach seinem gewissen tarir und dennselben nach sein hilf ungezellt unnd unverborgen inn die craißtruhen ausschutten solle. Allso ist auch offtermallß auf vorigen reichstägen tractiert worden, das solche mediante iuramento etwan geschehen solle. Dieweil aber bei jetziger rohen unnd gottlosen wellt kein rechte sicherhaitt darauff zustellen, so besorgen wir, es müesse dem werckh ein anderen weg gesucht werden. Wie wir dann nit zweiffeln, die herrn des ausschuß, die werden irer beigewonntten geschicklichait nach denn sachen auch nachgedacht haben unnd etliche bequemere mittel furzuschlagen wissen. Aber für unnsere personen wellen wir denn herrn zu einem ferrnern nachgedenggen nachvolgendt mitel vermellden. Erstlich dieweil die churf. unnd fursten, auch villaicht andere hohe stennde nit gern zulassen, das ir vermögen taxiert und an tag komme, ob die sachen dahin zurichten sein sollte, das nemblich ein jeden chur unnd f. eine zimbliche leidenliche tax ex equo et bono gestimbt, die er vonwegen seiner selbst aigner camergieter an statt des gemainen pfennig zu dem allgemainen wergg raichen und geben solle. Zum 2., daß allßdann eben derselb chur unnd furst zween seiner räte ordne unnd dieselben neben zwaien frommen, taugenlichen personen von einem jeden craiß, alle unnd jede unnderthanen seines furstenthumbs gaistlich und welltlich, exempt unnd nit exempt beschreiben unnd allßdann einen jegklichen seiner geburlichen anlag allß funff mher oder minder vonn hundert, alles mherers innhallts der reichs abschidts anno 42 unnd 43 aufläg, und dasselbig gellt alles inn ein gemaine craißtruchen verwarlich legen unnd davon ir ksl. Mt. zu hillff der granitzen und zuunderhalltung der andern pferdt jerlichen ein genante suma gellts raichen unnd den resst zu einen vorratt behallten. Solcher vorratt möchte allß dann bei denn craißen oder gemainen legstätten behallten und one vorwissen gemainer stennde mit nichten angegriffen werden.",
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"ner_text": "Welches alles haben wir fur ein notturfft geacht, auff des ausschuß begern zu ferrnerm unnd bösserm bericht anzaigen des versehens, die anndere craiß, wo etwann inn disen furschlag weitere menngel oder bössere mitel unnd weg verhannden sein möchten, dieselben auch furzubringen, damit einmal zu einem richtigen furschlag komen möchte.„",
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"text": "Welches alles haben wir fur ein notturfft geacht, auff des ausschuß begern zu ferrnerm unnd bösserm bericht anzaigen des versehens, die anndere craiß, wo etwann inn disen furschlag weitere menngel oder bössere mitel unnd weg verhannden sein möchten, dieselben auch furzubringen, damit einmal zu einem richtigen furschlag komen möchte.„",
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"ner_text": "Salzburg proponiert: Beratung über das Österreichische Bedenken; Bewilligung der Türkenhilfe auf Grundlage des Romzugs oder gemeinen Pfennigs.",
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"text": "Salzburg proponiert: Beratung über das Österreichische Bedenken; Bewilligung der Türkenhilfe auf Grundlage des Romzugs oder gemeinen Pfennigs.",
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"ner_text": "Salzburg: „Hatt die treuhertzigen furschleg von den össterreichischen angehortt, durch was mitel ein eillennde und beharrliche hillff auffzebringen. Nun wissen sie sich zuerinnern, was bei dem gemainen pfennig sich fur gelegenhait unnd ungelegenhait zugetragen. Unnd ob wol sie bevelch von irem gn. herrn, was der gemain beschluß sein werde, sich davon nit abzusindern, weil aber der gemain pfennig nit im gang, ir gnedigster herr auch kains wegs bedacht, das solcher auff die pan möcht kommen, derwegen sie inn irer instruction auff die römer zug anschleg. Unnd obwol die össterreichischen argumenta ausfierlich unnd stattlich wol fundiert, so besorgen sie doch, es were mit dem einbringen nichts endtlichs oder gewiß, dann obschon jedem das jurament auffgelegt, so weren doch die gewisen so roch und gotloß, das sich kainer mher scheuet, darwider zethun. So seie es auch nit allso inn dem gantzen römischen Reich allso anzuschlagen und ordnung zusetzen, wie etwan inn einer ainigen landtschafft beschehen möcht, das zubesorgen, es wurde im Reich nit ein klaine zerritlichait geben. Schleusst derwegen noch auff denn römer zug.„",
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"text": "Salzburg: „Hatt die treuhertzigen furschleg von den össterreichischen angehortt, durch was mitel ein eillennde und beharrliche hillff auffzebringen. Nun wissen sie sich zuerinnern, was bei dem gemainen pfennig sich fur gelegenhait unnd ungelegenhait zugetragen. Unnd ob wol sie bevelch von irem gn. herrn, was der gemain beschluß sein werde, sich davon nit abzusindern, weil aber der gemain pfennig nit im gang, ir gnedigster herr auch kains wegs bedacht, das solcher auff die pan möcht kommen, derwegen sie inn irer instruction auff die römer zug anschleg. Unnd obwol die össterreichischen argumenta ausfierlich unnd stattlich wol fundiert, so besorgen sie doch, es were mit dem einbringen nichts endtlichs oder gewiß, dann obschon jedem das jurament auffgelegt, so weren doch die gewisen so roch und gotloß, das sich kainer mher scheuet, darwider zethun. So seie es auch nit allso inn dem gantzen römischen Reich allso anzuschlagen und ordnung zusetzen, wie etwan inn einer ainigen landtschafft beschehen möcht, das zubesorgen, es wurde im Reich nit ein klaine zerritlichait geben. Schleusst derwegen noch auff denn römer zug.„",
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"ner_text": "Bayern: „Habe der össterreichischen ausfierliche und wolgestellten bedenngen angehertt, zweiffel im gar nit, die röm. ksl. Mt. möchte dahin persuadiert sein und allso bericht, das kain ersprießlicher weg fur ir Mt. möchte gefunden werden, allß der gemaine pfenig, wie dann solches bei dem abzunemen, weill ir Mt. bevelch geben, das solches außtrugglich vermelldt wurde. Darneben haben aber sie, die bairischen, inn irer instruction ainigen bevelch, nit sich inn dergleichen auflag anschlag einzulassen, dann ir f. gn. mit der landtschafft derwegen verglichen und stee bei derselben macht nit. Hergegen aber sei inen von irem gn. herrn mandiert worden, das sie der kaiserlichen Mt. sovil hillflich sein sollen unnd von wegen ir f. gn. bewilligung allß der gemain pfennig ertragen möcht. Dann es werde von dem gemainen pfennig geredt, was welle, so wiß man sich doch zuerinnern, was es fur grosse und weitleufige irrung geben, derwegen auch wol process an dem cammergericht angestellt, die noch unerörttert bliben. Unnd obschon gesagt welle werden, es were der arm mann und nit die cammergietter belegtt, so ist doch wissendtlich, das dieselbigen so schwach, das sie zuerhalltung des f. stanndts nit gnugsamblich, zu dem, das die alagen anlagen allweg durch die f. dem armen zu guten furgestregkt, welche noch nit bezallt und nimermher. So hallt er, es seie was ungietlich ungezogen, das der gaistlichait und ritterschafft verschont werden, dann man hab sich austrugglich des abschidts zu Augspurg anno 66 wol zuerinern, darin menigklich belegt und niemandt fur exempt gehallten soll werden, dardurch dann die geistlichait, riterschafft, burger und pauren ein jeder inn seinem standt gleichermaß belegt worden. Und obwol die ungleichait der anschleg angezogen, hab sich doch dero niemandts zubeschweren, weill man damit in die 20 jar umbgangen und ein jeder sein notturfft fur bringen mögen. So were auß disen ursachen der gemaine pfennig gar saumlich und woll damit ein gans jar umbgegangen muest werden, biß man die crais zusamen brecht, sich einer rechten ordnung verglich. So were sich darauff nit zulassen, das man furstreggung thett biß zum einbringen, dann nit ein jeder des vermügens, so wurde auch mancher auf ein ungewiß nichts heerleihen, zu dem haben sie, die bairischen, nit verstanden, wer die churf. taxiern soll, dann sich nit leichtlich einer darzu gebrauchen wurd lassen. Wie ungern auch solches chur unnd f. ires vermögens unnd unvermügens bericht wurden thun, hab ein jegklicher wol geringern standt bei ime zuermessen. Was dann mit dem herumb ziehen und belegung, auch zusamen berieffung der underthanen fur ein weill unnd unkosten darauf geen wurd, hab man leichtlich abzunemen. Und wiewol er je gern waß zu wollfarth der ksl. Mt. geraichen möcht, mit seinem geringen verstandt befürdern wollt, so könne er doch nit sehen noch spürn, das der gemain pfennig ir Mt. nutzlich oder ersprießlich, weil dann ir bevelch sich dahin erstregg, das sie ir Mt. so vil allß immer thunlich und leidenlich sein wil zulaisten, hiellt er darfir, es wurde ir Mt. vil erschiesslicher sein, da die gelaiste hillf anno 66 wider fur die handt genomen werd. Und da es je nit klegget, ein merers welle doch durch sein votiern kainem andern stanndt etwas beschwerlichs oder untreglichs auferlegt haben.„",
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"text": "Bayern: „Habe der össterreichischen ausfierliche und wolgestellten bedenngen angehertt, zweiffel im gar nit, die röm. ksl. Mt. möchte dahin persuadiert sein und allso bericht, das kain ersprießlicher weg fur ir Mt. möchte gefunden werden, allß der gemaine pfenig, wie dann solches bei dem abzunemen, weill ir Mt. bevelch geben, das solches außtrugglich vermelldt wurde. Darneben haben aber sie, die bairischen, inn irer instruction ainigen bevelch, nit sich inn dergleichen auflag anschlag einzulassen, dann ir f. gn. mit der landtschafft derwegen verglichen und stee bei derselben macht nit. Hergegen aber sei inen von irem gn. herrn mandiert worden, das sie der kaiserlichen Mt. sovil hillflich sein sollen unnd von wegen ir f. gn. bewilligung allß der gemain pfennig ertragen möcht. Dann es werde von dem gemainen pfennig geredt, was welle, so wiß man sich doch zuerinnern, was es fur grosse und weitleufige irrung geben, derwegen auch wol process an dem cammergericht angestellt, die noch unerörttert bliben. Unnd obschon gesagt welle werden, es were der arm mann und nit die cammergietter belegtt, so ist doch wissendtlich, das dieselbigen so schwach, das sie zuerhalltung des f. stanndts nit gnugsamblich, zu dem, das die alagen anlagen allweg durch die f. dem armen zu guten furgestregkt, welche noch nit bezallt und nimermher. So hallt er, es seie was ungietlich ungezogen, das der gaistlichait und ritterschafft verschont werden, dann man hab sich austrugglich des abschidts zu Augspurg anno 66 wol zuerinern, darin menigklich belegt und niemandt fur exempt gehallten soll werden, dardurch dann die geistlichait, riterschafft, burger und pauren ein jeder inn seinem standt gleichermaß belegt worden. Und obwol die ungleichait der anschleg angezogen, hab sich doch dero niemandts zubeschweren, weill man damit in die 20 jar umbgangen und ein jeder sein notturfft fur bringen mögen. So were auß disen ursachen der gemaine pfennig gar saumlich und woll damit ein gans jar umbgegangen muest werden, biß man die crais zusamen brecht, sich einer rechten ordnung verglich. So were sich darauff nit zulassen, das man furstreggung thett biß zum einbringen, dann nit ein jeder des vermügens, so wurde auch mancher auf ein ungewiß nichts heerleihen, zu dem haben sie, die bairischen, nit verstanden, wer die churf. taxiern soll, dann sich nit leichtlich einer darzu gebrauchen wurd lassen. Wie ungern auch solches chur unnd f. ires vermögens unnd unvermügens bericht wurden thun, hab ein jegklicher wol geringern standt bei ime zuermessen. Was dann mit dem herumb ziehen und belegung, auch zusamen berieffung der underthanen fur ein weill unnd unkosten darauf geen wurd, hab man leichtlich abzunemen. Und wiewol er je gern waß zu wollfarth der ksl. Mt. geraichen möcht, mit seinem geringen verstandt befürdern wollt, so könne er doch nit sehen noch spürn, das der gemain pfennig ir Mt. nutzlich oder ersprießlich, weil dann ir bevelch sich dahin erstregg, das sie ir Mt. so vil allß immer thunlich und leidenlich sein wil zulaisten, hiellt er darfir, es wurde ir Mt. vil erschiesslicher sein, da die gelaiste hillf anno 66 wider fur die handt genomen werd. Und da es je nit klegget, ein merers welle doch durch sein votiern kainem andern stanndt etwas beschwerlichs oder untreglichs auferlegt haben.„",
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"ner_text": "Prälaten: „Obwol ime der gemain pfennig anzusehen sambt seinen neben prelatten nutzlich, dann ob er vil oder wenig zu hilf raicht, wiß er doch uber 1500 fl., daran ...? nit einbringen, weil dan sein bevelch, sich zu dem mherern zuhallten, und der romerzug das mherer, schliesse er auch auf denselbigen.„",
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"text": "Prälaten: „Obwol ime der gemain pfennig anzusehen sambt seinen neben prelatten nutzlich, dann ob er vil oder wenig zu hilf raicht, wiß er doch uber 1500 fl., daran ...? nit einbringen, weil dan sein bevelch, sich zu dem mherern zuhallten, und der romerzug das mherer, schliesse er auch auf denselbigen.„",
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"ner_text": "Brandenburg-Ansbach: „Seie abgefertigt, seines gn. f. und hern landtschafft unvermüglichaitt anzuzaigen und ir Mt. auf dissmals fur die anlag underthenigst zubitten. Weill aber das mherer auf die hillf zethun geschlossen, were sich sein gn. herr auch nit absundern und hab die proposition irer f. gn. zugeschikht, darauf er teglich andtwurtt gewerttig. Und weil ir f. gn. wiß, im fall sie etwas laisten miesen, auf den römer zug geen werd. Begeret zu bössern bericht, ob die össterr. ir votum inen schrifftlich uberandtwurtt.„",
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"text": "Brandenburg-Ansbach: „Seie abgefertigt, seines gn. f. und hern landtschafft unvermüglichaitt anzuzaigen und ir Mt. auf dissmals fur die anlag underthenigst zubitten. Weill aber das mherer auf die hillf zethun geschlossen, were sich sein gn. herr auch nit absundern und hab die proposition irer f. gn. zugeschikht, darauf er teglich andtwurtt gewerttig. Und weil ir f. gn. wiß, im fall sie etwas laisten miesen, auf den römer zug geen werd. Begeret zu bössern bericht, ob die össterr. ir votum inen schrifftlich uberandtwurtt.„",
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"text": "Bremen: „Obwol er inn ansehen der ungleichen moderation und dann, das sich sovil hinder seinem gn. hern exempt wellen machen, sein bedennggen dahin gestellt, das der gemaine pfennig fur die handt wurdt genommen. Er hab aber dermassen dawider so ratsam bedenggen angehert, das ine bedruegg, unmuglich sein, denselbigen ins wergg zurichten, derwegen er sein votum endern muesse, doch der gestallt, das man den abschid, dariber anno 66 gemacht, widerumb inseriert und den ungehorsammen poenam dupli aufferlegt und durch denn ksl. fiscal darzu auff anruefen denunciert werde. Schließ allso auf denn römer zug.„",
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"text": "Braunschweig (Hg. Wilhelm): „Hatt sein vorigs votum wider nach lengs repetiert, das der gemain pfennig am christlichsten und leidlichsten, doch das funff vom hundert geben soll werden, seie zuvil und seie die hillff inn allweg durch vollg nit durch gellt, welches balld verschwendt, sonder durch volgg zethun. Und da auf den romer zug beschlossen, soll in dem abschid die clausel (wie herkomen) auß gelassen werden. Repetiert seiner religion halber wie vor.„",
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"ner_text": "Worms: „Es seie gestrigs tags das mherer auf denn römer zug beschlossen worden, weill aber die össterr. so wichtige bedenggens des gemain pfenigs angezaigt, bett er, ob inen die ursachen schrifftlichen mochte gegeben werden.„",
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"text": "Worms: „Es seie gestrigs tags das mherer auf denn römer zug beschlossen worden, weill aber die össterr. so wichtige bedenggens des gemain pfenigs angezaigt, bett er, ob inen die ursachen schrifftlichen mochte gegeben werden.„",
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"ner_text": "Lüttich: „Repetiert sein vorigs votum und schleust auf denn römer zug, dann die aufrierische geferlichait one das inn dem stifft Luttich. Do also der gemain pfenig aufgericht wurde, dadurch dann die langwirig verträg umbgestiessen, wurde es one aufrur nit abgen, so halt man auch sonst in dem stifft mit armen und reichen, gaistlichen und welltlichen ein gleichaitt.„",
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"text": "Lüttich: „Repetiert sein vorigs votum und schleust auf denn römer zug, dann die aufrierische geferlichait one das inn dem stifft Luttich. Do also der gemain pfenig aufgericht wurde, dadurch dann die langwirig verträg umbgestiessen, wurde es one aufrur nit abgen, so halt man auch sonst in dem stifft mit armen und reichen, gaistlichen und welltlichen ein gleichaitt.„",
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"text": "GR: Caesar, Trautson, Harrach, Weber, Vihauser",
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"ner_text": "Österreich : „Wiewoln sie irem habenden bevelch nach auf der stendt dreu angenaigte [?] bewilligung, der röm. ksl. Mt. auch gemainem vatterlandt wider den türggen beistandt und hilf zethun verstanden, das man hierinn anmeldt, so kunden sie doch bei inen nit befinden, das ainiger anderer weg, gemainem vatterlandt leidlicher oder billicher aufzulegen, dann durch denn gemainen pfennig, weil sonderlich dise hilf ansehenlich unnd allso beschaffen muess sein mitt etwaß außzurichten und abermalß nit vergebenlich was furgenommen werden, das nochmallß nit allain ir Mt. zugefar, sonder auch gemainem vatterlandt zu schaden reichen thete. Damit die stendt zu bösserm nachgedengken ungvärlichs wissen hetten, wie dise hillf beschaffen muest sein, da anderst durch solches was fruchtbarlichs außgericht soll werden, darauß sich ersehen möchten, das sy so hoch, das schier unmuglich, solche durch denn römer zug anzustellen, dann die sachen allso beschaffen, wie dann ir ksl. Mt. zum thail inn der proposition vermelldt, daß allain ir Mt. zuverhietung des türggen gewallts aufs wenigst dise kriegßfursehung thun mueste allß: Erstlich 2.000 gerüster pferdt, cossten ain monatt auffs wenigst 30.000 fl., thuet ein gantz jar fl. 360.000. Item 3.000 husern, ein per 5 fl. geraitt, bringt ein monatt 15.000 fl., thuet das jar fl. 180.000. Item 2 regimentt landtß knecht, halb doppel selldner unnd halb schützen, thuet ein regimentt ein monatt 30.000 fl., zwai regimentt aber 60.000 fl. und ain jar fl. 720.000. Summa fl. 1.260.000.",
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"text": "Österreich : „Wiewoln sie irem habenden bevelch nach auf der stendt dreu angenaigte [?] bewilligung, der röm. ksl. Mt. auch gemainem vatterlandt wider den türggen beistandt und hilf zethun verstanden, das man hierinn anmeldt, so kunden sie doch bei inen nit befinden, das ainiger anderer weg, gemainem vatterlandt leidlicher oder billicher aufzulegen, dann durch denn gemainen pfennig, weil sonderlich dise hilf ansehenlich unnd allso beschaffen muess sein mitt etwaß außzurichten und abermalß nit vergebenlich was furgenommen werden, das nochmallß nit allain ir Mt. zugefar, sonder auch gemainem vatterlandt zu schaden reichen thete. Damit die stendt zu bösserm nachgedengken ungvärlichs wissen hetten, wie dise hillf beschaffen muest sein, da anderst durch solches was fruchtbarlichs außgericht soll werden, darauß sich ersehen möchten, das sy so hoch, das schier unmuglich, solche durch denn römer zug anzustellen, dann die sachen allso beschaffen, wie dann ir ksl. Mt. zum thail inn der proposition vermelldt, daß allain ir Mt. zuverhietung des türggen gewallts aufs wenigst dise kriegßfursehung thun mueste allß: Erstlich 2.000 gerüster pferdt, cossten ain monatt auffs wenigst 30.000 fl., thuet ein gantz jar fl. 360.000. Item 3.000 husern, ein per 5 fl. geraitt, bringt ein monatt 15.000 fl., thuet das jar fl. 180.000. Item 2 regimentt landtß knecht, halb doppel selldner unnd halb schützen, thuet ein regimentt ein monatt 30.000 fl., zwai regimentt aber 60.000 fl. und ain jar fl. 720.000. Summa fl. 1.260.000.",
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"text": "Da endtgegen die anlag dem römer zug nach auf 24 monat gestellt, bringt bei denn gewissten stennden, darauff sich jetziger zeit zuverlassen, etwas mher dann 16.000.000 fl. [ Summe? ]",
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"ner_text": "Wann nun solches durch den römmer zug erstatt soll werden, sei leichtlich zuerachten, wie hoch derselbig gespant müeß werden, welches alles leidlicher unnd treglicher durch den gemainen pfennig gelaist. Zu dem, das man einen gemainen vorratt darzu künde haben, sonderlich do man denselben auf sein anzal jar bewilligen wurde, wissen allso wie auch vor kain furtreglichern weg zufinden.„",
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"text": "Wann nun solches durch den römmer zug erstatt soll werden, sei leichtlich zuerachten, wie hoch derselbig gespant müeß werden, welches alles leidlicher unnd treglicher durch den gemainen pfennig gelaist. Zu dem, das man einen gemainen vorratt darzu künde haben, sonderlich do man denselben auf sein anzal jar bewilligen wurde, wissen allso wie auch vor kain furtreglichern weg zufinden.„",
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"ner_text": "Bayern: „Haben zum andern wol angehertt, waß die össterreichischen des gemains pfennigs halben proponiert, sich auch darauff ires habenden bedenngkens und sonderlich, das ir instruction dem gemainen pfennig zuwider,inen auch darwider zehandlen nit gebirn wolltt. Da aber inn gemainen chur und f. rath auf denn gemainen pfennig einhelligklich geschlossen, verhoffe er, sein gn. f. und herr werde sich von dem merern nit absündern, sonder vil lieber, weil es den innerlichen vertregen zuwider, ir Mt. derselben landtschafft halben wer [?] furschlagen auch dahin vergleichen, das ir Mt. der gemain pfennig durch andere mitel verglichen wurdt. Weil aber solche handlung allain ein verzug gebör, hiellt er fur rathsam, ee man zu ferrnerer handlung schritt, deß auschuß beschluß und mherers, nemblich das ir Mt. ein hilf zulaisten und dasselbig durch den römer zug, dem fursten rhatt zureferiern. Da dan diser beschluß dem fursten rath gefellig, solches auch dem churf. rath vermellden, dann do man an jetz lanng von mitel und weg, wie die hillf angestelltt soll, werden tractiern wurdt, nachmalß denn chur oder f. des ausschuß mainung nit gefellig oder das die churf. auf den gemainen pfennig, der fursten rhatt aber auff den römer zug oder e contra, werde die beratschlagung auf ein ungewiß vergebens, derwegen sich endtlich baide stendt vergleichen sollten und auf welchen weg resolviertt, kindt man desselbigen circumstantias mit seiner zugehorenden notturfft stattlich erwegen unnd berattschlagen.„",
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"text": "Bayern: „Haben zum andern wol angehertt, waß die össterreichischen des gemains pfennigs halben proponiert, sich auch darauff ires habenden bedenngkens und sonderlich, das ir instruction dem gemainen pfennig zuwider,inen auch darwider zehandlen nit gebirn wolltt. Da aber inn gemainen chur und f. rath auf denn gemainen pfennig einhelligklich geschlossen, verhoffe er, sein gn. f. und herr werde sich von dem merern nit absündern, sonder vil lieber, weil es den innerlichen vertregen zuwider, ir Mt. derselben landtschafft halben wer [?] furschlagen auch dahin vergleichen, das ir Mt. der gemain pfennig durch andere mitel verglichen wurdt. Weil aber solche handlung allain ein verzug gebör, hiellt er fur rathsam, ee man zu ferrnerer handlung schritt, deß auschuß beschluß und mherers, nemblich das ir Mt. ein hilf zulaisten und dasselbig durch den römer zug, dem fursten rhatt zureferiern. Da dan diser beschluß dem fursten rath gefellig, solches auch dem churf. rath vermellden, dann do man an jetz lanng von mitel und weg, wie die hillf angestelltt soll, werden tractiern wurdt, nachmalß denn chur oder f. des ausschuß mainung nit gefellig oder das die churf. auf den gemainen pfennig, der fursten rhatt aber auff den römer zug oder e contra, werde die beratschlagung auf ein ungewiß vergebens, derwegen sich endtlich baide stendt vergleichen sollten und auf welchen weg resolviertt, kindt man desselbigen circumstantias mit seiner zugehorenden notturfft stattlich erwegen unnd berattschlagen.„",
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"ner_text": "Salzburg: „Der verzug kom daheer, das man sich nit kund verglaichen, durch was weg ir Mt. die hillff zulaisten, weil etlich auf denn gemainen pfenig, etlich auf denn römer zug schliessen [?]. Nun sei aber der ausschuß dorumb auß den kraissen genommen worden, das ein jettlicher seines kraiß obligen am besten erfarn sei. Weill dann das mherer nunmher zum driten mal dahin geschlossen, das die bewilligte hillff durch denn römer zug beschehen soll, lasse er es noch darbei beruhen. Und hallte darfur, das die inn churf. rath gleichsfals lieber auf denn römer zug schliessen werden, wie man dann dennselbigen eben so hoch gesponnen findt, damit ir Mt. stattliche hillff gelaist wurde. So könne er auch durch nunmher vil angezaigten ursachen auch darumb nit wol auf denn gemainen pfennig schliessen, weill solcher durch die bewilligung eingebracht muesst werden, dadurch dann vil taussendt arme inn die gefar gesetzt wurde, derwegen das mherer vor fernerer tractation chur- und f. rath zureden vonnötten.„",
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"text": "Salzburg: „Der verzug kom daheer, das man sich nit kund verglaichen, durch was weg ir Mt. die hillff zulaisten, weil etlich auf denn gemainen pfenig, etlich auf denn römer zug schliessen [?]. Nun sei aber der ausschuß dorumb auß den kraissen genommen worden, das ein jettlicher seines kraiß obligen am besten erfarn sei. Weill dann das mherer nunmher zum driten mal dahin geschlossen, das die bewilligte hillff durch denn römer zug beschehen soll, lasse er es noch darbei beruhen. Und hallte darfur, das die inn churf. rath gleichsfals lieber auf denn römer zug schliessen werden, wie man dann dennselbigen eben so hoch gesponnen findt, damit ir Mt. stattliche hillff gelaist wurde. So könne er auch durch nunmher vil angezaigten ursachen auch darumb nit wol auf denn gemainen pfennig schliessen, weill solcher durch die bewilligung eingebracht muesst werden, dadurch dann vil taussendt arme inn die gefar gesetzt wurde, derwegen das mherer vor fernerer tractation chur- und f. rath zureden vonnötten.„",
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"ner_text": "Brandenburg-Ansbach: „Was die beharrlich hilf belangendt, wer er nit darauf abgeferttigt. Die eilende hilf betreffendt, schluß er auf denn römer zug, dann obwol er der össterreichen bedengken fur thunsam hiellt, des mitel des gemainen pfennigs zubrauchen, so weisst er doch, das sein gnediger furst und her, da er je ein hillff thun sollte, auf denn gemainen pfennig genaigtt, derwegen er dem heerkommen nach zu ge- ...? verursacht. Beschluß seie dem churf. rhatt zurefferiern.„",
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"text": "Brandenburg-Ansbach: „Was die beharrlich hilf belangendt, wer er nit darauf abgeferttigt. Die eilende hilf betreffendt, schluß er auf denn römer zug, dann obwol er der össterreichen bedengken fur thunsam hiellt, des mitel des gemainen pfennigs zubrauchen, so weisst er doch, das sein gnediger furst und her, da er je ein hillff thun sollte, auf denn gemainen pfennig genaigtt, derwegen er dem heerkommen nach zu ge- ...? verursacht. Beschluß seie dem churf. rhatt zurefferiern.„",
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"text": "Prälaten: „Beschleusst noch auf denn römer zug, doch do es zu gemainem pfennig raichen soll und inn der össterreichischen mitel, wie der anzurichten, allain von churf. und f. gemelltt werd, möcht er wol wissen, wer ime unnd seine mitprelatten taxiern solle.„",
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"text": "Salzburg, Bayern , Johannitermeister, Bamberg, Worms, Würzburg, Eichstätt, Speyer, Straßburg, Basel, Augsburg, Freising, Regensburg, Trient, Passau, Lüttich, Metz, Kempten, Murbach, Prüm und Stablo, die Prälaten und die schwäbischen Gff. stimmen der Ausschussresolution zu, die Türkenhilfe auf der Grundlage des Romzugs zu leisten. Nur Paderborn und Braunschweig (Hg. Wilhelm) votieren wie Österreich für einen Anschlag nach dem gemeinen Pfennig. Der Deutschordensmeister spricht sich zusätzlich für eine Erneuerung der Klausel der Reichsabschiede von 1542 und 1544 aus, daß jeder Reichsstand seine Untertanen besteuern dürfe. Bremen fügt hinzu, daß die Konstitution von 1566 mit strafverschärfenden Maßnahmen ergänzt werden soll.",
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"ner_text": "Sachsen-Weimar, Brandenburg-Ansbach, Braunschweig (Hgg. Wolfgang und Wilhelm), Pommern (Hgg. Friedrich und Ernst Ludwig), Württemberg, Baden (Mgf. Karl), Hessen (Lgf. Wilhelm), Anhalt, wetterauische Gff.: „Sy haben sich auß bevelch irer gn. f. und herrn zuerinnern, wie dann solches ein artl. irer instruction seie, weill die fursten und stend der augspurgischen confession von etlichen [?] derselben confessions verwandten underthenigst umb hillff und beistanndt, damit sie bei dem religions frid und daruber außgebrachter declaration gehanndthabtt möchten werden, weil sie dann befunden, das ir begern zu der eer gottes raicht, auch befurderung seines hailligen evangeli, haben sie daß, wie sie dan schuldig zethun, billich nit abschlagen sollen. Nachdem aber der röm. ksl. Mt. auf verschinem whaltag der confessions verwandten hoch und nottwendigs obligen inn einer suppl. uberandtwurtt, hieriber aber die ksl. Mt. wider ir verhoffen dazumal kain andtwurtt geben, sonder die sachen auf disen reichßversamblungen eingestellt und aufgeschoben, weill es dann zu diser versamblung geraicht und nunmher billich, das auch der innerlichen sachen des vatterlandts vor den außlendischen betracht werde, weill sonderlich under baiden religionsverwanndten sich allerlai missverstandt, misstrauen, haimblicher aussatz erregen well, so haben sie dargegen zu furkomen allerlai nachthailß, denn gemeßnen bevelch, das sie inn ainiche contribution weder bewilligen noch consentiern, so lanng unnd vil, biß sich die röm. ksl. Mt. uber die betranngten artl. der uberandtwurtteten suppl. resolviere. Do allßdann das beschehe unnd ehe nit, kunnen sie habender instruction nach inn ainige hillff anstellung nit bewilligen.„",
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"text": "Sachsen-Weimar, Brandenburg-Ansbach, Braunschweig (Hgg. Wolfgang und Wilhelm), Pommern (Hgg. Friedrich und Ernst Ludwig), Württemberg, Baden (Mgf. Karl), Hessen (Lgf. Wilhelm), Anhalt, wetterauische Gff.: „Sy haben sich auß bevelch irer gn. f. und herrn zuerinnern, wie dann solches ein artl. irer instruction seie, weill die fursten und stend der augspurgischen confession von etlichen [?] derselben confessions verwandten underthenigst umb hillff und beistanndt, damit sie bei dem religions frid und daruber außgebrachter declaration gehanndthabtt möchten werden, weil sie dann befunden, das ir begern zu der eer gottes raicht, auch befurderung seines hailligen evangeli, haben sie daß, wie sie dan schuldig zethun, billich nit abschlagen sollen. Nachdem aber der röm. ksl. Mt. auf verschinem whaltag der confessions verwandten hoch und nottwendigs obligen inn einer suppl. uberandtwurtt, hieriber aber die ksl. Mt. wider ir verhoffen dazumal kain andtwurtt geben, sonder die sachen auf disen reichßversamblungen eingestellt und aufgeschoben, weill es dann zu diser versamblung geraicht und nunmher billich, das auch der innerlichen sachen des vatterlandts vor den außlendischen betracht werde, weill sonderlich under baiden religionsverwanndten sich allerlai missverstandt, misstrauen, haimblicher aussatz erregen well, so haben sie dargegen zu furkomen allerlai nachthailß, denn gemeßnen bevelch, das sie inn ainiche contribution weder bewilligen noch consentiern, so lanng unnd vil, biß sich die röm. ksl. Mt. uber die betranngten artl. der uberandtwurtteten suppl. resolviere. Do allßdann das beschehe unnd ehe nit, kunnen sie habender instruction nach inn ainige hillff anstellung nit bewilligen.„",
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"text": "Protest Sachsen-Weimars „allß referendt dern augspurgischen confessionisten„ gegen die Weigerung Salzburgs als Referent des FR, ihren Vorbehalt (keine Hilfeleistung ohne Beratschlagung ihrer Religionsgravamina durch Ks. Maximilian II.) auch im KR vorzutragen. Salzburg begründet diese Ablehnung, sie „könden (...) sich niemalß erinnern, das dergleichen protestationes, da der artl. dem selbigen nit anhengig, davon geredt, referiertt were worden.„ Darauf erklärt der sächsische Vertreter „inn namen der andern, da man das Vortrag der Gravamina im KR nit referiern wurd, wollten sie es selbst thun.„",
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"text": "Einhelliger Beschluss: Bayern und Salzburg werden in den Justizangelegenheiten zum ksl. Obersthofmeister abgeordnet mit der Maßgabe, dass von den RKG-Personen „baide religion genossen inn gleicher zal„ zum RT erfordert werden sollen. Wegen Deputierung von FR-Mitgliedern in den interkurialen Ausschuss zum 7. HA (Session) will der FR erst die Reichsabschiede einsehen.",
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