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"ner_text": "Bayern: „Habe der össterreichischen ausfierliche und wolgestellten bedenngen angehertt, zweiffel im gar nit, die röm. ksl. Mt. möchte dahin persuadiert sein und allso bericht, das kain ersprießlicher weg fur ir Mt. möchte gefunden werden, allß der gemaine pfenig, wie dann solches bei dem abzunemen, weill ir Mt. bevelch geben, das solches außtrugglich vermelldt wurde. Darneben haben aber sie, die bairischen, inn irer instruction ainigen bevelch, nit sich inn dergleichen auflag anschlag einzulassen, dann ir f. gn. mit der landtschafft derwegen verglichen und stee bei derselben macht nit. Hergegen aber sei inen von irem gn. herrn mandiert worden, das sie der kaiserlichen Mt. sovil hillflich sein sollen unnd von wegen ir f. gn. bewilligung allß der gemain pfennig ertragen möcht. Dann es werde von dem gemainen pfennig geredt, was welle, so wiß man sich doch zuerinnern, was es fur grosse und weitleufige irrung geben, derwegen auch wol process an dem cammergericht angestellt, die noch unerörttert bliben. Unnd obschon gesagt welle werden, es were der arm mann und nit die cammergietter belegtt, so ist doch wissendtlich, das dieselbigen so schwach, das sie zuerhalltung des f. stanndts nit gnugsamblich, zu dem, das die alagen anlagen allweg durch die f. dem armen zu guten furgestregkt, welche noch nit bezallt und nimermher. So hallt er, es seie was ungietlich ungezogen, das der gaistlichait und ritterschafft verschont werden, dann man hab sich austrugglich des abschidts zu Augspurg anno 66 wol zuerinern, darin menigklich belegt und niemandt fur exempt gehallten soll werden, dardurch dann die geistlichait, riterschafft, burger und pauren ein jeder inn seinem standt gleichermaß belegt worden. Und obwol die ungleichait der anschleg angezogen, hab sich doch dero niemandts zubeschweren, weill man damit in die 20 jar umbgangen und ein jeder sein notturfft fur bringen mögen. So were auß disen ursachen der gemaine pfennig gar saumlich und woll damit ein gans jar umbgegangen muest werden, biß man die crais zusamen brecht, sich einer rechten ordnung verglich. So were sich darauff nit zulassen, das man furstreggung thett biß zum einbringen, dann nit ein jeder des vermügens, so wurde auch mancher auf ein ungewiß nichts heerleihen, zu dem haben sie, die bairischen, nit verstanden, wer die churf. taxiern soll, dann sich nit leichtlich einer darzu gebrauchen wurd lassen. Wie ungern auch solches chur unnd f. ires vermögens unnd unvermügens bericht wurden thun, hab ein jegklicher wol geringern standt bei ime zuermessen. Was dann mit dem herumb ziehen und belegung, auch zusamen berieffung der underthanen fur ein weill unnd unkosten darauf geen wurd, hab man leichtlich abzunemen. Und wiewol er je gern waß zu wollfarth der ksl. Mt. geraichen möcht, mit seinem geringen verstandt befürdern wollt, so könne er doch nit sehen noch spürn, das der gemain pfennig ir Mt. nutzlich oder ersprießlich, weil dann ir bevelch sich dahin erstregg, das sie ir Mt. so vil allß immer thunlich und leidenlich sein wil zulaisten, hiellt er darfir, es wurde ir Mt. vil erschiesslicher sein, da die gelaiste hillf anno 66 wider fur die handt genomen werd. Und da es je nit klegget, ein merers welle doch durch sein votiern kainem andern stanndt etwas beschwerlichs oder untreglichs auferlegt haben.„",
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