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"text": "Under den vornembsten gebeyen werden auch nit unbillich die offentliche badheüßer, smums genandt, gezehlet. Die selben haben auch wie ein kirchen ihr iährlich einkommen, damit sye in ihrem gebau erhalten werden. Die heüßer seind hoch, gewölbt in der rundierung, wie ein thor in einer kirchen. Zu höchst des gewelbs, da zugleich das dach, so mit blai bedegt ist unnd hat vil einfallende liechter. Die seind mit großen, runden, gläßernen huet A. Gestalt einer türckhischen badstuben außwendig. B. Inerliche form einer badstuben. Die Darstellung zeigt die Außenansicht sowie einen Querschnitt eines Bäderkomplexes mit jeweils einer Person im Inneren. Ein Türckhin, die in ihrem badkleid ist. In der Bildmitte ist eine weibliche Figur mit langem Haar zu sehen. Sie trägt ein transparentes Kleid. Neben ihr steht eine Vase. Im linken Hintergrund sind ein zeltförmiges Gebäude und Landschaft erkennbar. oder kolben uberdegt, damit der regen nicht durchtringe. Dan an den wänden herumb ist sonsten kein fenster. Der boden ist mit schönen marmorsteinernen tafflen unnd von laub eingelegter arbeit geziret. Inwendig an der wandt herumb hat es underschidliche gewölblein, 14 oder 18 schuech weit, gleich wie kleine capellen. Diße gewölbel seind auch der hiz nach underschiden, also, das eines gar heiß, das ander mitel meßig etc., das einer in welches er will nach seinem belieben gehn kan. In diesen ieden gewölblein seindt zwen hannen oder zapffen an der wand, da man auß dem einen warm, aus dem anderen kalt waßer haben kan. Sye gebrauchen keiner stuehl oder bänckh, sonderen sizen auf der erdt herumb. In der mite oder bißweilen auf der seith stehet ein marmorstein eines schuechs hoch, zum schwizen verordnet, dan bey bemeltem stein ist die hiz am gresten. So baldt einer hinnein kombt, sezt er sich auf denselben stein zuschwizen, da kombt ein bad iung, der umbfahet den sizenden, rengt ihm den leib hin unnd her, darmit die glider recht zudisponieren, nimbt die arm, händt unnd schenckhel, alß wolt er mit einem ringen. Darnach legt der badiung ein nach der leng auf den stein, stehet ihm sonstiglich auf den leib unnd trit ihm mit füeßen auf die glider. Auf solches ränckhen unnd tredten befind sich einer gar gering und wohl, so man in Teütschlandt für ein sport hielte, wan man einen mit füeßen trith. In Türckhey aber hat mans gern unnd mueß noch darfir lohnen etc.",
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