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"ner_text": "Er ist zwar noch iung, wie auch von leibs gestalt ein schöne pershon, mit köstlichen kleideren gezieret. Neben ihme zu der rechten rite ein vesier, dan die linkhe seiten halten sye, wie wir, die rechte. Auf des kayßers haubt war ein großer weißer bundt, darauf 3 raigerbuschen, so unden am ende mit goldt eingefast und mit grosen diemanten und rubinen versezt gewest. Eß hangete an dem bund ein klein, von goldt kinstlich gemachtes ketel, daran drey seer große orientalische beerlein gehangen. Miten an dem bund ware auch eine von diemandt außgeschnitne roßen, die unerschäzlich. Und als das groste kleinot des kayßers gehalten wirdt sein talman oder underrockh. War von bestem arabischen goldtstuckh, daran vorderst kleine knöpff von lauter edelgesteinen künstlich versezt geweßen. Der gürtel, damit er sich umbgirtet, ist von lauter goldtspangen und von diemanten, rubinen, schmaragden reichlich versezt geweßen. Der mantel war von einem selzam gebliembten silber stuckh, darin auch guldene roßen gewärgt. Die steigbügel, darin er die füeß mit gelben zschisme oder stifflen angethan gesezt, waren lauter goldt. Eß schimerte und glanzete alles an ihm, waß einer nur anschaute. Nach ihme seind 3 vornembe vesier und einer, so des kayßers sabel geführt, mit köstlichen cafftanen angethan geridten. Der sabel scheinete auch von lauter edgestein. Denen volgten nach villerlai adelliche hoffbediente und vornembe herren. Dißer aller hoffbedienten pferdt waren auch auf das schönst bebuzt, mit zaum, satel und schiapren, dan sye ihr gröste hoffart auf die pferdt und zihrung derselben wenden. In dem vorüber rith hat der kayßer ohne underlaß sein haubt ein wenig gegen den volckh genaigt. Wie er dan auch gegen unß gethan und darauf starckh angeschaut. Der türckhische pöffel, wo er voriber geritten, ruefften uberlaut auf: Gott gebe dir, kayßer, vil glückh, auf das du lange iahr glückhlich regierest und deine feind uberwindest. Wir warteten auch, biß er in vorige ordnung auß der kirchen geridten etc.",
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