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"ner_text": "Sachsen: Befinden der ksl. Mt. mandat uff die restitution gerichtet und so viel die fuldische clagen anlanget, daß der abtt sich also gehaltten, daß sie inen nitt leiden mögen und seyen solche ursachen nitt genug, also mitt dem abt zugebaren, und wie auß den actis zuersehen one metu auch nitt abgangen. Haben beederseits bericht und gegenbericht angehört und waß der abt zu Fulda zu seiner forcht angezogen und lezlich ime mitt frembden potentaten getrawet. Die vertreg, so auß forcht erzwungen werden, sey nitt iure nullo wie in causa spolii, dann ob wol anfangs ein forcht vorhanden gewesen, so sey doch consequenter, da der consensus ervolgt, daß alß dann kein nullitet vorhanden seye. Dan erstlich seyen dem abt 4.000 fl. angebotten worden, da er dieses eingangen, brieff uffgericht, alß dann hett eß ein newerung gehabtt, aber er hatt darnach mittgefeilscht, transagirt, mehr begertt und geschlossen. Hernach der abt uff ein freyen ...ar fus zum Newenhoff gewesen, solches confirmirt und wol mitt seinen freünden in 100 pferdt starckh da gewesen. Item vonn sich geschrieben, wie und welchergestaltt er vertragen. Weil aber sich befindt, dz der Wurzburg vor lengest mitt dem capittel und ritterschafft gehandlet und da sie den weckh nitt gewist, möchten sich villeicht die sachen anderst angelassen und zu bessern wegen gericht haben. Und nachdem die sachen disputirlich und grosse gefahr dahinder steckhett, were die ksl. Mt. zubitten, daß stifft in sequester zulegen, commissarios zu abhörung der zeügen zuverordnen. Waß aber Sachsen und Hessen anlangett, so in den actis angezogen, wissen sie nitt zubergen, daß Sachsen hievon nichts gewist, vielweniger ettwaß dergleichen im sinn gehabt. Bitten derwegen Sachsen entschuldigt zuhaben. Wollens an Sachsen gelangen lassen, ohnzweiffelich, sie sich daruff also ercleren werden, daß sie wol entschuldigett seyen. Aber mög daher fliessen, daß vor ohngefehr 3 jharn Sachsen und Hessen bey Fulda gesucht, dieweil er in mißverstandt mit seinen underthanen gewesen, sich also zuverhaltten, damitt ruhe und einigkeit in der nachbarschafft erhaltten werdt. Eß hatt aber der abt Sachsen also schimpfflich beantwort, daß er sich der sachen nitt mehr angenommen.",
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"text": "Sachsen: Befinden der ksl. Mt. mandat uff die restitution gerichtet und so viel die fuldische clagen anlanget, daß der abtt sich also gehaltten, daß sie inen nitt leiden mögen und seyen solche ursachen nitt genug, also mitt dem abt zugebaren, und wie auß den actis zuersehen one metu auch nitt abgangen. Haben beederseits bericht und gegenbericht angehört und waß der abt zu Fulda zu seiner forcht angezogen und lezlich ime mitt frembden potentaten getrawet. Die vertreg, so auß forcht erzwungen werden, sey nitt iure nullo wie in causa spolii, dann ob wol anfangs ein forcht vorhanden gewesen, so sey doch consequenter, da der consensus ervolgt, daß alß dann kein nullitet vorhanden seye. Dan erstlich seyen dem abt 4.000 fl. angebotten worden, da er dieses eingangen, brieff uffgericht, alß dann hett eß ein newerung gehabtt, aber er hatt darnach mittgefeilscht, transagirt, mehr begertt und geschlossen. Hernach der abt uff ein freyen ...ar fus zum Newenhoff gewesen, solches confirmirt und wol mitt seinen freünden in 100 pferdt starckh da gewesen. Item vonn sich geschrieben, wie und welchergestaltt er vertragen. Weil aber sich befindt, dz der Wurzburg vor lengest mitt dem capittel und ritterschafft gehandlet und da sie den weckh nitt gewist, möchten sich villeicht die sachen anderst angelassen und zu bessern wegen gericht haben. Und nachdem die sachen disputirlich und grosse gefahr dahinder steckhett, were die ksl. Mt. zubitten, daß stifft in sequester zulegen, commissarios zu abhörung der zeügen zuverordnen. Waß aber Sachsen und Hessen anlangett, so in den actis angezogen, wissen sie nitt zubergen, daß Sachsen hievon nichts gewist, vielweniger ettwaß dergleichen im sinn gehabt. Bitten derwegen Sachsen entschuldigt zuhaben. Wollens an Sachsen gelangen lassen, ohnzweiffelich, sie sich daruff also ercleren werden, daß sie wol entschuldigett seyen. Aber mög daher fliessen, daß vor ohngefehr 3 jharn Sachsen und Hessen bey Fulda gesucht, dieweil er in mißverstandt mit seinen underthanen gewesen, sich also zuverhaltten, damitt ruhe und einigkeit in der nachbarschafft erhaltten werdt. Eß hatt aber der abt Sachsen also schimpfflich beantwort, daß er sich der sachen nitt mehr angenommen.",
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