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"ner_text": "Umfrage und Beschluss: Der FR-Ausschuss vergleicht sich „in sainer umbfrag mit dem Österreich ischen voto usserhalb wenig additionen: Die fürstlichen Ausschussmitglieder zweifeln am Sinn einer Legation des Reiches nach Moskau, da „man die verlorne Lifflandt weder durch schreiben noch schickhung wider zu dem Reich wurde bringen khunden, auch der großfürst vermuetlich seine intent mer dahin sezt, seine landt zu abbruch des heiligen Reichs, dan zu nutz desselbigen zu erweitern, wie us dem buechstaben des Moscowiters abgesandten werbung lauter befinden, darinnen er solche Lifflandt fur sich selbs zubehalten und solche haereditarii und erblandt nennet, unangesehen, das sie vor 300 jaren bei dem Reich gewesen„. Zudem vermutet man, „das durch solche begerte legation und erforderte bindung der großfürst gern ein schlissel in die Ostsee haben und durch solchen fridlichen tractat denselbigen bekhommen und da er in erlangen solt, wurde er sich mit schiffen dermassen gefast machen, alle seine merces selbs herus, und hergegen, was im vonnöten widerumb hineinfhüren, darus anders nichts folgen, dan das die stendt, die der moscowiterschen landt besuechen im brauch gehabt, wurden von iren commertiis khommen und der großfürst mit pixen, pulver, saalpheter, andern whören dermassen sich selbs gefast machen hkundt, das er nit lenger alles das, was durch die legation verglichen, dan bis zu seiner gelegenheit halten möcht, welches das Reich zu eusserstem verderben hernacher geraichen möcht. Aber wie dem allem und hindangesezt solcher motiven, die gleichwol in achtung zunemmen, dieweil ein solche ansehliche legation anno 70 und 71 bewilligt, deren der großfürst durch ir ksl. Mt. schrifftlich und durch ire legation mündlich berichtet und er, Moscowiter, vermög seiner werbung sich daruf refferiert und da es nit beschehen solte, dardurch destomer erzürnet werden möcht, verrer mit gewalt etwas wider Liffflandt oder andere stend des Reichs fürzunemmen, so achtet der usschus darfür, das in namen gotes solche legation in das werckh zurichten, sie helff dann sovil sie wölle und solches uff das fürderlichst, so immer möglich. Und da es uf khönfftigen winter beschehen möchte, sovil desto besser und uf was unchossten aber solche legation abgeferttigt, ist der usschus des bedenckhen wie ir Mt. selber, nemblich uff gemainen cossten und verlag der gemainen stendt des Reichs, dann sonst kheine restanten mer im Reich verhanden, auch ir Mt. andere mitl mer versuecht, wie solches die proposition mit sich bringt, welche aber alle vergeblich gewest, darumb dieweil es je ein gemein werckh und dem gemeinen vaterlandt zu guetem geraicht, soll je ein jeder die gemein burde helffen tragen und möcht zu solcher legation ein monath eines einfachen römerzugs den selbigen uff khönfftigen Simonis und Juda 28.10. zu Nurnberg, Franckhfurt am Main oder Leipzig richtig zumachen bewilliget werden.„",
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