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"ner_text": "Bayern: „Sy, die bairischen, hallten darfur, daß dise consultation furnemblich darauff stee, weill das mherer geben, das die hillf durch einen römer zug beschehen soll, auf was mitel die beharrliche unnd eillendt hillf angestellt soll werden, derwegen an jetzo zutrachten, auf wievil monatt die bewilligung beschehen soll, das sie auch allso geschehe und bewilligt werd, damit das eusserst verderben der underthanen so wol allß der herrn nit verursacht. Unnd waß neben dem andern mitleidlich betracht werd, das auch diser last und hillf allso angericht, damit der gehorsam durch die schwere anlag nit verderbt und der ungehorsam darneben leer außgee. So halltte er auch, ob wol die nott groß, des künde doch mher nit zu baiden, der beharrlichen und eillenden hilf, nit bewilligt werden, dann anno 66 zu Augspurg geschehen, auß ursachen, das damalß der türggisch kaiser alberait unlang vor Unngern gewesen, aber an jetzo ein acht järiger frid aufgericht. Das er allso dafur hiellt, wie vor 24 monatt zur eillenden bewilligt worden, das an jetzo, so man dazumal ein eillende hilff genant, an jetzo inn ein vorratt gewendt wurd. Und wie man dazumal die legstätt benent, das an jetzo inn den kraisen truchen darzu gericht wurden, zu welchen truchen nach außthaillung und erwhölung jedes kraiß die darzu deputierte schlissl hetten. Wo dann einer eillenden hilf vonnöten, das der churfurst von Maintz die von gemainem Reich deputiertte stenndt erfordern soll und zuberattschlagen, wie es dann inen gentzlich haimbgestellt soll werden, die erlegte vierundaswantzig monatt an gelltt zuerheben, damit dem erbfeindt widerstandt thun wie sich gebirn solle. Hinzwischen aber soll ain jeder kraiß fursehung thun, auch gemaine stendt auf mitel und weg trachten, damit die ungehorsamen und saumigen neben und mit denn gehorsammen zu billicher bezahlung gebracht werde. Die andern 24 monat einfachen romerzugs sollen ir Mt. zu beharrlicher hilf bewilligt werden. Und sollen allso dise 48 monatt inn drei jarn nacheinander erlegt und eingebracht werden und gleichsfallß inn jedes craiß truchen gelegtt. Und damit aller argkwon auch vergebenlicher reden, allß sollte das gelltt inn anderweg gebraucht werden, furkhommen wurd, achteten sie fur rhatsam, das zweimal im jar vor denn kraisstennden hinab zu den granitzheussern geordnet wurd, welche bevelch haben sollen, das volgkh, so zu besetzung der grenitzen underhalltten, zumusstern und zubezaln, welches das kriegßvolgkh was lustigers machen wurde. Unnd mechte jedem kraiß sein benente ortt mit ehrn [?] erhalltung des kriegßvolgkhs benent werden, damit ein jeder kraiß, wann sie bezalen sollen und von welchen kraiß das die bezalung des kriegßvolgk zugewartten hett, guetes wissen tringen. Und soll dise hillf auff alle erblennder der ksl. Mt. und des hauß Össterreichs verstanden werden. Unnd treff dise beharrliche hillff järlich zu roß Lücke und zu fueß Lücke ungevärlich Lücke. Darein der craiß Burgundt mit zwifachen romer zug gerechnet worden, da aber ir Mt. aigner person ziehen sollten, gebire demselbigen craiß drifacher römer zug. Daß vollgkh zubestellen, seie one alles mitel der ksl. Mt. haimbzusetzen. Und möchte inn disen puncten zu guten thaill dem reichsabschid anno 48 nachgegangen werden.„",
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