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            "ner_text": "Hier bin ich mit unserem einkhauffer zu einem griechischen wirth wein für die raiß einzukauffen gangen. Da wir auch über zwen zentner gekaufft, dan man gibt den wein nit nach der maß, sondern man wigt ihn mit der waag nach dem pfundt, und wirdt das pfund umb ein oder 2 aspar, das ist nit gar ein östreichischer groschen, verkaufft. Und ein solches pfund ist ungefehr ein östreichische maß oder achtering. Sie haben auch keine kleine veßel, wie bei unß, sondern stellens also ahn: Sye nähen ein ungearbeite gaißhaut vest und sat zusammen, damit der wein niergents könne außtropffen oder rihnen. Daß härrich oder rauhe kheren sie inwendig, laßen in der haut, wo sonsten der schwaif, ein loch offen, den wein dardurch hierein und widerumb herauß zugießen. Fühlens alßdan mit wein ahn und wegens darnach. So man den wein in den heüten heimgetragen und außgelährt, wigt man die löhre heit widerumb und wird solches alßdan defaluirt. Welcher auß dißen gaißheiten trinckhen thuet, der mueß das gaißhar nit verreden, dan es kombt einem bißweilen ein bischel in das maul. Deßen ungeacht haben wir der gaiß oder gaißhaut salvo honore auß dem hinderen getrunckhen etc.",
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            "ner_text": "Papasli Den 26. seindt wir zu Papaßli in einem dorff angelangt, da weder mensch noch vich verhanden. Dan weilen etlich 1.000 man hier auf Constantinopel durchraißen solten, mit den Venetianeren zustreiten, darumb die bauren sich in die nechst umbligenden berg, biß nach vollendtem durch zug, aufgehalten haben, dan es sein die türckhischen soldaten in dergleichen feldtzügen so insolent, daß sye feindt und freindt antasten und berauben. Da wir gegen tagszeit aufbrechen wolten, entstunde gehling ein brunst in der schiausen quatier, die von dem vesier zu Offen unß zugeaignet worden. Diß ienige lähre hauß ist auf dem boden durch verwahrloßung der schiausen abgebrunen und sonsten niemandt kein schaden gebracht.",
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            "ner_text": "Den 27. seindt wir zeitlich aufgebrochen und dißen tag mehr dan 50 beladner camel gesehen. 36 aber nechst neben unseren wägen vorbey gangen, die haben underschidliche waren von Babilonia nach Sophia getragen. Sonsten haben wir ser vil in Türckhey gesehen, die man gemeiniglich zum raißen, nit allein darauf zu reiten, sondern auch kauffmanes gueter zu führen braucht. Ein cameel volbringt in einer tagreiß mit seinen langsamen, iedoch weiten schrieten zehn teütsche meil und tregt ein last bey 14 centner. Hat auch diße arth an sich, wie Plinuis sub 8. C. 14. deßen gedenkht, daß er im nit mehr last aufladen alß seinen kräfften gemäß. Und so man ihm nur 3 oder 4 pfund mehr dan sein vermögen ertragt aufladt, kan man ihn von der stell mit guetten oder beßen worten undt streichen nit aufbringen. Dan ehe sye beladen werden, legen sye sich nider auf den bauch, und so sye beladen seind, wie es auf sye gehört, stehn sye auf. Und wil der cameeltreiber, daß der zu vil beladne cameel aufstehe, so mueß er, waß überladen, herunder thun. Ich hab auch gesehen, wie einer ein cameel bei dem halß gehalten und darauf gestigen. Hat daßelbig starckh darwider gebrült. Das cameel kan vier tag ungetrunckhen verbleiben und so es zu einem waßer kombt, macht es daßelbig zuvor mit den fueßen trüeb, und tringt alßdan überflüßig und fir den zukünfftigen durst.",
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                "text": "Den 27. seindt wir zeitlich aufgebrochen und dißen tag mehr dan 50 beladner camel gesehen. 36 aber nechst neben unseren wägen vorbey gangen, die haben underschidliche waren von Babilonia nach Sophia getragen. Sonsten haben wir ser vil in Türckhey gesehen, die man gemeiniglich zum raißen, nit allein darauf zu reiten, sondern auch kauffmanes gueter zu führen braucht. Ein cameel volbringt in einer tagreiß mit seinen langsamen, iedoch weiten schrieten zehn teütsche meil und tregt ein last bey 14 centner. Hat auch diße arth an sich, wie Plinuis sub 8. C. 14. deßen gedenkht, daß er im nit mehr last aufladen alß seinen kräfften gemäß. Und so man ihm nur 3 oder 4 pfund mehr dan sein vermögen ertragt aufladt, kan man ihn von der stell mit guetten oder beßen worten undt streichen nit aufbringen. Dan ehe sye beladen werden, legen sye sich nider auf den bauch, und so sye beladen seind, wie es auf sye gehört, stehn sye auf. Und wil der cameeltreiber, daß der zu vil beladne cameel aufstehe, so mueß er, waß überladen, herunder thun. Ich hab auch gesehen, wie einer ein cameel bei dem halß gehalten und darauf gestigen. Hat daßelbig starckh darwider gebrült. Das cameel kan vier tag ungetrunckhen verbleiben und so es zu einem waßer kombt, macht es daßelbig zuvor mit den fueßen trüeb, und tringt alßdan überflüßig und fir den zukünfftigen durst.",
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            "ner_text": "Hier waren widerumb uberdiemaßen schöne macedonische mädel, ebenfahls, wie die Bulgarin, mit gelt umbhengt. Die haben ihr gnaden etliche alte geltsorten und Helena pfening gegen dargebung anders gelts geliffert. Helena pfening Von dißen Helena pfening sagt man also, daß Sanct Helena, des Constantini Magni muedter, so das creüz Christi gefunden, nach schweren und entlich vollendtem krieg den soldaten abgedangt und weilen sye mit der bezahlung nit gevolgen können und ihrer am gelt abgangen, habe sye derohalben laim genomen und mit dem datum darauf getrugt. Da sey derselbige laim zu underschidlichem metal worden, alß goldt, silber, kupffer und ärz, und ihr bildt uns und anderen, alß wan es gestampfft were, erschinen. Solcher pfening findt man bey solchen leiten, die sye nicht achten, die sollen für underschidliche kranckeheiten dienstlich sein.",
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            "ner_text": "Den 3. Martii, ein halbe stund von Hadrianopel, türckhisch Endrene, komen unß zuempfangen vil vornembe Türckhen entgegen. Die belaiteten unß über ein schöne bruckh, so nicht anderst ist geweßen, alß wan einer in ein lustgarten herein gienge. Alda der fluß Maritza und Hebri, wie auch Tunsa und Harda, die waßer zusamen- und volgents in Mare Aegaeum fließen. Mariza, Hebri, Tunsa, Harda, Hunii Da wurden wir biß in han beglaitet. Die gaßen und bläz, da wir voriber gefahren, seindt vol weib und manß persohnen, die unser ankunfft zusehen verlangten, gestanden. Diße statt, ehe sye von dem kayßer Hadriano den namen empfangen, ist sye Oresta genandt worden. Adrianopel Sie ist ser groß und alle sachen vil wolfeiler alß zu Constantinopel zubekommen seindt.",
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            "ner_text": "Den 10. Martii seind wir zeitlich aufgebrochen und nach mittag an daß meer Propontis kommen. Mare Propontis Da gleich unser etlich ab den wägen gestigen und an gestat des meres geloffen und underschidliche muschel undt schwamen aufgehebt. Auf den sandt oder gestatt ligen allerlei muschel, schneckhn und andere sachen, so das meer auswirfft und ser zierlich zu einer crato zu bauen weren. Siliveria oder Silimbria Gegen abents seind wir auf Selimbria, Silembria, oder Siliveria kommen. Ist ein uhralte stadt, hart an dem meer gelegen. Hat mir sehr wolgefallen wegen des lustigen prospects und situs, der alda ist. Hier ist auch ein schöner han und moschgea, beisammen mit blei bedegt. Hier sicht man auch underschidliche schiff auf dem meer hin und wider fahren, und eß sagen die schiffleit für gewiß, daß ein lastschiff oder naven mit mitelmaßigen windt in einer stund 8 wälsche meilen fahre, mit guetem windt aber 12, mit einer fortuna oder starckhen windt 20 meilen fahren mag; also das mit mitelmäßigen windt in 24 stunden oder tag und nacht 48 teutsche meilen khönen volbracht werden im fahren, mit gar guetem windt in tag und nacht 70 teutsche meilen, mit fortuna aber schier 126 meilen etc.",
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                "text": "Den 10. Martii seind wir zeitlich aufgebrochen und nach mittag an daß meer Propontis kommen. Mare Propontis Da gleich unser etlich ab den wägen gestigen und an gestat des meres geloffen und underschidliche muschel undt schwamen aufgehebt. Auf den sandt oder gestatt ligen allerlei muschel, schneckhn und andere sachen, so das meer auswirfft und ser zierlich zu einer crato zu bauen weren. Siliveria oder Silimbria Gegen abents seind wir auf Selimbria, Silembria, oder Siliveria kommen. Ist ein uhralte stadt, hart an dem meer gelegen. Hat mir sehr wolgefallen wegen des lustigen prospects und situs, der alda ist. Hier ist auch ein schöner han und moschgea, beisammen mit blei bedegt. Hier sicht man auch underschidliche schiff auf dem meer hin und wider fahren, und eß sagen die schiffleit für gewiß, daß ein lastschiff oder naven mit mitelmaßigen windt in einer stund 8 wälsche meilen fahre, mit guetem windt aber 12, mit einer fortuna oder starckhen windt 20 meilen fahren mag; also das mit mitelmäßigen windt in 24 stunden oder tag und nacht 48 teutsche meilen khönen volbracht werden im fahren, mit gar guetem windt in tag und nacht 70 teutsche meilen, mit fortuna aber schier 126 meilen etc.",
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            "ner_text": "Gleich gegen unser wohnung, über an der ringmauer, ist ein anzeigen, daß zu zeiten Constantini Magni und anderer griechischer kayßer ein stadt porten alda geweßen sey. Ist aber nach der türckhischen eroberung zugemaurt worden, daran noch zu sehen die bildtnus des erzengel Gabriels in stein außgehauen, welches bildt von den türckhischen bueben schier ganz mit steinen zerworffen ist. Auch umb ein thurn oder etlich klaffter weiter hinumb seind drey in stein gehauen creuz solcher gestalt aingemaurt.",
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            "ner_text": "Waß anbelangt die underhaltung und proviant auf einen internuntius, geben die Türckhen täglich 50 reichs thaller, auch alle Mitwoch von der Porten, also pflegt man den ottomanischen hoff zunennen, gersten für die pferdt wie auch holz in die kuchel. Die übrige victualien und alle andere expensen mueß der herr internuntius von den 50 thalleren oder thain die seinigen außhalten und besolden. Welches gelt aber zimlich klegt und alles umb ein billichen werth zubekommen ist etc.",
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            "ner_text": "Der türckhische kayßer hat auch einen großen krug, so einer auß den 6 steinernen waßerkrügen ist, die bey der hochzeit zu Cana in Gallilea seind gebraucht worden, wo Christus, der Herr, auß waßer wein gemacht, welchen die Türckhen in eroberung der insel Cypren bekhommen. Eß haben denselben krug die inwohner widerumb umb ein große summa gelts lößen wollen, welches ihnen aber rund abgeschlagen worden. Der oberste in dißer insel Cypren, wie im ersten buech am ... beschriben, ist lebendig geschunden worden.",
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            "ner_text": "So baldt wir zu der anderten porten, alwo ihr gnaden von dem pferdt abgestigen, hinnein kommen, saßen zur rechten der ianitschar aga (nunmehr groß vesier) und hernach die von ihme dependierende capitän und chiabassi nebens ungefehr 6.000 ianitscharen, welche ihr gnaden zu sonderlicher ehr von seinem siz aufgestanden, zwey oder drey schriet herfir getredten und mit gelegter handt auf die brust gar hofflich die gegenreverentz gethan. Auf der linkhen saßen die vornemben officier und capitan der spahy, welche ingleichen aufgestanden und sich mit absonderlicher ehrentbürtung gegen ihr gnaden genaigt.",
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            "ner_text": "Volgents kamen ihr gnaden 20 oder 30 schriet entegegen. Zwen deß großthürckischen cubicularii empfiengen und führten ihn in divan, alwo der groß vesier sambt den anderen vesieren, cadileskir und vilen Türckhen in schöner ordnung geseßen. Ihr gnaden neigte sich zwar allerseits gar ehrerbietig, den groß vesier aber und die andere vesier, auch cadileskir, salutierte er mit absonderlicher reverentz und umbfienge sye auf türckhische manier, an welcher action die Türckhen ein particular wollgefahlen getragen. Der vesier ließ ihr gnaden gleich neben seiner all in contro nidersizen und sprächte mit ihm gar freindtlich. Zu mitelst waren 4 taffel zuberait.",
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            "ner_text": "Ihr gnaden zwar neben dem Chinan Bassa allein mit dem groß vesier, der herr Reninger aber und ihr gnaden stieffsohn mit den 4 vornemberen vesieren, die anderen vornembsten auß unß mit den anderen principalioren von ungefehr 18 oder 20 speißen, so wohl weilen es in der fasten, von fisch alß fleisch nebens scherbet tractirt worden. Unß war auch vil speißen aufgetragen, so aber mehrentheil von fleisch gekocht, die haben wir nicht angriffen. In wehrender mahlzeit, wie ich verstanden, hat sich in wehrender mahlzeit der sultan zweiffelsohne in beysein seiner großmutter, der alten valida, und anderen frauenzimbers über ihr gnaden in einem vergütterten fenster befunden etc.",
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            "ner_text": "Alß nun der baylo des tags hernach zu dem vesier kommen und ihme im namen seiner Republica endeckht, wie das die selbe zwar einen beständigen friden einzugehn und solchen wie vorhero - also noch verbündtlich - zuhalten allzeit willig seyn, man müeste aber Canea, Retimo und andere abgewohene orth widerumb abtredten und ihnen Candia völlig cediren, widrigst fahlß sye keinen friden verlangten, sonderen allem feindtlichen widerstandt zubegegnen entsinnet wehren. Worauf der vesier gesagt, so habt ihr nun bißhero mit der Porten so falsch gehandlet, von einer zeit zur anderen vertröstung geben, alß ob man sich accomodiren wolle, nur ihn dißem ende, damit man unß und unsere macht suspendierte. Ließe hierüber ihme, baylo, mitsambt seinem dragoman und bey sich habender familia intuperosamente durch die schergen ergreiffen, nebens albereith vor augen stehenden prüglen. Eben alda in ein abscheüliche, maleficische gefänckhnus werffen, baldt hernach mit einem barbarischen geschrey widerumb herauß züehen. Ihme baylo zwar, und den principal dragoman, Antonio Grillo, ledig, den Ballerino aber, der Republica secretarium, den der vesier ohne bandt gesehen, ließe ihn, gleich den anderen, ein eißnen ring an den halß legen und also ineinander gehangen, spodtlich zuefueß durch Constantinopel biß ans meer und volgents in den Schwarzen Thurn führen. Der capellan und andere mehr, so zu hauß verbliben, seind ebenmeßig baldt darauf gefänckhlich ergriffen und im pandten zu ihrem herren gelegt worden. Nit allein des baylo, sondern auch des Grillo logiament hat man ungeacht sein weib und kindt incontinenti so gar von kuchelgeschir spoliert, volgents gespert und verpötschiert. Zwe des Grillo schlavin vor den vesier geführt, die einen wider entlaßen, die ander aber, pro examine und etwa verborgen gelt zuerforschen, auf etlich tag hinderhalten etc.",
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            "ner_text": "Den Grillo rueffte man in der nacht allein herunder, alß ob er zum vesier solte. Wurde aber in der still crudel stranguliert, hinauß auf das feldt geworfen und so vil, daß er nit gar bloß gelegen, mit etwas wenig erden bedegt, weilen nun dißer actus in die länge nit verhalten köndte werden, spargierten die Türckhen, er ware die stiegen eingefallen und wolt der vesier auf kein weiß nit leiden, das man sagte, er seye dergestalt hingericht worden. Sintiemahlen es nunmehr geschehen, und das leben unwiderbringlich, haten die befreindten, ihme die lezte ehr zuthun und honorabl zu conducieren, den cörper auf intercession des französischen pottschaffters widerumb außgegraben und zu Gallata widerumb ehrlich begraben worden etc.",
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            "ner_text": "Dißer könig, nach dem er von seinem elteren sohn des königreichs beraubt und sambt dem iüngeren ins ellendt verstoßen, name sein zuflucht zu dem khönig in Persien; badte umb gnad und trateniment, welches ihme dan auß höchster compassion ervolgt, und alß balden ein gebührende aufenthaltung verschafft worden. Eß wolte aber der undanckhbare sohn bey dißer impietet nit beruehen, sonderen importunierte den könig in Persien continuo, er wolle ihm seinen brueder todt oder lebendig schickhen und den Entwurff und kurtze vorstellung deß höchstgefährlichen seetreffens, so sich zwischen der glorwürdigen herrschafft von Venedig und der türckischen schiffarmada bey dem asiatischen meerhafen zu Foggia umb die helffte des Mayen dieses 1649. iahres begeben; worinen diese biß auff etwan acht galeren gantzlich zernichtet, von ienen aber mit allein 19 galionen und etlich wenigen fusten die victorii glücklich erhalten worden. Huictain. Wann Gott spricht, so geschichts, wann er gebeut, so stehet es da, wan sich der feind hochmutig, stoltz auffblehet, so weiß der Herr ihm wohl in maul ein harts gebieß und ein ring in die nasn zulegen, wie der rieß, der tolle Goliath, dem zeug des Herrn gesprochen, hohn, spott und schmach, so hat der Herr sich hier gerochen an diessen christenfeind, das ungestimme thier, daß seine stoltze welln sich mussen legen hier. C. R. V. N. Die Darstellung wurde im Nachhinein eingelegt. Sie zeigt die Seeschlacht um Foccia im Jahr 1649. Venezianische Flotten greifen osmanische Truppen in der Bucht bei Izmir an. vadter nit fehrner im landt getulden. Warüber der vadter obberührten gesandten zu dem sultan umb schuz und protection geschickht; nit, das er widerumb zu seinem königreich verlangte, sonderen allein dißes, so er aniezo per favore hadte, mit rueh genießen khönde. Inmaßen dan der sultan an dißen ungehorsamben sohn ein schreiben mit bethroungen abgeordert und an den könig in Persien zu des alten königs und seines iüngeren sohns mehreren trost ein recommendation ertheilt.",
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            "ner_text": "Den ersten Maii ist die türckhische schiffarmada, welche über 120 galeeren hatte starckh sein sollen und von welcher die Türckhen ein solches geschrei gehabt, ihre eußerste mitl tentiert (also das, wo wir nun durchgeraist, wegen dißes kriegs iamer und ellend unnd noth auch vil dörffer öedt undt lähr gefunden), allein mit 60 galleeren, 8 maonen und 3 gallonen von ungefehr 5 oder 6.000 ianitscharen abgefahren; zu dero glückhlichen progres in einer campagnia die tag hernach ein allgemein offentlich gebedt angestelt und biß zur widerkhunfft wochentlich zweimahl continuirt solle werden. Diße militia hatte ein zeit vor dem aufbruch großen ubermueth, hoffart und insolentzen verübt. Nit allein Christen und Iuden, wo sie einem begegnet, schmächlich tractirt, sonderen so gar der vornemben Türckhen selbst nit verschonet und ihnen die fenster eingeworffen, inmaßen sye dißer tagen einen armen tervis, die bey ihnen wie dem einsidler und für heillig gehalten, auß lauter muetwillen zerschlagen und eine vornembe Türckhin, so mit etlichen ihren sclavin auß dem badt gangen, salva reverentia offentlich geschendt, in ansehen aller spoliert, außgezogen, also gehn laßen, welches ein alter, elebter Türckh, so dißem intuperio gegenwertig, unserem tolmätsch mit übergeloffnen augen erzehlt. Dißer und der gleichen importuniteten derfte sich niemandt widersezen, dan gleich under den ianitscharen ein auflauf und mehres übelß entstehen mögen. Wir haben unß auch wegen insolentz dißer bößwicht auf der gaßen nit vil derffen sehen laßen. Undt alß unser zwen in wehrender zeit auf Gallata gefahren, haben sye zweimahl auf unß geschoßen, so nechst neben der perme oder schiff in das waßer gangen.",
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