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            "ner_text": "12 Besitz Ueberlassung und Besitzes UeberEntrichts Vertrag lass- und respective Entfir Märgreth Arnoldin richts Vertrag von Maria Arnoldin Nämlichen und Erstens Wird hiemit der Tochter Margreth Arnoldin mit Einfluss Ihres Anweisers Georg Bergmeisters Von der Schwester Maria, und Ihren Anweiser Veit Arnold hiemit eigenthumlich abgetretten, und überlassen, auch gdg oberkeitlich nach besten Form des Hochstifts Brixen und Tyrolischen L. R. zum ken nunmehrigen Besitz ordentlichen eingeraumet Nämlichen die Baurecht, und Ghtigkt der halben Hochrauterischen Hab- und Gut ob der Linden bey Niederräßen Oberamtgerichts Brck. liegende, so in folgenden Stuck, und Güteren bestehet, als Eine halbe Feüer, und Futter Behausung, Stadel, Stallung, und Hofstatt auch Korn Kasten, stoßt 1 an Mithabers Feld, 2 mehr",
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            "ner_text": "Interessen respective abzuziehen, und an Ihrer Weitteren Erbs Gebühr einzubehalten 193 fl 52 x Thut der Tochter Maria gänzlicher Erbs forderung Gleich mit 543 fl 52 x Soviel es nun die Jüngere Tochter Margreth zu habhaft Werduung einer gleichmässig Väterlichen Erbs Portion berühret so ist in Anbetracht, dass die ältere Schwester Maria mit der Innhabung des Widmayr Guts bereits Vorgesehen, die Jüngere Schwester Margreth bishero Ihren Vater zu Hochraut Getreulich Haussen geholfen, entzwischen der Jüngeren Tochter Margreth in Nebenstand Ihres Verpflichten Anweisers Georg Bergmeisters, dann der älteren Tochter Maria, und ebenfalls verpflichten Anweiser Veit Arnolds abgeredet, und zuständen gebracht worden nachstehender",
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            "ner_text": "an dessen Feld, 3. an die Gemeinde, 4. mehr an Nachbars Feld, Dann ein halben Bachofen, wovon die andere Helfte der Mithaber zu genüssen hat, stoßt 1. an Mathias Mithabers halben Feuer Hauß, 2. an das eigne Kräutle Gartl, 3. an der Gemeinde, 4. an Mithabers Feld, Mehr ein Kräutle Garten stoßt 1. an der Gemeinde, 2. an gemeinen Weeg, 3. an Mithabers Wiesl 4 Und Gemeinde Item ein Stuck Kulbharten, stosen 1 und 2. an Mithabers Feld 3. an gemein Weeg, 4. mehr an Mithabers Feld, Wiederum ein Stuck Acker der Haaßl Acker genannt, stoßt 1. an Lindener Bergl, 2. an Mithabers Haaßl Acker, 3. mehr an Lindener Bergl, 4. an Mithabers inner Leiten, Aber ein Stuck Wießmad unter den Hauß, stoßt 1. an sein Inhabers Haaßl Acker 2. an Mithabers Haaßl Acker 3. in Lindener",
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            "ner_text": "14 Nachbars Wald Stck, 2. an sein Inhabers Lorchl, 3. An Nachbars Wald, 4 an gemeinen Wald Aber ein Stuck Wald, das sogenante Hochrauter Bergl, so mit Förchen, und Feichten, auch etwas Wenigs Lerchen besetzt, stoßt 1. an Lindener Berg 2. an Neunhäuserer Berg, 3. an Schwainberg, 4. An Redensperger Lorch, Endlichen hat dieses halbe Hochraut Gut die Rechte bey mit denen Aschbacheren an Weid- und Holz Recht die Theil, und Gemein zu genüssen. Von welch diesen Halben Hochraut Hof in das fürstlich gdg Oberamt Bruneck, als all Jährlich als gdger Grdherrschft zu gewohnlicher Grd- und Herrn Zinszeit in dem daselbstigen Amt Kasten zu Liefern, und zu zinsen schldig ein Inhaber schldig, und verbunden ist, als 0 fl 27 x Geld Herbst Waitzen 1 St. Amtmaas Rocken 2 Haber 2 Schaff Futter 1 St. Amtm.",
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            "ner_text": "Dann Recognitions Zinß dahin willen Verwilligten Rauchfang Jährlich Geld 3 x Wiederum wird von solch Halben Hofgegeben jährlich benannter Zöhend denen Peter Mutschlechnerischen Erben zu Mühlen in Taufers Rocken 12 1/2 St. Amtm. Gersten 2 1/2 Haber 5 Mehr in das Schloss Ehrenburg benannten Zöhend Jährlich Rocken 2 1/2 St. Steger Maas Gersten 2 1/2 Wiederum benannten Zöhend dem Pfarr Widum Ollang Jährlich Waitzen 1/2 Rocken 2 St. Steger Gersten 1/2 Maas Haber 1 1/2 Endlichen auch dem Z Kuchenmayr Hof an der Linden von dem Acker unter = after von einem Wald Jährlichen Grundzins Gold 1 fl 12 x Ferners gibt man auch von solchen halben Gut dem Gotts Haus",
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            "ner_text": "15 zu Näsen Jährlich Lichtkorn Rocken. 1/2 St. Steger M. Und dem Pfarrmessner zu Ollang Wetter Leut Korn Jährlich Rocken. 1/2 St. Steger M. Letztlichen steuert dieser halbe Hof mit dem Peiwerk alter Räßen in das fürstliche Oberamt Brck auf Jeden Ordi. Termin 34 x Welchen Halben Hof der alldaige Ableiber Laut Kfbrief ddo 25.ten Februar 1779 Von Joseph Achmüller KfsWeiß an sich gebracht, me Nichtweniger Zweytens werden der Margreth Arnoldin eigenthümlich überlassen, und eingeraumet alle dabey befündlichen Fahrniß Posten auch voreinkommene Schlden Herein, und Hinaus ohne einigen ausnahm dergestalten, daß dieselbe Drittens all dar auf solchen Hof Haftende Steuern, Zinß, Zöhend, und andere Oblagen, wie die",
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            "ner_text": "Namen haben mögen, auch von denen hinaus schldigen Kapiälien gebührende Intereßen von gegenwärtiger Besitzes Uebernehmung an an seiner Gehörde unklagbar zu entrichten, hingegen aber auch die herein betreffende Käpitälien, und Intereßen bey denen voreingeführten Schldneren zuersuchen haben solle. Sonderheitlich aber Viertens im Betreff des dem Vorigen Verkfer Joseph Achmüller über Voreinkommene Abzüg nunmehro Verblibenen Kfschlling Rests demselben solchen auf dessen Anforderung mittelst abgebenden Getraid, oder Stuck Zahlung entweder Fruher auf Sonnenw. abe anno dies aber gänzlichen und richtig gegen empfangender Ends Quittung abführen solle, hingegen an dessen anderweit noch Haften mögenden Schulden, ausser denen hievor eingetragen und schon abgerechneten solch seinen Achmüllers Schldneren ohne Vorläufiger Schldig Forderungs Richtigstellung, und sein Achmüllers Anweisung, oder etwoig Gdg oberkeitlichen Auftrag nichts zu bezahlen habe, In Rucksicht nun auf die Vorenthaltene Entrichtungen",
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            "ner_text": "16 Fünftens hat Sie Besitzerin Allforderist Ihrer Mutter Elisabeth Pranterin die derselben zugemittelte, und auf gegenwärtige Verlassenschft zu ersuchen angewiesene 700 fl nebst 12 fl 15 x bis Sonnenw. anno dies au Jährlich Sonnenw. von anno dies 1782 an à 3 1/2 pro C. mit 24 fl 30 x künftigen zu Verzinsen, von nun aber bis Sonnenw. anno dies den halben Jahrs Zinß mit 12 fl 15 x zu entrichten, und überhin solang dieselbe bey Ihr zu Hochraut verbleibe, die Holz- und Kraut freye Herberg Frco zu Verstatten. Wo übrigens Ihr Besitzerin wegen darreichender Kost, oder allfälligen Begwandtung mit Ihrer Mutter, so lang diese der Arbeit annoch vorstehen mag, sich besonders einzuverstehen, anmit bevorgelassen wird. Ingleichen Sechstens Ihrer Schwester Maria Verwittweten Redenspergerin, und Widmayr Guts Innhaberinn nicht nur die von dem abgeleibten Vater",
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            "ner_text": "17 bührende Rechnung zu erstatten, und da in gegenwärtigen Abhandlungs Unkösten auch der Joseph Achmüller mit dessen Liquid. einigen Verhalt gemacht, auch einige Zöhrung genossen, hat Sie demselben die dafir schldige, und sonderbar nachzutragende Vergütung annoch weiters an dessen einsmals behaupteten Kfschllings Rest abzuziehen. Und Gleichwie Achtebs um die Voreingetragene Schlden herein, allforderst die alten Firpfds Recht anmit beybehalten bleiben, als hat auch die Besitz Uebernehmerinn um die gesamte Schlden hinaus gegenwärtig überkommenes # Vermögen ohne Neuerung älterer Firpfds Rechten Ihr zum ordentlichen Firpfd hiemit untergestellet, und vrschben. Inmassen Neuntens, und Schlüsslichen auf beschehener Vor- und Ablesung Zu Bekröft- und Festhaltung alles Vorigen der gdigen",
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            "ner_text": "Oberamtgerichts Oberkeit etc. die Wittwe Elisabeth Pranterin nebst den Anweiser Joseph Armhof, dann die Besitzerin Margreth Arnoldinn nebst geichfalligen Anweiser Georg Bergmeister, dann die Tochter, und Schwester Maria Arnoldin Verwittwete Redenspergerinn, wie auch deroselben verpflichter Anweiser Veit Arnold # mit Mund und Händen das Hand Gelübd, und die Siegl Bitt erstattet haben. Beschehen zu Brck die Belobung in gegenwart voreinkommenen Amtgerichtschreiber JohFranz Gassmayr den 4. Tag Monats Jänner in 1782 gsten Jahr Gerichts Statt hierüber, so mit Secretir- Inventir- Vermögens Ergänz- Wittwenliche Entricht- Theil- und Besitz Einraumung ab 4 Täg erggen und gebühret gdg Obramtgerichts Oberkeit Taggeld 8 fl",
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            "ner_text": "18 Mehr dahin Siegl Geld abInstr. 4 fl 48 x Dem Amtgerichtschreiber Gaßmayr Tag Geld 8 fl — x Mehr deme Beysitz Geld ab 2 Täg nebst 3 x aus gelegten Zoll Geld 3 fl 54 x # Dem Amtsdr Taggeld ab 4 1/4 Täg mittelst gang Geld zur Secretur auch 30 x Extra ℔ 6 fl 1 x Thut Vorstehender Gerichts Statt exclus. der Schb Gelder 34 fl 54 x An welchen der Joseph Achmüller 1 fl 42 x darein zu engelten per Bericht. Welche 34 fl 4 x der Hannß Mayr anstatt seiner Ehewirthinn den 25. Februar 1782 baar zahlt hat, und ist Jede Gebühr an Gehörde bestellet worden. Dann Schb Geld fir 2 Expedierungen von 43 3/4 Fol. à 8 nebst 13 x Ehrung 4 fl 51 x fir 2 Ergänzungen auf Pappir ab 50 Fol. a 12 x nebst 29 x Ehrung 10 fl 37 x fir 1 Besitz Vertrag auf Libell ab 14 3/4 Fol. à 1 fl 6 x nebst 20 x Ehrung fir Coopert Schnür et Kapsen zusamen 16 fl 29 x Thut 31 fl 57 x welche der Johann Mayr halber Hochrauter fir seiner Ehewirthin den 28 October 1782 baar zahlt hat #",
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                "text": "18 Mehr dahin Siegl Geld abInstr. 4 fl 48 x Dem Amtgerichtschreiber Gaßmayr Tag Geld 8 fl — x Mehr deme Beysitz Geld ab 2 Täg nebst 3 x aus gelegten Zoll Geld 3 fl 54 x # Dem Amtsdr Taggeld ab 4 1/4 Täg mittelst gang Geld zur Secretur auch 30 x Extra ℔ 6 fl 1 x Thut Vorstehender Gerichts Statt exclus. der Schb Gelder 34 fl 54 x An welchen der Joseph Achmüller 1 fl 42 x darein zu engelten per Bericht. Welche 34 fl 4 x der Hannß Mayr anstatt seiner Ehewirthinn den 25. Februar 1782 baar zahlt hat, und ist Jede Gebühr an Gehörde bestellet worden. Dann Schb Geld fir 2 Expedierungen von 43 3/4 Fol. à 8 nebst 13 x Ehrung 4 fl 51 x fir 2 Ergänzungen auf Pappir ab 50 Fol. a 12 x nebst 29 x Ehrung 10 fl 37 x fir 1 Besitz Vertrag auf Libell ab 14 3/4 Fol. à 1 fl 6 x nebst 20 x Ehrung fir Coopert Schnür et Kapsen zusamen 16 fl 29 x Thut 31 fl 57 x welche der Johann Mayr halber Hochrauter fir seiner Ehewirthin den 28 October 1782 baar zahlt hat #",
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            "ner_text": "Actum Brunneck den 13. Jänner 1782 Dato ist zur fürstlichen Amtgerichtschreiberei allda beygekommen der ehrsame Joseph Amhof Halber Hochrauter zu Hochraut Amtgerichts Brck als Verpflichter Gerhabdes Paul Achmüllers nebst des Letzteren Leiblichen Vaters Joseph Achmüllers gewesten anderen Halbe Hochrauters derzeit bey Jakob Schuster Schuster Guts Inhaber zu Aschbach auch bemeldten = wohnhaft Amtgerichts Brck mit Vorbringen, wie daß Er Amhof auf absterben der Tugendsamen Margreth Mutschlechnerinn vorbemeldten Joseph Achmüllers Ehewirthinn sel. fir des aus dieser Ehe hinterlassenen Sohns Paul Achmüllers als Gergab gdg oberkeitlich verpflichtet worden, das Von seinem Ppalen Mutter hinterlassene ganz- und völlige Vermögen aber dem obbesagten Wittwer Joseph Achmüller gegen seinen Bedingnißen (alles mehrers Laut Inventar und Vermögens Ergänz- auch Genuß Einräummung ddo 24. et 29. Novembris 1775 zum ordentlichen Genuß eingeraummt worden seye, doch ist ermeldter Jo¬",
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            "ner_text": "19 seph amhof Achmüller Vermög ob allegirten Genuß Vertrag gehalten, das derselbe seiner Zeit; und bey geendigten Genuß Jahren ut §vo Drittens aus der Vorhandenen mütterlichen Inventur etc. die Ihme eingeraumte Mobilien (ausser des Ober, und Unterbotts samt Polster, und Kiß nebst denen Leulacheren, welche in dem Vorbemeldten Inventärio in Anschlag gekommen, wiederum in dem Nämlichen Tax zuruck zu stellen habe) nach dem Inventärischen = schldig seye Tax zu ersetzen habe. Gleichwie nun aber der Joseph Achmüller seithero seine innenghabte Halbe Hochrauterische Hab- und Gut käuflichen verwendet, und dem meisten Kaufschllings Rest von dem Kaufer eingebracht, folgsam # seiner Zeit sein Ppal um denen mütterlichen Mobilien nicht Verkürzet werde, Ihme Er Ghb Ihne Vater um dem Mobiliens Betrag angegangen, zu Folge dessen der Gerhab Joseph Amhof, und Er Vater Joseph Achmüller miteinander gepflogen Haben nachstehende",
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            "ner_text": "20 derselbe bey mehreren annoch firdaurenden Jahren das auf den Hochraut Gut zu begehren habende Vermögen gänzlichen Consumiren derfte, mithin dem Söhnl Paul das per 14 fl 14 x angeschlagene Bett Gewand etc. in dem nämlichen Tax, wie solches dem Vater eingeraummet worden, nicht mehr ersetzet worden kennte; als hat Gerhab solches der gdgen Oberamtgerichts Oberkeit etc. vorstellig gemacht, und sohin # die Erlaubnis erhalten Ihme Vater gegen Vorangeführter Bezahlung dieses gänzlichen zu überlassen, welches auch Er Vater eingegangen, abfolglichen verbleibt Er Vater dem vorbemeldten Söhnl Paul über vorigen Abzug per 23 fl 55 x annoch schldig in Sa 28 fl 36 x id est 28 fl 36 x Welch 28 fl 36 x der dick mentionierte Joseph Achmüller seinen Söhnl Paul auf den Vermög 3. et 4. Jänner anno dies mit der Joseph Arnoldischen Ver¬",
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            "ner_text": "21 Actum Bruneck den 29ten Jänner 1782. Vor gdger Oberamtgerichts Oberkeit etc. Zugegen des Amtgerichtschreibers Gaßmayrs Nachdeme die Margreth Huberinn Georg Oberhofers Ehewirthinn in Nebenstand Ihres Verpflichten Anweisers Georg Hilber Buchserer und Bestdmanns beym Käaser zu Aufhofen um Lichtmesen Verwichenes 1781 tes Jahr Ihrer Tochter Agnes Oberhoferinn, und derselben Ehemann Peter Mutschlechner den halben Kuchenmayr Hof am Worberg bey Eigenthumlich und Besitz weiß abgetretten, auch die überlassende Mutter fir sich 500 fl und fir Ihren Ehevogt Georg Oberhofer mit dessen Einwilligung auch 500 fl als zusammen 1000 fl als ein Väter und mütterliches Heurath Gut Ihrer besagten Tochter darauf angewiesen, und respective abziehen gelassen, So haben sich beede Eheleut, und Aelteren nunmehro einverstanden eine ordentliche Liquidation um Ihr beedseitiges Vermögen um so mehr einsmals zu treffen, als der Ehemann Georg Oberhofer Vieles von seinem im",
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            "ner_text": "gericht Alträßen besitzenden Neuma Gut dem Halben Worberger Jos zugebracht, hingegen sein EheWeib Margreth Huberinn hierauf zu Ihren eigenen Gewinn und Verlust gehaußet hat. Hierüber dann auf heunt Dato zu besagten Ende gdg oberkeitlich Anstalt ernennet worden, und mehr gedachte Ehleut nebst dem fir das Eheweib zu diesen hierzu als Letzten Act in der Pflicht beysezogenen Anweiser vorerwehnten Georg Hilber persönlich beygekommen, Diesemnach nun ergiebet sich nach beedseitig untersuchten Vermögens, Einbringens, und Erhausungs Uständen, daß Allforderst der Ehemann Georg Oberhofer auf den von seinen Eheweib innengehabten Halben Worberger Hof an baar Geld, Vieh, und Fahrnißen, auch Getraid von seinem eigenthumlich besitzenden Neumayr Gut zu Oberräßen nach, und nach heraus gebracht habe, und sein Ehe # 1444 fl 42 x",
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            "ner_text": "22 Dargegen aber hat diese als ein eingebracht Väter- und mütterliches Erbthl von Ihrem Ehemann Gg Oberhofer über Abzug 29 fl welche wegen einer neu hervorgekommenen Schuld von Ihr sowohl als übrigen Geschwisterten nachhin hinaus bezahlt werden müssen, annoch anzuforderen 771 fl — x Warüber Georg Oberhofer bey seinem Eheweib annoch zu ersuchen hette 373 fl 42 x Zumaln aber derselbe der Verehelichten Tochter Agnes als ein Väterliches Heürath Gut an 500 fl zugestanden, und sein Eheweib solches quantu auf den abgetrettenen halben Kuchenmayr Hof am Warberg an dem Kfschllings Rest sich abziehen gelassen, so bleibet derselbe noch seinen Eheweib, wenn vorige 373 fl 42 x von besagten 500 fl abgezohen werden, annoch schldig 126 fl 18 x Nach welcher zwischen den Georg Oberhofer, und seinem Eheweib",
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            "ner_text": "23 stimte Väterliche Vermögens Erbthl per 500 fl Die zur Stiftung des Räßnerischen Beneficii à 4 p. C. Verzinslich darauf gelegt und übernommen 60 fl Das Von einem künftigen Besitzer und zwar den Sohn Melchior Oberhofer zu Leß Lassung # 50 Heiliger Messen # von Ihrme Vater Georg Oberhofer ausbedungene 50 fl Thun diese Abzüge, und Schlden hinaus 736 fl 18 x Warüber dem Sohn Melchior, und künftig besitzer bey vor gestalteter Neumayr Guts Uebernehmung noch als ein Väterliches Erbthl übrig verbleiben 933 f 42 x Dann hat zu Ergänzung des Ergänzung des Eheweiblich Margreth Huberischen Vermögens dieselbe fir Ihr eigenes Vermögen annoch behauptet als",
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            "ner_text": "wie vor angeführet worden, bey Ihrem Ehemann, oder künftigen Besitzer des Neumayr Guts 126 fl 18 x bey dem Weidacher zu Moos à 3 1/2 pro Cento auf Jährlich Sonnenw. Verzinslicher Hauptsach 200 fl Bey dem Georg Mayr von Graßstein Beykircher zu Gaiß Vermög Uebergab von 16. May 1781 à 3 1/2 pro C. auf solche Zeit Verzinslich Käpitäl 250 fl Bey Ihren Vetter Joseph Huber Mayr zu Luns dermaln ohne Schldbrief à 3 1/2 pro C. auf Sonnenwenden Verzinslich 100 fl bey Ihren Anweiser Georg Hilber auf nechst Sonnenw. anno dies ruckZahlbar 50 fl Macht vorig Margreth Huberisches Vermögen Käpitäliter 726 fl 18 x Von solch fir den Ehemann sowohl als dem Eheweib entWorfenen, und über die Schlden",
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            "ner_text": "Von der Väterlichen Erhausung noch nicht überkommen hette, dieser annoch gebührende Zusatz von der Mütterlichen Erhausung derselben zustatten kommen und Wenn diese solcher gestalten gänzlichen abgefertiget ist, der Erhausungs Ueberrest auch von Seiten der Mutter dem Sohn Melchior angebührig seyn solle. N¬icht Weniger Siebentens und obschon sowo die Besitzes Ueberlassung des Neumayr Guts an dem Sohn Melchior als die gänzliche Entrichtung der Tochter Margreth auf erfolgtes Ableiben beeder Aeltern und nicht fruhzetiger Gemeynet ist, so behalten sich doch beede Aeltern bevor, und wollen hiemit zu Ihrer Willkur ausgedungen haben, daß im Fall eine von der Tochter Margreth überkommenden fruhzeitigeren Heuraths-Gelegenheit derselben Jährlichen 30 fl entweder von dem Vater, oder auf dessen Ableiben von dem über die der Wittwe davon angew zum Genuß angewiesene 42 fl noch verbleibenden Ertrag # abgegeben und angewiesen werden kennen,",
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            "ner_text": "27 Gerichts Stättl hierüber ab 3/4 Tag, und gebühret der gdgen Oberamtgerichts oberkeit etc. Tag Geld samt 2 Siegl Gelder 3 fl 30 x Dem Amtgerichtschreiber Gaßmayr Tag Geld nebst 12 x Aufschlag Geld 1 fl 42 x Dem Amtsdr nebst 6 x Extra Tag Geld 1 fl 3 1/2 Thut vorbehältlich des Schb Gelds 6 fl 15 1/2 x Den 7. Juny 1782 zahlt Georg Oberhofer vorstehende 6 fl 15 1/2 x und Jede Gebühr an Gehörde bestellet worden. Fir 2 Exped. ab 22 Fol. à 12 x nebst 7 x Ehrung betreffen in Sa 4 fl 31 x Diese 4 fl 31 x seind von dem Georg Oberhofer mittelst der fir Ihne Oberhofer von mir bey dem Joseph Achmüller eingelangten Schldigkt per 4 fl 18 x und weiters darauf bezahlten 17 x nebst beygesetzter Gelds Einlangung den 13. Aug 1782 ausgeglichen, und bezahlet worden.",
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            "ner_text": "doch ohnderrogrlich alter Hypoth Recht untergestellt seyn, und bleiben Inmassen Sechstens, und Schlüsslichen auf anvor beschehener Vor- und Ablesung zur Bekräftigung alles vorigen der Hannß Mayr als Bräutigam, dann die Eli Margreth Arnoldin als Braut, und deroselben anweiser Georg Bergmeister dem Fürstl AntgerichtschreiberJohann Franz Gaßmayr das Hand Gelübd, und die Siegl bitt erstattet haben. Beschehen die ordentlich Aufricht- und Belobung solchen Vorgangs allda zu Brck in Gegenwart hierzu berufener Gezeigen Herr Joseph von Wenzl Practicant allda, und Hannß Ausserstorfer Baumüller zu Monthal den 30. Jänner in 1782.ten Jahre In Vorstehende Von der Margreth Arnoldin als Innhaberin des halben Hochrauth guts an Ihren nunmehrigen Ehemann Hannß Mayr beschehene halbscheids überlassung wird hiemit gegen deme gewilliget, und Von obhabender Grundherrschaft wegen derselbe als Grundhold aufgenommen, daß allforderist der pro Ao 1781 ausständige Grundzinß in dasig fürstliches oberamt mit 11 fl 56 x, dann der ab den halben überlassungs Preis per 1200 fl — x betreffende auf-",
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                "text": "doch ohnderrogrlich alter Hypoth Recht untergestellt seyn, und bleiben Inmassen Sechstens, und Schlüsslichen auf anvor beschehener Vor- und Ablesung zur Bekräftigung alles vorigen der Hannß Mayr als Bräutigam, dann die Eli Margreth Arnoldin als Braut, und deroselben anweiser Georg Bergmeister dem Fürstl AntgerichtschreiberJohann Franz Gaßmayr das Hand Gelübd, und die Siegl bitt erstattet haben. Beschehen die ordentlich Aufricht- und Belobung solchen Vorgangs allda zu Brck in Gegenwart hierzu berufener Gezeigen Herr Joseph von Wenzl Practicant allda, und Hannß Ausserstorfer Baumüller zu Monthal den 30. Jänner in 1782.ten Jahre In Vorstehende Von der Margreth Arnoldin als Innhaberin des halben Hochrauth guts an Ihren nunmehrigen Ehemann Hannß Mayr beschehene halbscheids überlassung wird hiemit gegen deme gewilliget, und Von obhabender Grundherrschaft wegen derselbe als Grundhold aufgenommen, daß allforderist der pro Ao 1781 ausständige Grundzinß in dasig fürstliches oberamt mit 11 fl 56 x, dann der ab den halben überlassungs Preis per 1200 fl — x betreffende auf-",
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            "ner_text": "30 und abzug nebst Sieglgulden per 21 fl — x zusammen also 32 fl 56 x baar erleget und die gewöhnliche Baumanns Pflicht, zumalen der Stifts und Landsgebrauchige Revers aller, erst Von der überlasserin Vater eingestellet worden, anhero erstattet werde Sigl. Schloss Brunek den 25ten Febr. 1782 Jos Stau Vintler mp als ober amts Pfleger Quittung Fir Stöphan Gassezn Actum Bruneck den 10. Febr 1782 von Martin Harmn Klampperer zu Toblach. Verlaut Kauf Brief ddo 11. Febr. 1781 ist der ehrsame Stöphan Gasser als Erkaufer eines Stucks Wießmad, so aus dem Scheihenwalder Gut Amtgerichts Bruneck Liegend, herausgekommen, und das Leitl genennet wird, dem Verkaufer dessen Martin Harm Klamperer Landgerichts Toblach dt. 1 fl Siegl, und über bereits nach beschehenen Kfs 24 Schb und Protocollir Geld. Aufrichtung Per 5 fl bezahlten Leükf, und dessen Zöhrung an gänzlichen Kfschlling Exp. schldig worden 305 fl, an solchen quanto nun bekennet Er Martin Harm unter mehrmaln 258 fl 31 x Von Ihme Kfer Stöphan Gasser empfgen, und eingenommen zu haben, daß folgsam fir Ihme Harm an Kaufschlling nicht ein mehrers mehr als 46 fl 29 x in endlichen Rest Ver¬",
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            "ner_text": "105 Macht das vollständig Urban Tratterische Vermögen 11513 fl 5 x Abzüg- und Schulden hinaus Titl gdgen Herrn Hofrath, und Oberamts Pfleger von Vintler etc. Hauptsach 200 fl Intereße auf Sonnenw. 1782 verfallend à 3 1/2 p. C. 7 fl Loblicher StadtBruneck Haupt Gut 334 fl 32 x Intereße à 3 1/2 p. C. auf Sonnenwenden 1782 11 fl 41 x Loblicher Rosari Bruderschaft zu Brck Kapital 200 fl Intersse à 3 1/2 p. C. auf Michaeli 1782 Verfallend 14 fl Titl Herr Anton von Puell zu Brck Hauptsach 500 fl 1267 fl 13 x",
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            "ner_text": "107 Dem Öelschlager zu Issing Hauptsach 100 fl — x Intereße à 3 1/2 p. C. auf Sonnenwenden 1782 nebst den Jahrs Ausstand de anno 1781 7 fl Dem Franz Huber Wirth zu Saaln Käpitäl 100 fl Interesse à 3. p. C. auf Sonnenw. 1782 Verfallend 3 fl Der Ursula Winklerinn Katharina Brunnerischen, und Sebastian Winklerischen Tochter zu Aufhofen sind an Ihrer überkommenen Väter- und mütterlichen Erbs Portion angewiesen worden Laut Theilung ddo 4 Febr. 1781 bey Urban Tratter zwar angewiesen worden nur allein 60 fl Hauptsach, dann Zinß ausstand samt Rato 3 fl 26 1/2 x Nichts desto weniger hat Urban Tratter Hofbaur bey der den 17. Juny 1780 an seiner Ehewirthinn beschehener Admnistrations-Ueberlassung an der von der Gerdraut Thalackererin der Mutter Katharina Brunnerin angefallenen Erbschft schldig zu seyn angegeben Hauptsach 80 fl und auf Sonnen210 fl",
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            "ner_text": "109 Denen B. Johann Georg von Sternbachischen Herren Erben etc. zu Brck Zinß da Zinßt in daßiges Administrations Urb. Grdzinß de anno 1781 fir 1 St. Haber 0 fl 50 x Dem Amtgerichtsschreiber Gaßmayr fir 2 Expedierungen willen der Letzthinig an Urban Tratter von seiner Ehewirthinn wiederum ruckgestellten Gütern betrifft das Schb Geld nebst deck Geld 1 fl 26 x der loblichen Kaplanei zu St. Ggen verbliebenen Raitrest 7 fl Dem Joseph Mayr Kuchenmayr zu St. Georgen um erkfte Ochsen per 132 fl Dem Widen Baummann zu Rodeneck um erkfte Ochsen noch ausstd 97 fl Seinem Sohn Peter Tratter hat der Vetter Mathias Tratter nach allseitiger Eingeständniß auf sein Ableiben als gewester Firm Gött absonderlich Vermacht 200 fl und obschon bey der Mathias Tratterischen Vermögens Ergänz- und Einraumung dafir Von seinen Vater 238 fl 16",
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            "ner_text": "seitig ungleich auffallenden Verdachts gemeinschftlich und Vertreulich * behandelt und eröfnet, und von dem Sohn Peter die erfoderliche Aufschreibung hierüber gepflogen werden solle. Und da Fünftees der Sohn Diese zu allgemeinen denen Urban Tratterischen Kinderen von dem väterlichen Vermögen zuflüssenden Nutzen beschehene Abtrettung nach Beschaffenheit deren beywaltenden Umständen zu Eroberung eines künftigen Besitzes von einem deren Söhnen nicht wohl länger als 3 Jahr in gemeinschäftlicher Haußhaltung firdauren mag, indessen aber der Sohn Urban Vorzüglch und unklagbar der Baurschaft, und da von abhangenden Haupt Geschäften sich zu unterziehen hat, als wird demselben hiemit der künftige Hof Besitz auf dessen Wohlverhalten, und aufbringlich Gute Heüraths Parthie, und Auf kein andere Weiß nach verflossenen 3 Jahren und deme hiemit von denen übrigen Geschwisterten, und deren Pflichten¬",
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            "ner_text": "112 Trageren zugestanden, und Gdg oberkeitlich verbillichet, daß auf dessen Erfolg nicht nur allein die Mutter nebst Ihren Voreingebrachten Foderungen Käpitälisch sonderen auch mit denen übrigen Ausprüchen ordentlich entrichtet, dann die weichende Geschwisterte mit Ihren Väterlichen Erbs Gebühren geziemend abgefertiget werden sollen, bey welch vorerwehnt 3 Jährig gemeinschftlichen Hauß Haltung Sechstens kein weiterer Unterschied zu machen, ob eines oder mehrere deren Kinderen indessen mit Tod abgehn wurden, sondern die hieraus entstehend mehrere Erhausung ebenfalls auf die überlebende Geschwisterte gemeynet ist, Sollte aber Siebentens der zu fortsetzender Baurschft vorzünglich erforderliche Sohn Urban inerhalb vorbesagter 3en Gemeinschafts Jahren mit Tod Abgehen, und vorgedachtermassen die bestimte Gemeinschftliche Baurschfts Führung unvollbringlich und eine andere",
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            "ner_text": "Anstalt vorzukehren vorfallen, so stehet denen übrigen Geschwisterten, auch Mutter, und deren PflichtenTrageren bevor um gdg oberkeitlich vorzunehmende anderweite Verfügungen gebührend anzuhalten, und Gleichwie beynebens Achtens in solch zu deren gesamten Kinderen abziehlend gemeinschftlichen Nutzen 3 Jahr firdaurender Haußhaltung auch auf deme das Abstehen zu nehmen, daß zu mehrerer Beyhilfs Aufmunterung ein Jedes deren Geschwisterten nach Gebühr eine nach Umständen Thunliche Zöhrung nebst der nothwendigen Kost- und Klaidung, auch hinlänglicher Verpflegung sowohl Gesund, als kranken Standes, dann und gebührende Ausförtigung auf ein- oder des anderen Ableiben empfgen sollen, als seind zu einem Zöhr Pfenning ins besondere Jährlich abzugeben, oder respective einzubehalten. dem Sohn Urban 8 fl dem Sohn Peter 4 fl dem Sohn Joseph 2 fl der Tochter Maria 2 fl der Tochter Katharin 1 fl",
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            "ner_text": "113 Wenn Jedoch ein Neuntens ein- oder aderes deren Geschwisterten während diesen 3en zu all gemein nutzlicher Haußhaltung bestimten Jahren sich anderweit forth begeben, und hierzu seine Dienst nicht mehr beytragen wurde, so solle solcher das Selbe ausser dem binnen solcher Zeit erforderlichen Todfalls Unkösten weder Verpfleg- und Zöhrung, noch eine anderweit väterliche Entrichtungsausser der unumgänglichen Erbs Gebühr zu empfangen haben, und zumaln Zehntens Vorzüglich der Vater Urban Tratter bey Gegenwärtiger Vermögens Abtrettung auch fir sich sowohl bey dessen Lebens zeit, als künftiges Ableiben seinen Vorbrhalt genommen haben will, so haben die gesamte Kinder in deren Gemeinschftlicher Haußhaltung demselben nicht nur auf dessen Lebenstäge sowohl Gesund als kranken Standes mit gewöhnlicher Kost und Kleidung Jedoch et nach dessen Beschaffenheit etwas besserer Kost, dann Medicinalien, und anderweit erforderlicher Vorsorg nach kindlicher Schldigkeit zu Verpflegen, sondern auch täglich per 7 x",
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            "ner_text": "115 bühren nur allein auf das Väterliche hiemit abgetrettene Vermögen ein- fir allemal verstanden seind ist, so wird auch dasselbe hi von denen übernehmenden Kindern und denen Pflichtentragern bis Auf künftig ordentlicher besitz Einraum- und Entrichtlng hierummen zum ordentlichen Firpfand ohne Novation untergestellet, und verschrieben # Inmassen Siebenzehntens, und schlüsslichen zu Vest- und Genehmhaltung alles Voreinkommenen haben auf beschehener Vor- und Ablesung der gdgen Oberramtgerichts Oberkeit etc. der abtrettende Vater Urban Tratter, dann dessen Ehewirthinn Maria Huberinn nebst Ihren Anweiser Andre Mayr, und weiters der Sohn Urban, wie auch der Sohn Peter nebst seinem Verpflichten Curatorn Paul Pifrader, und dieser letztere zugleich fir dessen abwesige Urban Tratterische Kinder als Verpflichter Gerhab das Hand Anloben, und die Siegl Bitt erstattet. Fr",
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            "ner_text": "Beschehen die Eiraumm, und Belobung allda zu Bruneck den 18. Aprilin 1782ten Jahr. Gerichts Statt hierüber ab 2 1/2 et 1/3 Täg, und gebühret gdger Oberamtgerichts Oberkeit etc. nebst 4 fl Siegl Geld nebst 1 higl. 9 fl 46 x dem Amtgerichtschreiber Gaßmayr Tag Geld 5 fl 40 dann Beysitz Geld deme ab 1 1/2 Tag 2 fl 6 x denen 2. Taxatoribus Tag Geld ab 1 1/3 Tag Jedem thut fir beede 3 fl 44 x dem Amtsdr Taggeld nebst 54 x extra 4 fl 35 x Thut Vorbehältlich des Schbgeldt 25 fl 51 x Schb Geld ab 2 Invent. von 52 Fol. à 8 x et nebst 10 x Ehrung 7 fl 6 x und ab 2 Vermögens Abtrettungen von 48 Fol. à 12 x nebst 27 x Ehrung thut 10 fl 3 x und zusamen 17 fl 9 x Machen beede Unterschied in Sa 43 fl — x den 29. 7ber 1782 zahlt der Urban Tratters Sohn auch Urban à Conto voriger Schldigkt 39 fl und eodem Dato auch die übrigen 4 fl — welche sohin an allerseits Gehörde bestellet worden.",
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            "ner_text": "1 Actum Brunneck den 3.ten Jenner 1783 Allda ist zur Stadtschreiberej erschinen der Ehrsamme Johannes Kofler Tischlermeister allda, und hat vorgetragen, daß wenn ein wohllöblicher Stadtrath allda den Consens göben wird, daß Joseph Renner Söckler Gesöll allda den Josephen Renner Söckler Gesöll allda gebührtig die Inwohnerschaft, auch alß Söcklermeistern aufnemmen, und zugleich den Rainmöstner den verleichen, auch zugleich denselben den Consens ertheillen wird, das er Joseph Renner Sein Tochter Anna aufheürathen könne, alß will er sohin Sub hypotheca bonorum ihr seiner Tochter 200 fl Heürathgueth wehrend seines Lebens mit 3 1/2 p. C. zuverzünsen göben, auch derselben eine aussenförtigung erfolgen lassen, und yberhin daß klenere Rainmößner Töchterle zu sich nemmen und Zeit seines Lebens, bieß dieses selbst das Stückl Brodt gewinnen kan, unklagbar un¬",
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            "ner_text": "3 Actum Brunneck den 16. Jenner 1783 Vermög Herren Geörg Kanischen Inventäri ist auch Herr Antoni Schwaighofer bei denen schulden herein Einbekäntlichermassen mit 351 fl 13 x, und biß 13.ten September ersthin mit 12 fl 16 x einkommen, diese 351 fl 13 x, und Zünß bekendt nun des Herrn Geörg Kaans seel Sohn Joseph, wölcher die geenzlich Herren vätterliche Verlassenschaft untern 11.ten September 1782 oberkeitlich Eingeräumet worden, alß Besitzer von seinen Herrn Vöttern Anton Schwaighofer Burgern des Raths gehörte Haubtsach, und Zünß richtig, und baar erhalten zu haben. Um wöllich solchen Empfang also will berötter Joseph Kaan für sich, und seine Erben vorberotten Herrn Anton Schwaighofer, und dessen Erben Kraft dieß böstermassen quittiret haben. Wiedann derselbe nach dem ablössen zur Confirmation dem Herrn Stadtschreiber Franz von Tschusty angelobt hat. Testes der firnemme Michael Kaan Burger, und Weisgärbermeister allda, und Jos. Frenes Schreiber dieß.",
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                "text": "3 Actum Brunneck den 16. Jenner 1783 Vermög Herren Geörg Kanischen Inventäri ist auch Herr Antoni Schwaighofer bei denen schulden herein Einbekäntlichermassen mit 351 fl 13 x, und biß 13.ten September ersthin mit 12 fl 16 x einkommen, diese 351 fl 13 x, und Zünß bekendt nun des Herrn Geörg Kaans seel Sohn Joseph, wölcher die geenzlich Herren vätterliche Verlassenschaft untern 11.ten September 1782 oberkeitlich Eingeräumet worden, alß Besitzer von seinen Herrn Vöttern Anton Schwaighofer Burgern des Raths gehörte Haubtsach, und Zünß richtig, und baar erhalten zu haben. Um wöllich solchen Empfang also will berötter Joseph Kaan für sich, und seine Erben vorberotten Herrn Anton Schwaighofer, und dessen Erben Kraft dieß böstermassen quittiret haben. Wiedann derselbe nach dem ablössen zur Confirmation dem Herrn Stadtschreiber Franz von Tschusty angelobt hat. Testes der firnemme Michael Kaan Burger, und Weisgärbermeister allda, und Jos. Frenes Schreiber dieß.",
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            "ner_text": "1 Abschrift gemacht 4 Actum Brunneck den 9.ten Feber 1783 Auf Consens eines wohlloblichen Stadtraths allda Verkaufen die Joseph Korinnische Erben benantlich Anton Beykircher in Litschpach Gerichts Alträsten, nunmehro aber allda bey seinen Sohn Georg Beykircher Weebermeistern bleibend. Ittem Gregori Beykircher zu Oberrästen bleibend widerummen Anton Leitner Glassermeister und sein Bruder Michael Leitner Tischler allda diese für sich, und in firpfäntlicher derato cavierung der allfallig noch hervorkommenten Erben der annoch lödigen Maria Beykircherin von Gerichts Rästen gebührtig, wölliche mit Rath, und Einfliss ihres oberkeitlich verpflichten Curatorn Josephen Dorner Herrschaft Fischern zu Alträsten allda handlet, in einen Stäth weltewig, und unwiderrueflichen Kauf,",
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            "ner_text": "8 Actum Brunneck den 25.isten Feber 1783 Allda göben die geachte Ehewürthsleüth benantlich Anton Haberstro burgerlicher Saillermeister, und Gerichts Geschworner allda, dann Seine Ehewürthin Anna Gebohrne Hilberin nebst ihren oberkeitlich verpflichten anweiser des Ehrsammen Josephen Stüfler Schuchmachermeistern allda, und zwar diese über zuvor derselben genugsam beschöchener Sincerine, und Erklehren den etwo zu beförchten habdender Verlust gefahr, und die denen Weibspersohnen ansonst zustehenden Wohlthatten, deren sie sich aber mit anweiserlichen Rath, wie gehört, genzlichen begöben, beed Sammend, Sonders, und unverschidentlich dem Ehrsammen Andreen Prämstaller Inwohner allda um Willen von demselben baar erhalten anlechen einen nach St. und L. R. Schultbrief ab benentlich per 300 fl — x",
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                "text": "8 Actum Brunneck den 25.isten Feber 1783 Allda göben die geachte Ehewürthsleüth benantlich Anton Haberstro burgerlicher Saillermeister, und Gerichts Geschworner allda, dann Seine Ehewürthin Anna Gebohrne Hilberin nebst ihren oberkeitlich verpflichten anweiser des Ehrsammen Josephen Stüfler Schuchmachermeistern allda, und zwar diese über zuvor derselben genugsam beschöchener Sincerine, und Erklehren den etwo zu beförchten habdender Verlust gefahr, und die denen Weibspersohnen ansonst zustehenden Wohlthatten, deren sie sich aber mit anweiserlichen Rath, wie gehört, genzlichen begöben, beed Sammend, Sonders, und unverschidentlich dem Ehrsammen Andreen Prämstaller Inwohner allda um Willen von demselben baar erhalten anlechen einen nach St. und L. R. Schultbrief ab benentlich per 300 fl — x",
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            "ner_text": "Züns Zeit von dato an a 3 1/2 p. C. Aufvindung halbzährig. Zahlung Samt Züns am 25.isten Feber darauf. Unzt Zuruckzahlung der Haubtsach und Züns haben sie Eheleüth mit anweiserlichen Einflissen, wie vor, Ihme beed, Sammend, Sonders, und Unverschidentlich, es gegenwertig, und zukonftiges Vermigen zum Fürpfandt untergestöllt. Und dem nach dem ablössen zur Confirmation dem Herrn Stadtschreiber Franz Xaver von Tschusty angelobt. Testes Sebastian Pito Inwohner allda, und Joseph Frenes Schreiber dies. Actum Brunneck den 26.isten Feber 1783 Allda bekendt unter Verpfendung Seines Vermigen Michl Mehlhofer Inwohner, und Sidler allda, das ihme Seine Ehewürthin Baltburga Waizin am tag der Verheürathung fol¬",
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            "ner_text": "gendes zue, und Eingebracht habe, nemblichen an Fahrnuss Posten, und baaren Geldt zusammengeraittermassen 482 fl Idest 482 fl — kr Bey dieser Einbekantnuß ware auch sie Baltburga Waizin nebst ihrer Ehevor schon oberkeitlich verpflichten Anweiser Andreen Valtiner Inwohnern allda zugögen, und hat an dieser prothocollierung allen Contento gehabt. Wo anbey er Michl Mehlhofer sich schon vor der Verheürathung anheüschig gemacht hat, und sich nochweils unter Verpfendung seines Vermigens verobligiert denen zwey verhandenen Töchterlen von der Joseph Obholterischen Ehe, wann selbe zu einer Standts Verenderung gelangen solten, jeedem in besonders 25 fl Franco hinauszugöben. Und da aber ein, oder beede vor einnicher Standts Veränderung verabsterben solten hat abgeröttermassen er Mehlhofer fir die abgestorbene oder beyde die versprochenen 25 fl Selbs zu behalten, und Niehemanden hinauszugöben.",
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            "ner_text": "Und da vorstehendes Ihnen Ehewürths Leüthen vor- und abgelössen worden, haben selbe nebst den anweiser zu geneb, und Vösthaltung solchen dem Herrn Stadtschreiber Franz Xaveri von Tschusty das Handt anloben, und Siglbitt erstattet. Dabey seind alß Gezeügen zu gögen gewest Franz Kräller zu Innichen bleibend, und Joseph Frenes Schreiber dies. Dito Da der Hochehrwürdig Hochgelehrte Herr Anton Stocker S. S. Theologiae, et S. S. Canonum Candl. gewester Beneficiat zu St. Oswaldt Gerichts Kasteleuth verhandlet worden, ist der firnemme Christian Trocker Tschetscher zum Gemeinschaft Fiehrer verpflichtet, und demme qua talis unter anderen auch oberkeitlichen aufgetragen, und dafir angeweisten worden, daß er zwey dritl fir die armmen und Schuhlen 111 fl 38 x abfiehren solte, und gleichwie hierauf über die weiteren abzüge berötter Christian Trocker dem",
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            "ner_text": "Es hötte nemlichen Franz Kral von Inichen gebihrtig den Vorstöller am letst verschiene Petersmarkt in Sheinhofer Berichtgöbers Würthsbehaussung ein Pferdt abgekauft, und wie sie des Kaufs Eriß worden haben sie ihne Herrn Berichtgöber in seiner Behaussung zu ihme beruefen und gemmeldet, Herr Berichtgöber möchte aufmörcken, welcher gestalten sie um das Pferdt Kaufs eines worden. Hierauf haben sie angegöben der Kaufschilling seye 95 fl, und der Käufer hötte daraus baar erlögt 50 fl, die 45 fl hat der Verkaufer dem Käufer auf 14 Tag lang mit dene gebithen, und beygesötzt, das das Pferdt in Zug Gueth genug seye, und das das Pinggelle voran, und das Strenische hintenher, weillen es neü beschlagen, nichts thuet, auch dem Pferdt nicht Schadet, wenn also das Pferdt nicht sein solte wie es der Verkufer verspricht, So soll der Käufer Inwendig 14 Tagen ein Todt haben solte mieste der Käufer dem Verkaufer Eintwäders das Pferdt oder das Geld Eintwöder das Pferdt zuruckschicken, oder das Geld zum Herrn Behtgöber übersenden. Nach ab- und Vorlössung dessen hat Herr",
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            "ner_text": "12 Actum Brunneck den 7.ten Aprill 1783 Auf Consens hernach eingefiehrten Grundtherrschaft. Verkauft der wohlfiernemme Joseph Kaan Burger, und Weisgärbermeister alda mit rath, und Einfliessen seines oberkeitlich verpflichten Curators des wohlehrenvösten Herrn Anton Schwaighofer Burgern des Raths, und Förbermeistern allda denen wohnern dassigen zwey Inhabern miteinander benantlichen Josephen Mößl Tischler, und Georg Beykircher Wöbermeister allda und dössen Erben in einen Stäth, weltewig, und Unwiderrueflichen Kauf, alß dann solcher nach böst, und kräftigisten Form Stüft, und tyrollischen Landes Rechten wohl sein beschöchen kann, soll, oder mag. Nemlichen Ein Stuck Erdrich in Acker der Lähn Acker genant in der",
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            "ner_text": "Hunger zeillen Stadtgerichts Brunneck ligend, Confiniert erstens an Herrn Pfänglers Acker, andertens auch so, drittens mehr an Herrn Pfänglers, und Sonnenwürths, viertens an Ehehart Mayrs zu Aufhofen Acker, und haltet 598 Wiener Klafter mit nachstehenden Acker 1197 Wienner Klafter. Yber diesen Acker ist der Herr Anton von Gall allda recht ordentlicher Grundtherr, destwegen man demselben jährlichen zu gewohnlicher Grundt, und Herrn Zünß Zeit zu Martini erlögen muß in Geld 1 fl. Gibt auch den Herrn von Mayrhofer, und Nidermayr zu Diettenhaimb ganzen zechendt miteinander. Und Streüet mit gemeiner Stadt Brunneck auf einem jeden ordinari termin 8 x 2 p # zusammen gebauten Wöllich diesen Acker er Joseph # Ab 1 Stuck Erdrich in Acker in der Hunger Zeill negst bej dem Aufhofner Weeg Stadtgerichts Brunneck ligend so mit dem erst vorbeschribenen zusammen gebaut mithin dieser und vorige Cohaerenzen, und Klafter begrifen ist. Worüber ebenfalls der Herr Anton von Gall Grundtherr ist, und dahin jährlichen erlögen um 1 fl. Steürt mit der Stadt Brunneck auf einen ordinari termin 8 x 2 p gibt auch dem Herrn von Mayrhofer, und dem Jos. Hueber Nidermayr zu Diettenhaimb miteinander den ganzen Zechend.",
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            "ner_text": "13 Hat Verkaufer die sache mit demselben auszumachen, und die Kayfern ebenfalls nichts zuentgelten. Der Verkaufer zumahlen die Georgi nebst den ausstendigen Wuestungs Steür noch abzurichten hat. Was bey der Grundtherrschaft auch wegen aufrichtung dieses Kaufs, Ittem Schreib, und Siglgeld abzurichten ist, hat abgeröttermassen Käufer die halbscheit, und die ybrigen helfte die 2 Kayfern zu entgelten, und angehörde zu bezahlen. Die Gewehrschaft verspricht sub hypotheca bonorum der Verkäufer nebst Zunszöllen den hierinnen verhandenen brieflichen Gerechtigkeiten nach St. und L. R. zu leisten. Unzt Abfiehrung des Kaufschillings, und dessen anhang, so aber nur bloß dem Käufer Georg Beykircher beriehrt, massen Joseph Mößl seinen antheill Kaufschilling bereits erlögt,",
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            "ner_text": "Kaan auf ableiben seines Vattern des wohlehrenvösten Herrn Georg Kan gewester Rathsfreindt, und Weisgärbermeister allda seeligen laut Inventari de Dato 4.ten September 1782 Erbsweis per 630 fl yberkommen. Hierummen ist das Entzwischen Ihnen Contrahenten verabgerödt, und beschlossene Kaufs quantum benentlichen 670 fl — x # # zu Leitkauf hat jeeder Kaufer Extra dem Verkaufer 1 Species thaller erlögt. Diesen Kaufschilling, sovillen dem Josephen Mösl betrift, hat derselbe solches mit 335 fl dato baar erlögt, deswillen er auch von Josephen Kaan in Beysein seines Gehörten Herrn Curatorn auch fir jee- und alzeit in beysein nachstehender 2 Gezeügen böstermassen kraft dies quittiert worden. Der K Mitkaufer Georg Beykircher verspricht an seinen betröfenden antheil die 335 fl auf negstkommend Sonnenbenten 150 fl, jedoch bis dahin",
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            "ner_text": "ohne mitlaufenden Interesse baar zu erlögen, der ybrige noch verbleibende Kaufschillings Reest die 185 fl ist sohin von Sonnenbenten an a 3 1/2 p. C. zu verjnteressiern, und auf erfolgter halbjährigen ab- oder aufvindung zu Sonnenbenten negst nach der aufvindung kommend samt den Züns zu bezahlen. Zum Bericht wirdet allda angefiegt das diese 2 Äcker von dem Georg Nocker als derweilligen bstandts Inhabern zusammen in einen Acker wegen vermutlich mehreren ertrag gebaut hat, und weillen also, wie vorstehet, die 2 Käyfern miteinander allda erkaufen, als hat sich der Verkaufer nicht verobligiert ihnen Käyfern zur Gleichheit diesen zusammen gebauten Acker zum gleichen theill abzusondern, ein wölches also ihnen 2 Kaufern dies zubewercken bevorgelassen worden. Und ist dermahlen der zusammen gebaute Acker genzlich mit Rocken angebaut, willen den bstandtsmann aber",
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            "ner_text": "14 Actum Brunneck den 27.isten Aprill 1783 Auf Vorstöllen des firnemmen Georgen Frisch Burgern, auch Päck, und Weinschenck allda hat der Ehrenvöste Herr Joseph Schöpfer Burger des Raths, und Brodthüetter allda seines Alters 40 Jahr, dann der geachte Anton Pämgartner Rathsdener allda seines Alters 53 Jahr yber zuvor denenselben genugsamb beschöchener Zuespröchung de veritate Dicenda, und zwar in absentia des Vorstöllers erstattet diesen Güettigen Bericht und zwar erstens Herr Joseph Schöpfer gibet diesen güettigen Bericht, es were nemlichen Anno 1779 ungefehr 14 Täg vor Stengermarckt bey ihme als würth Frau Francisca verehelichte Esterlin gebohrne Koppin bey ihne Eingekehret, seyn sohin dieser Enden herum Rauchen Haar Einzukaufen",
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