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            "ner_text": "Alle christliche repraesentanten und anweßende pottschaffter haben ihr gnaden durch ihre secretarien höfflich complementieren, der holländische resident zwar ein halbe meil wegs von der stadt begegnen, der venetianische baylo glaich zu unser ankhunfft in dem logiament, der französische und engelländische ambassiator aber des tags hernach, nebens allerseits gueten offerten und erfreiung, ihr gnaden glückhlichen ankhunfft ihn freindtlich begrießen laßen, welches ebenmeßig der siebenbürgische resident in perschon selbst gethan, denen allen wir solche ehr hin widerumb erstattet und die gegebne visita hingegen restituirt haben. Und hiermit also unser rayß auf Constantinopel alda mit der hilff Gottes glüchklich vollendet etc.",
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            "ner_text": "Gleich gegen unser wohnung, über an der ringmauer, ist ein anzeigen, daß zu zeiten Constantini Magni und anderer griechischer kayßer ein stadt porten alda geweßen sey. Ist aber nach der türckhischen eroberung zugemaurt worden, daran noch zu sehen die bildtnus des erzengel Gabriels in stein außgehauen, welches bildt von den türckhischen bueben schier ganz mit steinen zerworffen ist. Auch umb ein thurn oder etlich klaffter weiter hinumb seind drey in stein gehauen creuz solcher gestalt aingemaurt.",
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            "ner_text": "Waß anbelangt die underhaltung und proviant auf einen internuntius, geben die Türckhen täglich 50 reichs thaller, auch alle Mitwoch von der Porten, also pflegt man den ottomanischen hoff zunennen, gersten für die pferdt wie auch holz in die kuchel. Die übrige victualien und alle andere expensen mueß der herr internuntius von den 50 thalleren oder thain die seinigen außhalten und besolden. Welches gelt aber zimlich klegt und alles umb ein billichen werth zubekommen ist etc.",
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            "ner_text": "Zu dem waren nit allein die ienigen persohnen, so mit hierein geraißt, sondern auch die bey dem vorigen residenten seelig sich aufgehalten haben, zu speißen, alß herr Panioti, dolmatsch, ein Griech von Constantinopel, Georg Zemper, Iulius Wacher, beede von Wien gebürtig, die auf ihr römisch ksl. Mt. spesa die türckhische sprach lehrnen.",
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            "ner_text": "Volgents kamen ihr gnaden 20 oder 30 schriet entegegen. Zwen deß großthürckischen cubicularii empfiengen und führten ihn in divan, alwo der groß vesier sambt den anderen vesieren, cadileskir und vilen Türckhen in schöner ordnung geseßen. Ihr gnaden neigte sich zwar allerseits gar ehrerbietig, den groß vesier aber und die andere vesier, auch cadileskir, salutierte er mit absonderlicher reverentz und umbfienge sye auf türckhische manier, an welcher action die Türckhen ein particular wollgefahlen getragen. Der vesier ließ ihr gnaden gleich neben seiner all in contro nidersizen und sprächte mit ihm gar freindtlich. Zu mitelst waren 4 taffel zuberait.",
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            "ner_text": "Ihr gnaden zwar neben dem Chinan Bassa allein mit dem groß vesier, der herr Reninger aber und ihr gnaden stieffsohn mit den 4 vornemberen vesieren, die anderen vornembsten auß unß mit den anderen principalioren von ungefehr 18 oder 20 speißen, so wohl weilen es in der fasten, von fisch alß fleisch nebens scherbet tractirt worden. Unß war auch vil speißen aufgetragen, so aber mehrentheil von fleisch gekocht, die haben wir nicht angriffen. In wehrender mahlzeit, wie ich verstanden, hat sich in wehrender mahlzeit der sultan zweiffelsohne in beysein seiner großmutter, der alten valida, und anderen frauenzimbers über ihr gnaden in einem vergütterten fenster befunden etc.",
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            "ner_text": "Der sultan ist ein iunger herr, ungefehr bey 9 iahren, von der viro nomia etwas braundecht und gravitetisch, in maßen dan die Türckhen von seiner reuscita große concept machen. Saße mit halbem leib gegen ihr gnaden Türckhischer kayßer, sultan Mehemet Hann. Die Zeichnung zeigt Sultan Mehmed IV. Er trägt einen Turban und ein Szepter. Ein bewahrer des türckhischen kayßers palasts. Die Zeichnung stellt im Vordergrund einen Wachmann des Sultanspalastes sowie exotische Vögel dar. auf einem rauh gestigten küß, zur rechten, aller nechst zu ihme, stunde der groß vesier, gegen uber, iedoch wol abwerths vor dem eingang, die 4 vornemben vesier. Nach genandter audienz haten ihr gnaden die capiggi bey den armen widerumb hinauß geführt etc.",
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            "ner_text": "Den Grillo rueffte man in der nacht allein herunder, alß ob er zum vesier solte. Wurde aber in der still crudel stranguliert, hinauß auf das feldt geworfen und so vil, daß er nit gar bloß gelegen, mit etwas wenig erden bedegt, weilen nun dißer actus in die länge nit verhalten köndte werden, spargierten die Türckhen, er ware die stiegen eingefallen und wolt der vesier auf kein weiß nit leiden, das man sagte, er seye dergestalt hingericht worden. Sintiemahlen es nunmehr geschehen, und das leben unwiderbringlich, haten die befreindten, ihme die lezte ehr zuthun und honorabl zu conducieren, den cörper auf intercession des französischen pottschaffters widerumb außgegraben und zu Gallata widerumb ehrlich begraben worden etc.",
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            "ner_text": "Hier kan man sich erinderen, waß vor iahren mit dem armen patriarchen Cirillo de Verria, einem man, der sich mit dem römischen stüel so wohl verstanden, vorüber geloffen. Dan eben dißer Grillo (Gott verzeich ihms), wegen eines schlechten privat interesse, ein sonderliches aufnemen, so durch iezt ermelten patriarchen der christlichen catholischen kirchen in dißen landten erwachßen können, hinderstellig gemacht. Ihme auf das eüßerste verfolgen, von patriarchatu in diße gefänckhnus, auch endtlich umb das leben bringen helffen. Dahero ihme von vilen propheceyet worden, es werde deßhalben kein guetes endt nemmen. Nun ist es geschehen.",
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            "ner_text": "Dißer könig, nach dem er von seinem elteren sohn des königreichs beraubt und sambt dem iüngeren ins ellendt verstoßen, name sein zuflucht zu dem khönig in Persien; badte umb gnad und trateniment, welches ihme dan auß höchster compassion ervolgt, und alß balden ein gebührende aufenthaltung verschafft worden. Eß wolte aber der undanckhbare sohn bey dißer impietet nit beruehen, sonderen importunierte den könig in Persien continuo, er wolle ihm seinen brueder todt oder lebendig schickhen und den Entwurff und kurtze vorstellung deß höchstgefährlichen seetreffens, so sich zwischen der glorwürdigen herrschafft von Venedig und der türckischen schiffarmada bey dem asiatischen meerhafen zu Foggia umb die helffte des Mayen dieses 1649. iahres begeben; worinen diese biß auff etwan acht galeren gantzlich zernichtet, von ienen aber mit allein 19 galionen und etlich wenigen fusten die victorii glücklich erhalten worden. Huictain. Wann Gott spricht, so geschichts, wann er gebeut, so stehet es da, wan sich der feind hochmutig, stoltz auffblehet, so weiß der Herr ihm wohl in maul ein harts gebieß und ein ring in die nasn zulegen, wie der rieß, der tolle Goliath, dem zeug des Herrn gesprochen, hohn, spott und schmach, so hat der Herr sich hier gerochen an diessen christenfeind, das ungestimme thier, daß seine stoltze welln sich mussen legen hier. C. R. V. N. Die Darstellung wurde im Nachhinein eingelegt. Sie zeigt die Seeschlacht um Foccia im Jahr 1649. Venezianische Flotten greifen osmanische Truppen in der Bucht bei Izmir an. vadter nit fehrner im landt getulden. Warüber der vadter obberührten gesandten zu dem sultan umb schuz und protection geschickht; nit, das er widerumb zu seinem königreich verlangte, sonderen allein dißes, so er aniezo per favore hadte, mit rueh genießen khönde. Inmaßen dan der sultan an dißen ungehorsamben sohn ein schreiben mit bethroungen abgeordert und an den könig in Persien zu des alten königs und seines iüngeren sohns mehreren trost ein recommendation ertheilt.",
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            "ner_text": "Den ersten Maii ist die türckhische schiffarmada, welche über 120 galeeren hatte starckh sein sollen und von welcher die Türckhen ein solches geschrei gehabt, ihre eußerste mitl tentiert (also das, wo wir nun durchgeraist, wegen dißes kriegs iamer und ellend unnd noth auch vil dörffer öedt undt lähr gefunden), allein mit 60 galleeren, 8 maonen und 3 gallonen von ungefehr 5 oder 6.000 ianitscharen abgefahren; zu dero glückhlichen progres in einer campagnia die tag hernach ein allgemein offentlich gebedt angestelt und biß zur widerkhunfft wochentlich zweimahl continuirt solle werden. Diße militia hatte ein zeit vor dem aufbruch großen ubermueth, hoffart und insolentzen verübt. Nit allein Christen und Iuden, wo sie einem begegnet, schmächlich tractirt, sonderen so gar der vornemben Türckhen selbst nit verschonet und ihnen die fenster eingeworffen, inmaßen sye dißer tagen einen armen tervis, die bey ihnen wie dem einsidler und für heillig gehalten, auß lauter muetwillen zerschlagen und eine vornembe Türckhin, so mit etlichen ihren sclavin auß dem badt gangen, salva reverentia offentlich geschendt, in ansehen aller spoliert, außgezogen, also gehn laßen, welches ein alter, elebter Türckh, so dißem intuperio gegenwertig, unserem tolmätsch mit übergeloffnen augen erzehlt. Dißer und der gleichen importuniteten derfte sich niemandt widersezen, dan gleich under den ianitscharen ein auflauf und mehres übelß entstehen mögen. Wir haben unß auch wegen insolentz dißer bößwicht auf der gaßen nit vil derffen sehen laßen. Undt alß unser zwen in wehrender zeit auf Gallata gefahren, haben sye zweimahl auf unß geschoßen, so nechst neben der perme oder schiff in das waßer gangen.",
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            "ner_text": "Hart an dem porto, underhalb dem sulitanischen großen seraia, ist ein palast, Ialy Koschi genandt, in deßen offnen vorgebey hat sich der iunge sultan sambt anderen vesieren und adell befunden. Und ehe die galleeren oder armada, darvon oben meldung geschehen, von dem arsenal hier vorbey passiert, haben sye da gehalten, und der schiff admiral sambt anderen deßen nachgesezten officiren ungefehr bey 7 zugleich außgestigen. Da haben sie sich dem iungen sultan und anderen presentiert. Darauf sye durch einen hotza oder türckhischen prediger ihre treu und herzhafftigkheit bey dißen gegenwärtigen krieg einzugedenkhen ermant, darauf glückh gewinsch und abschid genomen.",
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            "ner_text": "Nach dißem gnandten ceremonien sein sye mit zweymal loßbrenung des geschüz den Dardanellis zugefahren. Die Venediger haben den ganzen winter bey Dardanelli vor der bocca mit etlich undt 20 galleonen gehalten, niemandts auß oder ein gelaßen und obgedachter schiff flotta den paß zu schließen vermeint, da sye aber ankhommen, seind diße venedische galleonen alßbalden gewichen, also, das die türckhische armada salvamente durch passiert, welches under den Türckhen ein große freudt und zum theil wol auch eine zimliche hoffart verursachet, wie sye dan dem ienigen salackhen, so die zeitung gebracht, den 8. Maii in publico divano einen cafftan angelegt und nit anderst vermeint, das spil gwunen und Candia nunmehr genzlich erobert seye.",
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            "ner_text": "Den 21. Maii ist sultan Mehemet Han in ein uberauß große und schöne moschkea oder kirchen zu sultan Mehemet, so vil großer und weiter alß St. Stepahns Thumbkirchen in Wien, geridten. Die ist mit lauter quader stuckhen aufgeführt und mit bley bedeckht. Inwendig mit großen künstlichen, auß einem stein gehaunen säulen geziert. Inwendig hangen vil 1.000 lampen, straußen ayer und runde spiegelkugel.",
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            "ner_text": "Weilen diß sein erster außrit, versambleten unß unser etlich mit unseren ianitscharen einen an ein orth, da der kayßer fürüber reiten müeste. Da ware auch schon ein große menge volckhs, die alle denselben zu sehen verlangten. Erstlich kame ein große menge der ianitscharen par und par weiß außgetheilt, alßdan reiten bey 50 wollmundierte spahy oder reißige, nach dißen die zauschen, fenderich und stalmeister bey 200 mit großen weißen bünden. Die haben allzumahl faustkolben von eißen und silber geführt, dißen volgten etlich zeschnihir oder truckhsäßen, die vor dem zausch bassa hergehn. Hernach ist großer gravitet geriten der zausch bassa, dem volgten vil haubtleüth der ianitscharen undt spahy. Nach dißen etlich ianitscharen, so dem ianitschar aga vor und nachgehn. Alßdan kamen etliche stumen, schwarz und weiß, die mit underschidlichen zeichen ihre meinung und intent könen offenbaren. Und ist solche sprach, weilen sye stil zugehet, bey dem türckhischen hoff sehr breüchlich. Denen volgten vil verschnitne mohren, die dem kayßer oder auch seinem frauenzimmer aufwarten. Denen nach volgten bey 20 kleine zwergel. Alßdan bracht man 9 oder 10 außerleßne pferdt, reit oder des kayßers handtpferdt. Deren zaum war mit köstlichen spangen von silber, goldt und edelgesteinen versezt. Die sätel ebenfahls orniert, die schiapren, so uber die sätel gedeckht, waren so schwer undt reichlich mit lauter berel, goldt und edelgestein gestickht, dan man die materi oder grundt nit sehnen kan und die roß daran zutragen haben; unnd dem, so es niemahlen gesehen, selzam firkombt. Und wie ich vernommen, soll ein solches pferdt sambt seinem angehörigen ornat auf ein thona goldt geschazt werden. Demnach kamen widerumb vil vornembe bassa, denen giengen nach vil solaki, des kayßers trabanten, an der zahl bey 300. Ein ieder trägt in der handt ein bogen und an dem girtel etlich pfeil. Sie haben seidene leibröckh an, auf dem halben theil under dem gürtel offen, darunder ein weiß durchscheinend hemmet. Mit dißen gehn auch vermischt die laggeyen des kayßers, die silberne, vergülte kapen aufhaben. Die können also schnel laufen, das sye in zweyen tagen weiter kommen alß einer in 3 tagen reiten kan. Deren seind bey 40 und stets bey dem sultan, damit, wan etwas fürfühle, sye post ohne verzug außrichten. In den kleideren seind sie den andren nit gar ungleich und wie die satellides vorzeiten aufgezogen etc.",
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            "ner_text": "Er ist zwar noch iung, wie auch von leibs gestalt ein schöne pershon, mit köstlichen kleideren gezieret. Neben ihme zu der rechten rite ein vesier, dan die linkhe seiten halten sye, wie wir, die rechte. Auf des kayßers haubt war ein großer weißer bundt, darauf 3 raigerbuschen, so unden am ende mit goldt eingefast und mit grosen diemanten und rubinen versezt gewest. Eß hangete an dem bund ein klein, von goldt kinstlich gemachtes ketel, daran drey seer große orientalische beerlein gehangen. Miten an dem bund ware auch eine von diemandt außgeschnitne roßen, die unerschäzlich. Und als das groste kleinot des kayßers gehalten wirdt sein talman oder underrockh. War von bestem arabischen goldtstuckh, daran vorderst kleine knöpff von lauter edelgesteinen künstlich versezt geweßen. Der gürtel, damit er sich umbgirtet, ist von lauter goldtspangen und von diemanten, rubinen, schmaragden reichlich versezt geweßen. Der mantel war von einem selzam gebliembten silber stuckh, darin auch guldene roßen gewärgt. Die steigbügel, darin er die füeß mit gelben zschisme oder stifflen angethan gesezt, waren lauter goldt. Eß schimerte und glanzete alles an ihm, waß einer nur anschaute. Nach ihme seind 3 vornembe vesier und einer, so des kayßers sabel geführt, mit köstlichen cafftanen angethan geridten. Der sabel scheinete auch von lauter edgestein. Denen volgten nach villerlai adelliche hoffbediente und vornembe herren. Dißer aller hoffbedienten pferdt waren auch auf das schönst bebuzt, mit zaum, satel und schiapren, dan sye ihr gröste hoffart auf die pferdt und zihrung derselben wenden. In dem vorüber rith hat der kayßer ohne underlaß sein haubt ein wenig gegen den volckh genaigt. Wie er dan auch gegen unß gethan und darauf starckh angeschaut. Der türckhische pöffel, wo er voriber geritten, ruefften uberlaut auf: Gott gebe dir, kayßer, vil glückh, auf das du lange iahr glückhlich regierest und deine feind uberwindest. Wir warteten auch, biß er in vorige ordnung auß der kirchen geridten etc.",
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            "ner_text": "Gleichwie nun unser herein rayß in der scharpffesten kälte geweßen, also hat sich die zurückh räyß hingegen in der grösten hiz der hundtstäg begeben. Damit ihr gnaden derowegen in der hinaußrayß in stilligen (weilen nit rathsamb ware, aller orths in den heüßeren die quartier zu machen) sich und die seinige von den so haißen sonnenstralen auch anderen ungewidter auff freyen feldt gleichwohl in etwas salviren und beschirmen khöndt, oder auch zu presentieren, hat zu solchem ende ein persianischen und türckhischen zelt erkaufft. Die selben ungefehr ein stundt weit von Constantinopel bey Alay Begkai, ein schön gelegen dorff, zu besichtigen aufspannen laßen, darunder ihr gnaden sambt etlich wenig, so er mitgenomen, das mitag mahl genoßen. Nach dem sich ihr gnaden nach eingenommen mitagmahl zu rasten nidergelegt, und wir unß wegen schener gelegnen wiesen auf allerley recreationes begeben, haben wir endtlich wegen großer hiz unß abzukhülen samentlich in dem alda vorbey und in das meer flueßendes, süeße waßer genandt, zu baden beschloßen. Darbey sich ein ihr gnaden adellicher aufwarter, herrn Andreas de Tomasis auß Tyrol, befunden. Dißer, alß des schwimmens unerfahrene, wagte sich weit hinein. Darumb er von den andren treülich ermanet, das er im selbst nicht zu vil traue, welche ermanung er in den windt geschlagen. Underdeßen giengen und schwumen wir in dem wasser hin und wider und er, Thomasis, verlohre den grundt oder boden, erdapte mich unversehens und hielte sich starckh an meinen achßlen. Ich erschrackhe und bemühte mich, sambt ihme an das landt zukomen; aber vergebens, dan er ein schwere pershon und ich wegen seinen fueßen mit den meinigen im schwimen nit von der stel khönde, dan ich trate das waßer und blibe alweil an einem orth. Andere gegenwertige vermeinten, er vopte sich mit mir. Ihme aber und mir war anderst umb das herz und gedachten unß von dem todt zuerrödten. Er, Thomasis, trugte und dauchte mich wegen seiner schwärigkheit alweil hinunder, das ich noch reden, noch umb hilff schreyen kundte. Ich aber zappelte und bemuehete mich umb mein theil dem undergang zu entrinnen, so vil ich khundte. Er wolte mich nit außlaßen, wie wollen im die am land stehende starkh zugeschrien, er solle mich nit ertrenckhen, dan ich schon ein gute weil under dem wasser mit dem kopff geweßen und gleichsam hinunder sanckhen, liese er mich auß und ich des auf mir gelegnen lasts entledigung empfandt, schwume ich mit großer mie widerumb dem landt zu. Underdeßen wie andere, so darbey waren, gesagt, dan ich im schwimmen nit vil umbgeschaut, hat er sich zweimal in die höch geschupfft, alßdan ohne weitere hilff undergesunckhen. Der trombeter, dan sonsten außer unß beeden keiner schwimen kundte, schwume under das waßer und erdapte ihn bey dem arm. Hat in aber, wegen der schwere, nit heraußbringen mögen und nach dem ich mich widerumb ein wenig erholt, stürzte ich mich wider under das waßer. Aber ich könde ihn nicht finden. Alßdan seind etlich mit einer tskeika oder schiff hingefahren, mir ein strickh umb den arm gebunden (ich bemüehete mich auf alle weiß, ihn zu entreten, weilen er mein gueter camerad von etlich iahren hero geweßt), daran ich mich widerumb under das waßer gelaßen; und weilen ihn das waßer etwas hinunder getragen, nit finden oder ergreiffen können. Eß hat sich auch ein Türckh, so ein guter schwimer, ihn vergebens gesucht. Endtlich aber haben ihn etlich schiffleit herauß gezogen, den wir gestürzt, aber kein leben mehr zu finden gewest. Darauf wir mit ihm in einem schiff haimbgefahren und anderten tags sambt der clerisey zu Gallata in der Christen freithoff außer Pera, nechst bey des vorigen herren residenten seeligen grab, gelegt. Zuvor aber hat man die par aufgemacht und seine angehabten kleider ganz zerschniten, weilen es sonsten verwegen leit gibt, welche zur nacht die todten außgraben und ihren anhabenden kleider berauben. Diße vers seind ihme ex tempore gemacht worden:",
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            "ner_text": "Stelte derowegen die erste visita mit licenz des vesiers, die aber zu dem baylo abgeschlagen worden. Den 13. Iunii zu dem französischen ambassiator, alwo ihr gnaden nit allein sein hoffstat ganz ehrenbietig entgegnet, sondern er selbst, monseur della Haya, ihr gnaden freindtlich empfangen. Alda sie mitnander in einem zimmer lang von underschidlichen sachen discurirten, wurde under deßen eine collection für sye zugericht. Herrauß in einem weiten saal war ein lange taffel mit underschidlichem confect reichlich ubersezt, darzu wir nach unserem belieben zu eßen berueffen wurden, welches wir auch gethan. Da fiengen an die gläßel hin und wider zu fahren, und fieng algemach ihr römisch ksl. Mt. undt des königs in Franckhreich gesundheit an zu halben, daß wir per turpetatione redlich beschaidt gethan und endtlich wolbezecht ihr gnaden widerumb über das meer nach hauß beglaitet.",
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            "ner_text": "Den 16. Iulii haten die Türckhen ein solennitet und war der sultan selbst durch die stadt in die vornembe mosquea oder kirchen, nach sultan Soliman, sein gebett zuverrichten, geridten. Alß er widerumb zuruckh nach dem seraglio kommen, stunden alda bey der porten bey 200 pauren, die ströheten feur auf ihre köpff. Alß der kayßer gefragt, was daß bedeüte, klagten sye einhelliglich wider die tyranney eines vesiers nahmens Mussa Bassa. Dißer sagte, er habe im alles daß seinig hinweckh genomen und in die eüßerste armut gesezt. Ein anderer klagte, er habe under seinen kinderen tyrranniert und dieselben umbgebracht. Der drite diß, der vierdte ienes, also das dißer Mussa Bassa, welcher sonst auch vil feindt gehabt, des tags hernach, den 17. stranguliert worden.",
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            "ner_text": "Der sultan schickhte hierüber zu dißem Nebi den Reschep Aga, welchen man sonsten in underschidlichen commissionen zu brauchen pflegt, und ließe ihne ernstlich ermanen, das er nichts widriges tentieren, sonderen sich alßbalden zuerrueck begeben und seine gravamina gehöriger maßen einwenden solle. Man werde ihm gewiß satisfaction leisten und mit mehreren caricher ehren und digniteten begnaden, wo nit er gewiß die hochste straff und ungnadt zuerwarten habe. Dan alle die ienige, so iehmahlen wider die Porten eine hostilitet verüebet, wenig erhalten und endtlich rigorosissime gestrafft worden. Worauf aber der Nebi kheine andtwort geben, sonderen gedachten aga zu rueckh gehalten.",
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            "ner_text": "Worauf der vesier des anderten tags in aller früeh mit dem muffty, cadileskieren, allen capitänen, so woll anweßenden spahyen alß ianitscharen gleichsam ein offentliche consulta gehalten. Vortragendt, er habe gewiße nachtrichtung, daß die rebellen in Asia von 20 bis 30.000 man starckh beisamen sich fahren, wider die Porten sezen und vil unheil verursachen möchten. Es seye kein anders mitel, dan ihnen mit ernst zu begegnen. Fragte hierüber die capi von ianitscharen, ob sye auch alß treue diener ihres kayßers wider die rebellen beraith weren, warzu sye sich alle willig erkhlärt. Einer aber under den vornemberen stunde auf und sagte, waß thuen die spahi, so zugegen, wollen sye sich dan nicht auch brauchen laßen? Welchem ein vornember auß den spahyen geandtwortet, sye weren nicht schuldig zu feldt zu gehn, wan der vesier nit selbst mitkombt. Deme wider ein ianitschar replicieret, eß ist nicht der müeh werth, das der vesier auf zwey oder drey mitel aufbreche. Nach dißen und dergleichen concerten declarierten sich auch endtlichen die spahy mit dißem geding, das die ianitscharen voran solten, welches denen ianitscharen auch nicht gefallen, in bedenckhen, die spahy mit denen anderen villeicht d’accordo, dieße in die miten bringen und sye dergestalt mehrseits attaquiren möchten. Leztlichen resolvirten sich die spahi voran zu marschieren, legten zur versicherung iuramentum fidelitatis ab, das sye sich in dißer occasion, wie es die noth erfordert, sine mani solo dapffer und redlich verhalten wollen.",
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                "text": "Worauf der vesier des anderten tags in aller früeh mit dem muffty, cadileskieren, allen capitänen, so woll anweßenden spahyen alß ianitscharen gleichsam ein offentliche consulta gehalten. Vortragendt, er habe gewiße nachtrichtung, daß die rebellen in Asia von 20 bis 30.000 man starckh beisamen sich fahren, wider die Porten sezen und vil unheil verursachen möchten. Es seye kein anders mitel, dan ihnen mit ernst zu begegnen. Fragte hierüber die capi von ianitscharen, ob sye auch alß treue diener ihres kayßers wider die rebellen beraith weren, warzu sye sich alle willig erkhlärt. Einer aber under den vornemberen stunde auf und sagte, waß thuen die spahi, so zugegen, wollen sye sich dan nicht auch brauchen laßen? Welchem ein vornember auß den spahyen geandtwortet, sye weren nicht schuldig zu feldt zu gehn, wan der vesier nit selbst mitkombt. Deme wider ein ianitschar replicieret, eß ist nicht der müeh werth, das der vesier auf zwey oder drey mitel aufbreche. Nach dißen und dergleichen concerten declarierten sich auch endtlichen die spahy mit dißem geding, das die ianitscharen voran solten, welches denen ianitscharen auch nicht gefallen, in bedenckhen, die spahy mit denen anderen villeicht d’accordo, dieße in die miten bringen und sye dergestalt mehrseits attaquiren möchten. Leztlichen resolvirten sich die spahi voran zu marschieren, legten zur versicherung iuramentum fidelitatis ab, das sye sich in dißer occasion, wie es die noth erfordert, sine mani solo dapffer und redlich verhalten wollen.",
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            "ner_text": "Der vesier, muffty, cadileskeri und alle die vornembste wahren in pershon mit, haten unweit von Scutari schanzen aufwerffen und ein ordentliches feldt läger schlagen laßen. Die vornembste officier von spahynen steckheten ihre standarden auß und publicierten, das, wer under dem Nebi erdapt und nit zu seinem standar sich verfüegen wolle, allsobalden zu stückh er zerhaut solle werden. Man hat zwar vermeint, das der sultan selbst mit werde, weilen er aber noch ein kindt, also hat er zu sinurierung seines willigen gemüets und das volckh desto beßer zu animiren das fändl ihres propheten Mahomets geschickht, welches sonst niemahlen, es seye dan, daß der sultan selbst gegenwertig, zu feldt getragen wirdt. Dißes fändl alß eine reliquia tragen allein die, so von der machometanischen lini in einem vergulten trüchel ungefehr eine viertel meil biß zum läger. Da sye vorbey genahet, stehlete sich die ganze armee, solches mit höchster reverentz zu empfangen, in eine postur, schlugen die händt uber die köpff zusamben und fiengen neben underschidlichen kläglichen actionen an zu weinen. Endtlichen kame der vesier auß seinem zelt, naigte sich vor dem selben gar tief, name es auß dem vergulten trüchel herauß und zeigte es der militia, warüber sye zweiffels ohne ein sonderliche consolation gehabt. Aldieweilen sye dißer opinion, das sye niemahlen verliehren khönnen, wan dißes fändl im feldt steht. Der vesier schickhte ihme, Nebi, einen befelch, das, wan er anderst des sultans sclaf, alsobalden kommen und sich vor ihme praesentieren solle. Deme er aber nit pariert, sondern licenzierte obgedachten Reschepp Aga, welchen er ein zeit lang hinderhalten, unnd ließe dem vesier sagen, er begehre wider die Porten nichts vorzunehmen, sonderen allein in etlichen differentzen iustitia zu suechen, und das man den muffti und seinen sohn, welcher cadi zu Gallata, ihres ambts entseze. Solches auch denen spahy unnd ianitscharen auf des vesiers seiten zu gemüeth führendt, ob es nit beßer, daß einer oder zween cassiert werden, alß das sye sich undereinander ruiniren und sovil 1.000 ihr leib und leben laßen müeßen; welches dan iezt gemelte militia zum theil vir rationabl erkhendt und sonderlich under den spahyen, weilen der vesier den 5. Iulii auf den randevous sich im paßieren und repaßieren allein vor den ianitscharen und vor den spahyen niemahlen genaigt, ein gemurmel unnd (wie etliche vermeint) mit dem Nebi gleichsam einen heimlichen verstandt verursachet etc.",
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            "ner_text": "Under anderen dapfferen soldaten, so der Nebi gehabt, ware sonderlich einer, Katerschiogli. Dißer presentierte sich den 7. Iulii mit einer resoluten partey auf einen berg und ließe nit weit darvon mit einer verborgnen riserva von ein pahr 1.000 man halten, gegen welchen, alß der vesier allein mit denen deli und seinen aignen leüthen ohne der spahy undt ianitscharen avanziert, reterierte sich der Katerschiogli etwas gedachter riserva vorbey, welche unvermeintlich sambt ihm zugleich auf den vesier loßgangen und darin fast biß in die 7.000, darunder auch 2 bassa, todt und 2 verwundt erlegt. Weilen aber des vesiers seine militia secundierten, alß name er die flucht, schluge sich zu dem Nebi, welcher iedoch nit stich gehalten, sondern mit seiner ganzen cavalleria, die allein ein armada volante, ohne infanteria undt artigleria zurückhgangen. Worüber der vesier obberüehrtes fändl ihres propheten Machomets also balden dem sultano widerumb anhaimbgebracht und von gehabter faction parte geben unnd zu der nunmehr erhaltnen victori wider seine rebellen glückhwünschen; ob man zwar vermeint, diße revolution gestilt, wie dan die vornembsten Türckhen auch etwas von der soldatesca albereit widerumb nach Constaninopel wahren, recolligirte sich dan mehr gemelter Nebi und ließe dem vesier sagen, weilen er iah sehe, das man ihme weder in iustitia, weder in gnaden nichts zu seinem intent thuen, alß sey er da und begehr zu schlagen, daher der vesier noch selbigen abent mit allen zurückh und ihme, Nebi, das haubt bieten wollen.",
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                "text": "Under anderen dapfferen soldaten, so der Nebi gehabt, ware sonderlich einer, Katerschiogli. Dißer presentierte sich den 7. Iulii mit einer resoluten partey auf einen berg und ließe nit weit darvon mit einer verborgnen riserva von ein pahr 1.000 man halten, gegen welchen, alß der vesier allein mit denen deli und seinen aignen leüthen ohne der spahy undt ianitscharen avanziert, reterierte sich der Katerschiogli etwas gedachter riserva vorbey, welche unvermeintlich sambt ihm zugleich auf den vesier loßgangen und darin fast biß in die 7.000, darunder auch 2 bassa, todt und 2 verwundt erlegt. Weilen aber des vesiers seine militia secundierten, alß name er die flucht, schluge sich zu dem Nebi, welcher iedoch nit stich gehalten, sondern mit seiner ganzen cavalleria, die allein ein armada volante, ohne infanteria undt artigleria zurückhgangen. Worüber der vesier obberüehrtes fändl ihres propheten Machomets also balden dem sultano widerumb anhaimbgebracht und von gehabter faction parte geben unnd zu der nunmehr erhaltnen victori wider seine rebellen glückhwünschen; ob man zwar vermeint, diße revolution gestilt, wie dan die vornembsten Türckhen auch etwas von der soldatesca albereit widerumb nach Constaninopel wahren, recolligirte sich dan mehr gemelter Nebi und ließe dem vesier sagen, weilen er iah sehe, das man ihme weder in iustitia, weder in gnaden nichts zu seinem intent thuen, alß sey er da und begehr zu schlagen, daher der vesier noch selbigen abent mit allen zurückh und ihme, Nebi, das haubt bieten wollen.",
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            "ner_text": "Eß eraignete sich aber entzwischen under dißen spahi und rebellen selbst ein uneinighkeit und große disgust wider den Nebi, das er sye sub praetextu, alß wan es des sultans befelch und die vornembste mit interessirt wehren, so weit persuadirt und in effectu alles wider sye sey. Wolten wider das fändl ihres Mahomets nit streiten, sonderen zertheilten sich und theten in Asia mit rauben und plinderen großen schaden.",
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            "ner_text": "Den 21. Iulii ließe der sultan dem groß vesier rüeffen und hielte ihme dißes versprechendt: Du hast vil wider den alten vesier geklagt, das er nit wol gubernirt. Ich sehe noch nicht, das du die sach beßer verstehest. Waß ist das für ein governo, daß meine sclaffen sich selbst ruiniren und sich undereinander nider machen. Ich bin klein, wirstu aber nit remediren, so will ich dir zeigen, das ich groß bin.",
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            "ner_text": "So hab ich auch in keiner griechischen kirchen mehr alß ein altar gesehen. Darfir ist ein vorhang, den machen sye in celebrierung der mäß bißweilen auf und widerumb zu. Und zur zeit der elevation tragen sye unseren herren verdegter sambt dem kelch in der kirchen herumb. Die gegenwartige schlagen an das herz und machen vil creüz nacheinander undt sye empfangen das abentmahl Christi in zweyerley gestalt. In bemelter kirchen haben wir gesehen ein stuckh von einer steinernen saülen, daran Christus der Herr zu Ierusalem in Pontii Pilati hauß gebunden und gegeißlet worden. Diße säul ist ungefehr einer elen hoch und 4 ½ meiner span dickh, so alters halb aschenfarb. Aber an im selbsten ist es ein weißer marmor in ein eißen gätter eingeschloßen. Ist unß aber Tracht der vorzeiten gewesten griechischen kayßer unnd kayßerin. Im Vordergund sind exemplarisch ein griechischer Kaiser und eine Kaiserin abgebildet, im Hintergrund ist eine Kirche zu sehen. Alexius, gewester griechischer kayßer. Die Zeichnung stellt Kaiser Alexios dar. durch den sacristan aufgemacht worden, item 2 heillige cörper. Neben dißer haubt kirchen haben sye noch vil hin undt wider in der stat, so aber gar schlicht in den heüßern gebaut, darin sye ihren gottsdienst halten.",
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            "ner_text": "Den 29. Iunii hat man in offentlichem divan 6 schöner venetianische infanteria fahnen, das aber under sich gestelt, nebens zwen gefangene gebracht, und denen, die es praesentiert, cafftan angelegt, über welches die Türckhen zimlich pravirt und etliche alda weßende Christen per dispetto, solche zu sehen, herfir getragen. Nach dem der baylo auß dem Schwarzen Thurn ledig worden und etlich tag zu Gallata in seinem logiament geweßen, ließe ihm der vesier sagen, er man soll der Republica schreiben, man werde ihrer seits mit der selben gern frid machen, wan sye nur Candia cediren und völlig abtreten wollen, (der baylo gedachte, es wurden die schaff under den wölffen schwerlich seher sein) worauf der baylo geandtwortet, er wolle schreiben, damit sich die Republica hierüber zu resolviren wiße etc.",
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            "ner_text": "Die große, weitberüembte stadt Constantinopel ist gelegen in der landtschafft Thracia in Griechenlandt. Gegen aufgang der sonnen stöst sye an den Bosphorum Thraciae, gegen mittag an Propontidem Maris Aegei, gegen mitnacht hat sye ein schönen portt und meerhaffen, ein halbe meil lang, darinnen die schiff stehn, welcher mit seiner bequemligkheit und sicherheit alle andren port in der ganzen welt ubertrifft. Dißer wirdt bey den scriptoribus Sinus Ceratinus genandt. Die stadt stöst an bey dem meer, alß Mare Mediterraneum unnd Pontum Euxinum; hadt in seiner lenge, wie Herodotus anzeigt, 343 teitscher meilen biß gen Theodosia, so iezundt Capha genendt wirdt – der Tartar könig residentz stadt. Sye ligt in Taurica Chersoneso am Bosphoro Cimereo. Von danen bringt man alles schmalz in khüeheiten eingemacht nacher Constantinopel. Bosphorus Thracicushat in seiner leng 4 teütscher meil, nemlich von Constantinopel biß gen Chrysopolim in Natolia oder Klein Asia, die man iezt Scutari nehnet etc.",
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            "ner_text": "Eben in dißem zimmer, da ihr gnaden war, legte man auf die erd ein runde lederne scheiben an stat eines disch, darauf sezte man für unß hoche kupfferne verzinte schißel, darinen die speißen von underschidlich gekochten raiß unnd neben anderen auch ein ganz gebratnes lämpel. Bey ihme legt man keine deller oder meßer auf den disch, dan anstadt der däller nimbt er das brodt, welches breite fleckel sein, zerreist ers mit den händen, dan die selben an stat der meßer seind. Darumb sie auch keine gebrauchen. Legt das undertheil des brots für sich anstat des dällers, das oberthail aber isst man zu den speißen. Unnd so er daran nit genug hat, ist er alsdan das däller auch. Da wir aufgestanden unnd die schißel nacheinander fortgetragen worden, wurde von einem Türckhen obgemelte lederne taffel mit einem riemen wie ein beitel zusamen gezogen unndt an die wandt gehenckht.",
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            "ner_text": "Alß sultan Mehemet im iahr Christi 14532, den 29. Maii, die stadt in sein gewalt gebracht, haben sych vor Constantino Magno, der diße stadt zum ksl. siz gewidmet, biß auf diße belägerung und eroberung 1.100 iahr verfloßen. Der feind lag 54 tag darvor unnd hat dieselbe endtlich den 29. Maii mit sturm erobert. Waß für muthwillen damahlen die Türckhen getriben ist nicht außzusprechen, dan eß waren auff 60.000 persohnen gefangen, ihnen auch sehr vil wolten auf den schiffen zu waßer entrinnen, so alle ertränckht worden. Die weiber, iunckfrauen unnd iunge wurden zu unerhörter unzucht genötiget und gezwungen. Die kleine kinder vor der elteren augen zerfleischt unnd nidergemacht, die tempel unnd gottsheüßer mit schand unnd unzucht verunreiniget unnd zu huerren häüßer gemacht. In summa das iahmer unnd ellend ist nicht genugsam zu erzehlen. Strabo sagt ηεγαλυ ϖολις ηεγαλυ ερςυα, daß ist: uber große städt gehet groß verderben unnd undergang.",
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            "ner_text": "Wegen großer tyranney unnd mordthat vermeine ich, das das Türckhische Reich mit keinem imperio oder monarchia, die yeh mag geweßen sein, könne verglichen werden. Dan es ist geweßen Imperium Assyriorum, Persorum, Graecorii et Romanorum, in welchen gleichwohl villerley unordnung unnd tyranney bey den regenten fürüber gangen. Findt man doch außer Romulo und Remo nicht vil, das ihr regiment mit bruder mordt sey beflegt geweßen, wie das türckhische. Auf ihm hat Nero zwar, das greüliche monstrum, sein muedter Agrippinam beschlaffen unnd hernach, damit er das orth, wo er im leib gelegen, sehe, umbringen laßen. Wie auch seinen lehrmeister Senecam sambt vilen seiner vertrautesten hat er ohne einige schuld hinrichten laßen, welches gleichwohl greüliche thaten seind. Aber das türckhische gesez oder alcoran hat solches auf sich, alß ein heilliges gesez unnd godtlich recht, daß ein ieder türckhischer kayßer, so bald er an das reich kombt, mueß laßen seine brüder erwürgen, dan ihr gesaz lautet also, daß sye einen Gott im himmel unnd einen herrn allein auf erden erkhennen sollen.",
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