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            "ner_text": "Sultan Ibrahims sohn, herr zu Constantinopell oder Newen Rom, könig in Affrica unnd zu Trapezunt in Ponte und Bende in Capadocia, Paphlagonia, Cicilia, Pamphilia, Lycia, Caria, Sigea, Seuntia, Armenia und Albania, herr in Tartarey unnd Ungarn, ein bezwinger der welt, ein könig über alles, waß under der sonnen ist, von der göttlichen vorsichtigkheit verordnet, ein bewahrer deß grab Machoment unnd ein zerstöhrer deß christenthumbs, ein herr und könig über alle die ienigen, so mein reich unnd landt anfechten etc.",
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            "ner_text": "Under anderen recreationen des kaysers werden auch nicht unbillich die lustgärten gezehlet, deren theils bey der stadt, theils ein halbe meil oder weiters darvon gelegen. Seind aber denen lustgärten, so die potentaten in der christenheit haben, nit zu vergleichen. Zudeme pflegen sye auch keinen solchen unkosten darauf zu wenden. In einem garten nechst dem seraia über, underhalb Gallata am Ponte Euxino oder Schwarzen Mär, ist under anderen in dem garten ein weit unnd langer gang, zu beederseits vil hoche cipreß bäum. Darin ieder drithalb schuch von dem anderen stehet, zwischen 2 solchen bäumen, alzeit ein roßmarin stock, anderthalb manß hoch, welches sehr prächtig anzuschauen.",
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            "ner_text": "Nach dem die capitschi bassa ihr gnaden bey den armen gefast unnd zu dem sultan hinein geführt hadten, stießen sye ihr gnaden vor dem sultan unfreindlich zu boden auf die knie. Ein camerdiener reicht dem knieänden den linckhen rockh ermel des sultans, den müest er küßen. Da wurdt er aufgericht und etlich schrits beiseits geführt. Dißer barbarische gewonheit kombt daher: Nachdem vorzeiten Marcus, despota in Servia, von sultan Murath erschlagen war, nam des despotis diener einer ihn, ein Krabat, ihm für, er wolle seines herren todt an dem sultan selbst rechen, wie er dan bald hernach solches ins werckh erfüllet und sultan Murath den ersten erstochen hat, umb destwillen darff kein frembter für den sultan kommen; man führe ihn dan bei den faisten etc.",
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            "ner_text": "Alß wir von dem eßen aufgestanden, da plazten die zschiausen unnd andere vornembe Türckhen in die speißen, so wir übergelaßen, mit solcher ungestim, alß wan die raubvögel auf ein hennen fahlen. Mit einem wort: bey dißer ksl. mahlzeit ist es vil schlechter hergangen alß bey einer gemeinen bauernhochzeit in Teütschlandt etc.",
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                "text": "Alß wir von dem eßen aufgestanden, da plazten die zschiausen unnd andere vornembe Türckhen in die speißen, so wir übergelaßen, mit solcher ungestim, alß wan die raubvögel auf ein hennen fahlen. Mit einem wort: bey dißer ksl. mahlzeit ist es vil schlechter hergangen alß bey einer gemeinen bauernhochzeit in Teütschlandt etc.",
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            "ner_text": "Alß sultan Mehemet im iahr Christi 14532, den 29. Maii, die stadt in sein gewalt gebracht, haben sych vor Constantino Magno, der diße stadt zum ksl. siz gewidmet, biß auf diße belägerung und eroberung 1.100 iahr verfloßen. Der feind lag 54 tag darvor unnd hat dieselbe endtlich den 29. Maii mit sturm erobert. Waß für muthwillen damahlen die Türckhen getriben ist nicht außzusprechen, dan eß waren auff 60.000 persohnen gefangen, ihnen auch sehr vil wolten auf den schiffen zu waßer entrinnen, so alle ertränckht worden. Die weiber, iunckfrauen unnd iunge wurden zu unerhörter unzucht genötiget und gezwungen. Die kleine kinder vor der elteren augen zerfleischt unnd nidergemacht, die tempel unnd gottsheüßer mit schand unnd unzucht verunreiniget unnd zu huerren häüßer gemacht. In summa das iahmer unnd ellend ist nicht genugsam zu erzehlen. Strabo sagt ηεγαλυ ϖολις ηεγαλυ ερςυα, daß ist: uber große städt gehet groß verderben unnd undergang.",
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            "ner_text": "Wegen großer tyranney unnd mordthat vermeine ich, das das Türckhische Reich mit keinem imperio oder monarchia, die yeh mag geweßen sein, könne verglichen werden. Dan es ist geweßen Imperium Assyriorum, Persorum, Graecorii et Romanorum, in welchen gleichwohl villerley unordnung unnd tyranney bey den regenten fürüber gangen. Findt man doch außer Romulo und Remo nicht vil, das ihr regiment mit bruder mordt sey beflegt geweßen, wie das türckhische. Auf ihm hat Nero zwar, das greüliche monstrum, sein muedter Agrippinam beschlaffen unnd hernach, damit er das orth, wo er im leib gelegen, sehe, umbringen laßen. Wie auch seinen lehrmeister Senecam sambt vilen seiner vertrautesten hat er ohne einige schuld hinrichten laßen, welches gleichwohl greüliche thaten seind. Aber das türckhische gesez oder alcoran hat solches auf sich, alß ein heilliges gesez unnd godtlich recht, daß ein ieder türckhischer kayßer, so bald er an das reich kombt, mueß laßen seine brüder erwürgen, dan ihr gesaz lautet also, daß sye einen Gott im himmel unnd einen herrn allein auf erden erkhennen sollen.",
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            "ner_text": "Eben deßgleichen hat der weitberüembte, sighaffte heldt Alexander Magnus dem könig Porro in India sagen laßen, welcher könig begehrte, er solle ihn nit von seinem reich verstoßen, sonderen neben ihm regieren laßen. Hat er, Alexander, geandtwort, die welt bedörffe nit zwo sonnen, hergegen das imperium nicht zwen kayßer. Dan auch Ovidius sagt: Non bene cum sociis regna venusque manent. Das ist: regenten unnd die buelschafft leiden nicht gern andere neben ihnen.",
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            "ner_text": "Am ende der stadt gegen nidergang ligt das castel zu Siben Thürmen, türckhisch Iedicola genent. Daßelbig ist mit mauren unnd thürnen auf das beste verwahret, sonsten ohne weitere besazung alß ein haubtman mit wenig ianitscharen. In dißem castel ist des türckhischen kayßers bester schaz von gold unnd gelt verwahret. Diß gebey unnd Sophia, das palatium Constantini Magni, sambt dem münzhauß unnd ein theil des haußes imperatoris Iustiniani, so institutionis iuris, unnd ander mehr büecher gemacht, seind noch von den alten, vornemben gebeyen übrig, an welchen scherben man leichtlich abnemmen kan, wie der haffen müeß geweßen sein. Das palatium Constantini ist ein hocher, viereckhender bau von werckhstuckhen. Hat innwendig keine gemach mehr, dan allein hilzerne hitel an den wänden herumb, in welchen die gefangne Christen aufgehalten werden. Also ist auch das müntzhauß, darin man asper unnd sultaniner oder ducaten schlägt etc.",
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            "ner_text": "Ich habe selbst auf dißem gang überdiemaßen schöne, adelliche damen unnd vornemer herren töchteren gesehen, ob deren schönheit des leibs ich mich hoch verwundert, deren mehrentheil in dem neülichen zwischen tartarischen unnd polnischen krieg auß Polen unnd Rußen von den Tartaren zuverkauffen hieher geschickhet worden. Alß wir eine under dißen adellichen schönen damen kauffen wollen unnd gefragt, wie theür solche seye, hat der verkauffer geandtwort, er gebe keine auß dißen keinem Christen zukauffen, wan ers schon überzahlete, dan sye seyen schon alle von den Türckhen beschlaffen unnd ihrer iunckhfrauschafft beraubt worden. Unnd hoffentlich werden sie auch schwanger sein, darum dörffe er unß keine zukauffen geben, weil der türckhische samen oder frucht, so sye in ihnen haben, wan wir sye kauffeten unnd mit unß hinauß führten, zu einem Christen wurde. Dahero er, nach laut seines gesazes, unß keine zukomen laße.",
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            "ner_text": "Nach allem ansehen muß der vortreffliche tempel Sophia oder templum Aeternae Sapientiae andere herliche gebei neben sich gehabt haben. Nechst darbei ist ein stuckh von einer uralten kirchen, in deren gewölber iezund underschidliche wilde thier verwahret werden. Darin haben wir gesehen lewen, tigerthier, leoparden, dreyerlei arth der füchs, zweyerlei arth wölff, so auß Arabia und Egipten hieher gebracht worden, cibet kazen, ein haut von einem linckhwurm, ein außgefühlte haut eines cameleopardelins, so hoch alß ein hirsch unnd der halß ist zwey klaffter lang. Andere gemeine thier alß meerkazen, pabian affen gibt es sehr vil unnd werden für nichts selzams geachtet. Sonsten hab wir offtermahlen schaff gesehen, das eins ein solchen schwaif gehabt, das es denselben kaum ertragen könne unnd der 10, 15, oder auch 20 pfund wigt. Eß gibt auch vil orices oder wilder geißen, deren har biß auf die erden hangen. Denen pflegt man es nit abzuscheren, sonderen außzukämplen, darauß man underschidliche schöne zeüg, sonderlich aber schameloth machet unnd der seiden nit vil ungleich ist. Von selzamen geflügel gibt es nit vil mehrers alß straußen, geiren, adler unnd andere rauberische vögel. Sehr vil sonderlich kleine geiren, die flügen in großer anzahl herumb, mit denen wir in unserem losament offtermahl ein spaß gehabt, in deme wir ein fleisch genomen und in die hoch geworffen, haben sie es in lufft empfangen oder unß bißweilen unversehens auß den händen gerißen etc.",
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                "text": "Nach allem ansehen muß der vortreffliche tempel Sophia oder templum Aeternae Sapientiae andere herliche gebei neben sich gehabt haben. Nechst darbei ist ein stuckh von einer uralten kirchen, in deren gewölber iezund underschidliche wilde thier verwahret werden. Darin haben wir gesehen lewen, tigerthier, leoparden, dreyerlei arth der füchs, zweyerlei arth wölff, so auß Arabia und Egipten hieher gebracht worden, cibet kazen, ein haut von einem linckhwurm, ein außgefühlte haut eines cameleopardelins, so hoch alß ein hirsch unnd der halß ist zwey klaffter lang. Andere gemeine thier alß meerkazen, pabian affen gibt es sehr vil unnd werden für nichts selzams geachtet. Sonsten hab wir offtermahlen schaff gesehen, das eins ein solchen schwaif gehabt, das es denselben kaum ertragen könne unnd der 10, 15, oder auch 20 pfund wigt. Eß gibt auch vil orices oder wilder geißen, deren har biß auf die erden hangen. Denen pflegt man es nit abzuscheren, sonderen außzukämplen, darauß man underschidliche schöne zeüg, sonderlich aber schameloth machet unnd der seiden nit vil ungleich ist. Von selzamen geflügel gibt es nit vil mehrers alß straußen, geiren, adler unnd andere rauberische vögel. Sehr vil sonderlich kleine geiren, die flügen in großer anzahl herumb, mit denen wir in unserem losament offtermahl ein spaß gehabt, in deme wir ein fleisch genomen und in die hoch geworffen, haben sie es in lufft empfangen oder unß bißweilen unversehens auß den händen gerißen etc.",
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            "ner_text": "Nach außweißung des türckhischen gesezes oder alcoran hat sultan Murath seine drey eltere brüeder, damit ihm keiner nach dem reich strebete, strangulieren laßen unnd seinem vierten bruder, Ibrahim, starckh nach dem leben getracht. Dißer aber ist durch die muedter alß der liebste, iüngste sohn heimlich in Egipten verschickht unnd aldort bey dem leben erhalten worden. Nach des Muraths todt aber ließe ihn die muedter (so ein listige matrona coronna unnd dreyer kayßer muedter, alß sultan Achmets, Muraths unnd Ibrahim) geschwind rueffen, unnd war gemelter Ibrahim dem volckh vorgestehlt undt ohne andere ceremoni, die bei ihnen nit breüchig, zum kayßer erclärth und aufgenomen worden. Der wurdt doch endtlich wegen üblen geführten regiments auß billichen ursachen stranguliert unnd sein sohn Mehemet Han succediert.",
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            "ner_text": "Under den vornembsten gebeien der stadt ist nicht das geringste die cisterna, daß waßerhauß unnd der aquae ductus. Daß hauß ist tieff under der erden, durchauß gewölbt, hoch und weit wie ein kirchen. Diß waßergewölb hat 224 schene steinerne seülen, damit man im fahl der noth unnd zur zeit einer belägerung die stadt nach nothturfft etliche tag mit waßer versehen kan. Außerhalb der stadt, ungefehr ein meil wegs im freyen feldt, findt man vil uberdiemaßen hoche unndt 14 schuech dickhe schwibogen, auf welchen das waßer auß dem fluß wird gelaitet in bleyenen röhren, so oben auf den gemaurten schwibogen nacheinander ligen. Die seind also gericht, das daß waßer darauf durch berg unnd thal in die stadt laufft. Bey dem ersten schwibogen, so zwen tagreiß von Constantinopel, da ligen etlich wenig soldaten, das waßer zu bewahren, damit es nicht etwan durch uble leüth vergifft werde. Die bemelte bögen stehn allein in den thäleren unnd seind einer solchen höche wie der nechstvolgende berg, der die röhren von dem schwibogen empfacht, unnd also der berg durch andere röhren das waßer so weit bringt, biß wider zum anderen Überauß hoche schwibogen, darauf das waßer in bleiene canalen in Constantinopel laufft. Im Bildvordergrund sind ein Elefant und vermutlich ein Dachs zu sehen, im Hintergrund das Aquaedukt, das Konstantinopel mit Wasser versorgt. Ein Türckh, der in krieg zu ziehen gerüst ist. Exotische Tiere wie Krokodil und Vögel sind im Vordergrund, im Hintergrund sind ein osmanischer Krieger und eine Windmühle zu sehen. Der Soldaten ist im Begriff, gegen die Windmühle zu kämpfen. thall unnd schwibogen deßelbigen thals. Dißes gebei zuerhalten kost unseglich groß guet unnd ist ein treffliches gebey, welches die griechischen kayßer haben bauen laßen. Doch haben die türckhischen kayßer auch etwas daran machen unndt erneuren laßen. Unnd, so daß waßer klein, auch sonsten an den schwibogen oder canalen etwaß zuverbeßeren unnd das waßer dardurch ruckhstellig wird, ist gleich an dem waßer in der stat ain großer mangel unnd unsere köch zweymal auß mangel des waßers nicht haben kochen können etc.",
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            "ner_text": "Ferner stehet auf gedachtem plaz ein von erzgegoßne seül, Columna Serpentina, anderthalb man hoch unnd fünffhalb meiner spanen dickh, dreyfach gewunden, oben mit drey schlangen köpffen. Von dißer schlangen saül ist die sag, das umb derselben willen zuvor kein schlang in die stadt kommen köndte. Alß aber kayßer Mahomet die stadt Constantinopel eingenommen unnd dieselbe besichtiget, hat er diße gegoßne schlang angetroffen unnd mit seinem busigan einer derselben schlangen den underen theil des kopffs weggeschlagen. Darauf haben sich alßbald die schlangen heiffig in der stadt erzeügt, iedoch niemandt beschädiget. Ob diße schlang mit zauberey oder anderen künsten zugericht geweßen, ist niemandt bewüst. Gemelte schlangen ist auch zerbloben inwendig mit kleinen steinen angefült.",
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                "text": "Ferner stehet auf gedachtem plaz ein von erzgegoßne seül, Columna Serpentina, anderthalb man hoch unnd fünffhalb meiner spanen dickh, dreyfach gewunden, oben mit drey schlangen köpffen. Von dißer schlangen saül ist die sag, das umb derselben willen zuvor kein schlang in die stadt kommen köndte. Alß aber kayßer Mahomet die stadt Constantinopel eingenommen unnd dieselbe besichtiget, hat er diße gegoßne schlang angetroffen unnd mit seinem busigan einer derselben schlangen den underen theil des kopffs weggeschlagen. Darauf haben sich alßbald die schlangen heiffig in der stadt erzeügt, iedoch niemandt beschädiget. Ob diße schlang mit zauberey oder anderen künsten zugericht geweßen, ist niemandt bewüst. Gemelte schlangen ist auch zerbloben inwendig mit kleinen steinen angefült.",
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            "ner_text": "Außer dißer drey gemelten säulen, so auf einem blaz nit weit von einander stehen, hab ich noch zwo andere in der stadt gesehen. Eine, wo sonsten die teütsche podtschaffter zu wohnen pflegen, nechst bey dem han, die ist von braunem porphyrstein in die rundierung gemacht, von einem einigen stuckh, sehr hoch wie ein thurn, welcher stein ieziger zeit, wie man sagt, nit mehr arbeiten kan. Auf dißer säulen sol vorzeiten die bildnus Apollinis, darnach Constantini Magni unnd lezlich des elteren Theodosii bildnußen gestanden sein. Dise aber alle seind entweder von starckhem wind oder erdbiden herunder gefallen. In dißer säul ist ein schrifft, vast ganz auß dem regen unnd anderen ungewiter erloschen, das man es kaum leßen kan, mit dißen worten: το ϑέον εργον ένδαδε φϐαςεν χςόνω νεόι Μανϑγλ ένϐςζγς άυτοχεατος; daß ist: diß godtliche werck zugegen, so alters halb schier zerfallen, hat der gottseelige kayßer Imanuel wider erneuert. Sye ist, Busbequius meldet, nicht auß einem stuckh, sonder ist ohne das fundament mit 8 großen porphiersteinen zusamen gefuegt, also künstlich, das es, so man sie anschaut, einem stein gleich siht. Dan alzeit, wo ein stein auf dem anderen ligt, ist ein eißeren reiff darumb, das man die ström wegen der reiffen nit sehen kan. Sie ist auch von dem erdbiden sehr erschitert, dahero sye vil riß unnd brüch bekommen, darumb, wie etliche meinen, dem völligen ruin vorzukommen, seyen diße raiff daran gelegt worden.",
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                "text": "Außer dißer drey gemelten säulen, so auf einem blaz nit weit von einander stehen, hab ich noch zwo andere in der stadt gesehen. Eine, wo sonsten die teütsche podtschaffter zu wohnen pflegen, nechst bey dem han, die ist von braunem porphyrstein in die rundierung gemacht, von einem einigen stuckh, sehr hoch wie ein thurn, welcher stein ieziger zeit, wie man sagt, nit mehr arbeiten kan. Auf dißer säulen sol vorzeiten die bildnus Apollinis, darnach Constantini Magni unnd lezlich des elteren Theodosii bildnußen gestanden sein. Dise aber alle seind entweder von starckhem wind oder erdbiden herunder gefallen. In dißer säul ist ein schrifft, vast ganz auß dem regen unnd anderen ungewiter erloschen, das man es kaum leßen kan, mit dißen worten: το ϑέον εργον ένδαδε φϐαςεν χςόνω νεόι Μανϑγλ ένϐςζγς άυτοχεατος; daß ist: diß godtliche werck zugegen, so alters halb schier zerfallen, hat der gottseelige kayßer Imanuel wider erneuert. Sye ist, Busbequius meldet, nicht auß einem stuckh, sonder ist ohne das fundament mit 8 großen porphiersteinen zusamen gefuegt, also künstlich, das es, so man sie anschaut, einem stein gleich siht. Dan alzeit, wo ein stein auf dem anderen ligt, ist ein eißeren reiff darumb, das man die ström wegen der reiffen nit sehen kan. Sie ist auch von dem erdbiden sehr erschitert, dahero sye vil riß unnd brüch bekommen, darumb, wie etliche meinen, dem völligen ruin vorzukommen, seyen diße raiff daran gelegt worden.",
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            "ner_text": "Man sagt, daß sye, wie die stadt eingenommen worden, mit silbernen, vergülten reiffen sey eingefast geweßen unnd es habens die Türckhen geplindert unnd mit eißeren reiffen eingefast. Andere sagen, diße eisserne reiff seyen vergult geweßen unnd alß die Türckhen vermeint, sye weren von klarem goldt, haben sye ein feuer darunder gemacht, in meinung, das goldt zuschmelzen. Seind aber ihr hoffnung betrogen worden und endtlichen befunden, daß es nur eißen seye etc.",
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            "ner_text": "Daß die Türckhen also streithbare eißenbeißer seyen, wie man in Teütschland vermeint, ist deme bey weitem nit also. Dan etliche, ehe sye den nammen eines Türckhen recht hören, wil geschweigen die vor augen sehen, bekomen sye einen großen schreckhen. Der Türckhen frecheit unnd gurasche ist fürwar schlechtlich. Unnd wirdt auch unerhört sein, das die Christen iehmahl ein schlacht mit den Türckhen gethan, wan beide theil an volckh gleich gewest sein, das die Türckhen die Christen überwunden haben. Dan wofern sie mit ihrer sterckhe des volckhs nit 3 oder 4 mahl an unß uberlegen sein, werden sie so leichtlich sich mit unß in kein schlacht einlaßen unnd ist ihre ganze herzhafftigkeit in der menge ihrer volckher gelegen. Wan nur ganz Teütschlandt unnd die ksl. Erbländer sich mit einander vereinigten, theten sie die türckhische merheit noch ubertreffen, dan Teütschland bey den Römeren officina popularum genendt worden, welches aber iezund ein zeit hero durch lang wirigen krieg, sterbendt und hunger augenscheinlich abgenomen. Doch an städten, märckhen unnd fleckhen ist kein mangel nicht unnd reißet einer kaum auß einem dorff, so kombt er in ein anders. Und so es ein wenig eben ist, sicht er in einem umbkreiß vil schöne bewohnte fleckhen unnd schlößer; der gleichen aber in Türckey nicht, Nota bene dan von Wien biß nach Constantinopel rechnet man 350 oder, wie andere wollen, 300 gute teütsche meilen. Auf dißem weg haben wir nit über 12 klein und große namhaffte städt angetroffen. Da wir durch Bulgaria reisten, haben wir in 3 tagen nit mehr alß 5 kleine dörffer gesehen und zum theil darin loschiert. Da kan iezund ein ieder bey sich selbst erachten, so er in Teütschlandt solt 350 meilen reißen, waß für vortreffliche städt, wil geschweigen der märckh, schlößer unnd dörffer wurden einzusehen vorkomben. Soll sich derohalben ein Christ vor keinem Türckhen entsezen unnd erschreckhen, unnd sich in fahlle der noth ritterlich unnd unverzagt gegen ihme wehren, damit das christliche bluet nit umbsonst vergoßen werde.",
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            "ner_text": "Ich hab auch nit underlaßen wollen zubeschreiben die todten klag der Georgianer, so zwischen der Meotischen unndt Hircanischen Seen wohnen. Die pflegen ihre verstorbne dergestalt zubedauren: Erstlich legen sye den todten auf ein tebich, mit kleideren angethan. Neben dem selben ein säbel unnd bogen wie auch bey den Moschcowiteren unnd Rußen breüchig; reden den todten ahn: O wie ein unerschrockhner held bist du geweßen, wie rund unnd fertig warest du mit deinem säbel, wie haben sich deine feind ob deinem heldenmueth unnd khünheit entsezt. Nun aber, so sye es ihnen werden, das du den bogen, säbel unnd spieß nimmer kanst unnd magst führen, werden sye sich deines todts höchlich erfreuen.",
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            "ner_text": "Iezund will ich über den meerhaffen oder Sinum Ceratinum fahren, nach dem ich mich in der stadt Constantinopel zimlich lang umbgesehen. Nun wirdt under der stadt Constantinopel begriffen die stadt Gallata, gleichsam alß ein vorstadt über dem meer gelegen. Diße stadt wirdt griechisch Pera genandt oder vilmehr Perea, das heist überfahrt. Gallata heist sye von den alten Teütschen, den Gallen, die könig Brenner an diße orth gebracht, an welche dan in dißem orth der heillige apostel Paulus die epistlen an die Gallather geschriben. Die stadt Gallata ligt halb an der ebne, halb auf einem berg; ist mit einer ringmaur umbfangen, hat im umbkreiß drey italianische meil; ihr vorstadt aber streckht sich an Pontum Euxinum ein gute teütsche meil hinab. In beyden orthen, ihn unnd vor der stadt, wohnen mehrentheil Griechen, die sich von der fischerey vast alle ernähren. In der stadt seind vil uhralte heüser, die noch zur zeit der Genueser nach italianischer manier gebaut worden. Die sein sehr hoch, von lauter stein, aber alters halb baufellig. Neben den Kriechen, Türckhen unnd wenig Iuden wohnen auch kauffmansleüth, so von Venedig, Holland, Engelland unnd Franckhreich ihr gewerb treiben unnd die kauffmanswahren in andere länder befürderen.",
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            "ner_text": "Dißer fleckh ist auch sehr berümbt der edlen pferdt halber, die man auß Persia, Armenia, Carmania unnd Arabia zuverkauffen iahrlich zweymahl herbringt, unnd diße pferdt hoch geacht werden, weilen sye schnel unnd dauerhafft seindt. Deren eins wirdt bißweilen zu 2, 3, 4 biß in 500 thaler verkaufft.",
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                "text": "Dißer fleckh ist auch sehr berümbt der edlen pferdt halber, die man auß Persia, Armenia, Carmania unnd Arabia zuverkauffen iahrlich zweymahl herbringt, unnd diße pferdt hoch geacht werden, weilen sye schnel unnd dauerhafft seindt. Deren eins wirdt bißweilen zu 2, 3, 4 biß in 500 thaler verkaufft.",
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            "ner_text": "Unser etliche sein auch auf ein zeit über das meer hieher auf Scutari gefahren, alda wir zwen uberauß große elephanten gesehen, die sultan Ibrahim, seine weiber darauf zusezen, vor einem iahr von dem könig in Persia begehret, welche doch der Ibrahim wegen unzeitigen todts nit erwartet. Danach hier unnd volgents nach Constantinopl gebracht worden. Nach dem wir ein geraume zeit dieselbe zusehen gewartet, traten oder trabeten sye gehling hinder einem hauß herfür, in deren anschauung ich mich gleichsam entsezt, unnd mir nit anderst alß berg firkomen, dan ich meines theils zuvor nie keinen gesehen hatte. Der großere gienge auf unß zu, da wir gestanden, dan wir hatten alle rote kleider ahn, die sye nicht gern sehen, unnd der elephant hette schier unseren ianitscharen beschediget. Und ich, zuentrinen, bin dem selben under dem halß durchgeloffen unnd nicht in geringer gefahr gestanden. Die drey Persianer aber, so darauf geseßen, haben sye baldt abgetriben unndt sye zu tränckhen zu einem brunen geführt, denen wir (so vast ein halbe stundt getrunckhen) zuegeschaut. Die faßten von dem brunen daß waßer in die naßen, ränckhten sye aldan in das maul unnd trunckhens oder vil mehr sürpffletens auß der naßen. Da sye nun mit trinckhen ersetiget, spileten unnd sprüzten daß in die naßen weiter gefaste waßer auf die umbstehende leüth, daß ich auch zimlich naß worden. Dan ich mich dißer thier hoch verwunderte unnd im schauen nicht der lezte sein wolt. Diße, wie obgemelt, seind dem iungen kayßer presentiert worden.",
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                "text": "Unser etliche sein auch auf ein zeit über das meer hieher auf Scutari gefahren, alda wir zwen uberauß große elephanten gesehen, die sultan Ibrahim, seine weiber darauf zusezen, vor einem iahr von dem könig in Persia begehret, welche doch der Ibrahim wegen unzeitigen todts nit erwartet. Danach hier unnd volgents nach Constantinopl gebracht worden. Nach dem wir ein geraume zeit dieselbe zusehen gewartet, traten oder trabeten sye gehling hinder einem hauß herfür, in deren anschauung ich mich gleichsam entsezt, unnd mir nit anderst alß berg firkomen, dan ich meines theils zuvor nie keinen gesehen hatte. Der großere gienge auf unß zu, da wir gestanden, dan wir hatten alle rote kleider ahn, die sye nicht gern sehen, unnd der elephant hette schier unseren ianitscharen beschediget. Und ich, zuentrinen, bin dem selben under dem halß durchgeloffen unnd nicht in geringer gefahr gestanden. Die drey Persianer aber, so darauf geseßen, haben sye baldt abgetriben unndt sye zu tränckhen zu einem brunen geführt, denen wir (so vast ein halbe stundt getrunckhen) zuegeschaut. Die faßten von dem brunen daß waßer in die naßen, ränckhten sye aldan in das maul unnd trunckhens oder vil mehr sürpffletens auß der naßen. Da sye nun mit trinckhen ersetiget, spileten unnd sprüzten daß in die naßen weiter gefaste waßer auf die umbstehende leüth, daß ich auch zimlich naß worden. Dan ich mich dißer thier hoch verwunderte unnd im schauen nicht der lezte sein wolt. Diße, wie obgemelt, seind dem iungen kayßer presentiert worden.",
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            "ner_text": "Ligt hart an dem meer; ist vorzeiten, ehe Constantinopel erbaut, ein vornembe stadt geweßen unnd Procerastis, Campusa unnd Blindtstadt geheißen, weilen die anfänger unndt stiffter dißes orths im anfang nicht gesehen oder verstanden. Die schöne gelegenheit, da iezund Byzantium oder Constantinopl stehet, welche ersten von Pausania, Spartanorum duce, erbaut unndt Byzantium, volgents aber von dem kayßer Constantino Magno Constantinopolis, genendt worden. Die Türckhen nennens Stambolda, welches so vil alß ein große, weite stadt bedeit. Ligt, wie oben mit mehreren gehort, an dem ungestimmen meer Curipo oder etc.",
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            "ner_text": "Waß die münz in Türckhey belanget, ist kein solche unrichtigkeit wie bei den Christen, da vonöthen wär, wan einer Türckh Teütschlandt oder Welschlandt reißet, daß er ein eignen dolmätsch mit sich führete, der ihme in allen orthen die münz zuerkhenen gebe, dan in Ungaren, in Böhaimb, in Österreich, in Elßaß unnd anderen orthen underschidliche münzen gibt. Hergegen in Türckhey kan man in einer viertel stund alle sorten khenen lehrnen.",
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            "ner_text": "Eß pflegen die Türckhen keine bildnußen, wie andere völckher vor alters unnd auch ieziger zeit bey den Christen breüchig, auf die münz zustempffen, da ihr alcoran gestat weder auf der münz oder in andere weg keine bildnußen, darumb auf beeden seiten ein türckhische schrifft diß inhalts: daarb elmassar, saheb les vilnassar, daß ist ein schlag des sigs des herren der ehren; auf der anderen seiten: sultan Mehemet bein Ibrahim, chanas nufru durub Constantinopl, daß ist sultan Mehemet, Ibrahims sohn, deßen sieg geehrt werd, geschlagen zu Constantinopel.",
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            "ner_text": "Sye sagen, Christus seye nicht Gottes sohn; er sey ein geist von himmel kommen, geboren durch Maria Anna, durch verkündigung des engel Gabriels. Alß aber die Maria Anna dan ohne einen man schwanger worden, haben die Iuden durcheinander beschloßen, sye desthalben zu straffen alß eine, die ihr iunckhfreuliche ehr vergeßen. Sye aber habe zu ihrer entschuldigung fürgewendt, daß sye auß anzeigung eines engels were schwanger worden. Alß aber mit dißer gethanen entschuldigung die Iuden sich nit wolten laßen ersetigen, seye ihr der engel widerumb erschinen, sye soll nur getröst sein unnd auf ihren sohn, den sye im leib trage, berueffen. Derselbe werde sye genugsam wider der gottloßen Iuden lästerung erräthen. Disen rath habe sie gevolgt, seye auch hinfiro nimmermehr von ihnen angefochten worden. Nicht lang nach dißem habe sye ihren sohn zu Behitolah, das ist Bethlehem, geboren, 600 iahr vor dem propheten Machomet, alß Chirdeus damahl im iüdischen lannd regiert. Dan gleich wie wir von Christi gebürth, zehlen auch die Türckhen von der geburt des Machomets, pflegen ihre iahrzahlen zumachen unnd ist iezo 1.000 unnd 50 iahr, das Machomet geboren worden.",
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            "ner_text": "Von ihres falschen propheten Machomets ankhunfft sprechen sye, er seye von vornemben elteren zu Mecha im glückhseeligen Arabia gebohren. Er habe bey 40 iahr sein leben zuegebracht mit kauffmanschafft, da seye ihme auf ein zeit der engel Gabriel (auf den die Türckhen vil halten) erschinen. Der habe ihn zu einem propheten unnd diener Gottes bestelt unnd das heilige buech, den alcoran, übergeben. Auch ihn zumahl mit großer weißheit begabt, daß er alle geheimnußen im curan verstehen köndte. Im iahr nach Christi geburth 630, im 19. iahr der regierung des kayßers Heraclii, ist Machomet, das teufflische monstrum, gebohren worden.",
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            "ner_text": "Sye sagen, er seye bey Gott in großem ansehen geweßen, habe offt mit Gott von wichtigen sachen geredt unnd wan er seines volckhs halb mit Godt berathschlaget unnd gefragt worden, wie daßelbige sich gegen seiner lehr verhalte, habe er alzeit das best geredt. Er habe neben unnd nach ihm gehabt 40.000 propheten unndt iünger unnd er habe gelehrt 23 iahr, seye eines natürlichen todts gestorben unnd zu Medina in Arabia Petraea begraben worden etc.",
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            "ner_text": "Solcher lampen seind etwan auf einem vornemben thurn bey 200 aufgehenckht unnd seind mehr dan 1.000 meschgit oder tempel in Constantinopel, unnd auf iedem etlich solcher brennenden lampen. Dißes gibt ein wunderlichen schein von sich unnd alß wir solches wargenommen, ist unß die ganze statt unnd revier herumb nichts anderst alß wie ein lauter feuer oder sternen fürkomben. Sie pflegen auch in der fasten zu der nacht den armen leüthen etwas mitzutheilen, wie auch den hundten, daran vil 1.000 in Constantinopel, unnd keine herren haben, sonderen sich auf den bläzen unnd gaßen heiffig hin unnd wider aufhalten. Unnd sye haltens für ein große sünd, wan einer ein hund schlagt oder ein wenig stöst, wil geschweigen gar erschlägt, unnd pflegen die vornemben herren unnd gemeinen Türckhen den ligenden hunden auf den gaßen ehender außzuweichen dan einem Christen. Die geben in ihrer fasten dißen hunden fleisch, brot, reiß unnd andere speißen, vermeinen mit dißen almußen Godt dardurch ein groß wollgefahlen zumachen unnd wan die hund einander beißen, lauffen sye hinzu und wehren ab.",
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            "ner_text": "So die tochter dem breitigamb oder werber zusagt, alßdan wirdt die hochzeit ernandt unnd angestehlt, da versamblet sich beederseits die freündschafft, man und weib, alles zu pferdt. Die weiber haben keine weibersätel wie in Teütschlandt, sonderen reiten daher alß wie die mannen, mit köstlichem geschmuckh unnd kleideren angethan, welche sye wie auch in Franckhreich unnd Schweizerlandt breüchig, entlehnen, so sye solche nicht selbst vermögen. Die seind mehrentheils von lauter goldt oder silberstuckh, atlas, samet unnd daffet. Wan nun alle zugleich gegenwertig, pflegt der breitigamb erstlich, so es ein vornembe hochzeit, 30 oder 40 eßel in der braut behaußung abzufertigen, ihren haußrath, sonderlich die klaider unnd andere zur hoffart dienende sachen Ein vornembe Türckhin in ihrem hauß sizendt. Im Vordergrund ist eine auf einem Teppich sitzende Frauenfigur, im Hintergrund sind verzierte Fenster zu sehen. Ein türckhische iunckhfrau etc. Im Bildvordergrund befindet sich eine Frauenfigur, links im Hintergrund eine Windmühle, rechts ist eine Häusergruppe zu sehen. darauf zuladen. Die eßel seind mit halßbanden unnd vilen schellen gezihrt, damit es ein groß geschell auf der gaßen gebe, in meinung, dem bedtel ein ansehen zumachen, so man die sachen köndte auf 5 oder 6 eßel führen, brauchen sye 20 oder mehr, darumb müeßen die eßel der reichtumb ein groß ansehen machen unnd das werckh helffen zieren. Eß wirdt auch der braut unnd ihren versambleten gästen unnd freünden durch etliche iunge knaben von des breitigambs behaußung vil confect unnd schöne, von weißem wachs gemachte schaueßen vorgetragen, darzu ist auch zuvor in der braut hauß vil confect unnd schleckhbißel zuegericht. Da sezen sich die weiber in ein absonderlich gemach mit geschrenckhten füeßen auf den schenen, aufgebreiten tebich zusammen unnd eßen von dem ihnen aufgesezten confect. da In deme sye sich nun ersetiget, faßen sye von dem überblibnen die fazenet oder diechel wol an unnd tragens mit sich hinweg. Solcher 2brauch ist auch sehr gemein bey den hochzeiten in Österreich, sonderlich auch bey den weiberen; in deme sye sich mit eßen unnd trinckhen genug angefühlt, schickhen sye von underschidlichen speißen große däller unnd fazenetl wol nach hauß, daß ihren zwen genug daran zu eßen hetten. 2 Ob nun dißer brauch von den Österreicheren hinein oder von den türckhischen weibern herauß komen sey, weiß ich nicht, sonderen laß es darbei beruehen. Allein kan ich erachten, das solches vilmehr ein baürischer alß adellicher brauch seye unnd denen östrichen 2weiberen, die sonsten gar höfflich unnd bescheiden wollen sein, übel ansteht.2",
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            "ner_text": "Entlich under dißen gehn mit bloßem haubt herumb, ganz glat geschoren, andere haben lange har biß auf die schultren, mit bund oder einer weißen, hochen kappen bedegt. Sye pflegen auch etliche ihr haut zuverwunden unnd mähl oder buechstaben darauf zuäzen, dergleichen etliche türckhische weiber auch thun. Wir haben auch ganz nackhendt, wie sye Gott erschaffen, gesehen, die in die stadt, ohne alles scheüchen, in der stadt hin unnd widergehn unnd von den Türckhen für heilige gehalten werden. Dißes unziffers ist sehr vil in Türckhey. Keine nonen oder kloster iunckhfrauen seind nicht bey ihnen.",
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            "ner_text": "Die Türckhen in gemein seind auch schuldig, vermög ihres gesäz ein ieder einmahl begräbnus des propheten Machomets zu Medina in dem reichen Arabia, 3 tag reiß von dem Roten Meer gelegen, zubesuchen. Dahin kommen iährlich auf ihr fäst endschuk weyram auß India, Persia, Türckhey, Morenland, Aegipten etc. biß in die 6.000 oder mehr bilgran zusamen, da sye daselbst ablaß unnd verzeichung ihrer sünden zuerlangen vermeinen. Danen reißen sye gen Mecha, 10 tag reiß von Medina, durch die sandige wiesten, da es sehr gefehrlich ist, dan man nichts alß sand unnd himmel sicht unnd nach dem gestirn unnd compas - wie auf dem meer - reisen mueß. Unnd muß ein ieder waßer mit sich tragen, dan es ein unbewohnetes orth ist. Von Mecha reißen etliche widerumb nacher hauß, andere aber auf Ierusalem den tempel Salamonis zubesuechen, alda sye ein großen ablaß zuerlangen verhoffen.",
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            "ner_text": "Zimlich weit darvon, wie man nach Rhodis oder Alexandria fahrt, ist ein insel, Icaria genandt, darin Icarus, filius Dedali, weilen er sich understanden zufliegen, in das meer gefallen. Weiter hinüber ligt die insel Patmos, da Iohannes Evangelista seine offenbahrungen geschriben. Von danen auch Pythagoras philosophus gebürtig geweßen. 10 meil ungefehr von Rhodis (da vorzeiten Colossus gestanden, das überauß große bild, welches eines der siben wunderwerckh der welt geweßen ist) ist ein insel, Coum genandt, da Hipocrates medicus unndt Apelles, der mahler, geboren. Hypocrates hat zur zeit Alexandri Magni 350 iahr vor Christi geburth gelebt etc.",
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            "ner_text": "Under den vornembsten gebeyen werden auch nit unbillich die offentliche badheüßer, smums genandt, gezehlet. Die selben haben auch wie ein kirchen ihr iährlich einkommen, damit sye in ihrem gebau erhalten werden. Die heüßer seind hoch, gewölbt in der rundierung, wie ein thor in einer kirchen. Zu höchst des gewelbs, da zugleich das dach, so mit blai bedegt ist unnd hat vil einfallende liechter. Die seind mit großen, runden, gläßernen huet A. Gestalt einer türckhischen badstuben außwendig. B. Inerliche form einer badstuben. Die Darstellung zeigt die Außenansicht sowie einen Querschnitt eines Bäderkomplexes mit jeweils einer Person im Inneren. Ein Türckhin, die in ihrem badkleid ist. In der Bildmitte ist eine weibliche Figur mit langem Haar zu sehen. Sie trägt ein transparentes Kleid. Neben ihr steht eine Vase. Im linken Hintergrund sind ein zeltförmiges Gebäude und Landschaft erkennbar. oder kolben uberdegt, damit der regen nicht durchtringe. Dan an den wänden herumb ist sonsten kein fenster. Der boden ist mit schönen marmorsteinernen tafflen unnd von laub eingelegter arbeit geziret. Inwendig an der wandt herumb hat es underschidliche gewölblein, 14 oder 18 schuech weit, gleich wie kleine capellen. Diße gewölbel seind auch der hiz nach underschiden, also, das eines gar heiß, das ander mitel meßig etc., das einer in welches er will nach seinem belieben gehn kan. In diesen ieden gewölblein seindt zwen hannen oder zapffen an der wand, da man auß dem einen warm, aus dem anderen kalt waßer haben kan. Sye gebrauchen keiner stuehl oder bänckh, sonderen sizen auf der erdt herumb. In der mite oder bißweilen auf der seith stehet ein marmorstein eines schuechs hoch, zum schwizen verordnet, dan bey bemeltem stein ist die hiz am gresten. So baldt einer hinnein kombt, sezt er sich auf denselben stein zuschwizen, da kombt ein bad iung, der umbfahet den sizenden, rengt ihm den leib hin unnd her, darmit die glider recht zudisponieren, nimbt die arm, händt unnd schenckhel, alß wolt er mit einem ringen. Darnach legt der badiung ein nach der leng auf den stein, stehet ihm sonstiglich auf den leib unnd trit ihm mit füeßen auf die glider. Auf solches ränckhen unnd tredten befind sich einer gar gering und wohl, so man in Teütschlandt für ein sport hielte, wan man einen mit füeßen trith. In Türckhey aber hat mans gern unnd mueß noch darfir lohnen etc.",
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            "ner_text": "Wie aber dem allem, so verwunderen sich die Griechen unnd Türckhen, unndt wollens ganz unnd gar nit glauben, wan man ihnen sagt, das die Teütschen sich also können im zaum halten, obwohlen underschidliche man unnd weib in einer badstuben, darzu nebeneinander auf einer banckh, beynahe gahr nackhendt sizen, das doch kein leichtfertigkeit unnd üppigkheit vermergt wirdt oder dardurch ehebruch unnd hurreray verursacht solt werden, welches die Türckhen, Griechen, Italianer, Spanier etc. nit nachthun werden. Dergleichen bäder aber, darin weib unnd man zusamben kommen, seind nicht in ganz Teütschlandt, sonderen nur ihn etlichen provinzen breüchig.",
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            "ner_text": "Ihn der stadt Constantinopel seind sehr vil schuelen, darinen die iunge knaben im schreiben unnd leßen underwißen werden. Unnd mag ein ieder, der sich understehn will, schuelmeister sein. Unnd seind keine absonderliche heüßer wie bey unß, sonderen allenthalben wo der lehrmeister sein behaußung hat oder wohnt, da pflegt er auch die schuel zuehalten. Die reichen leüth halten ihren kinderen in ihren haüßern eigne praeceptores, unnd die türckhischen kinder werden auch nicht in solcher harter unnd strenger zucht gehalten wie die Teütschen, die mit ewigen balderen unnd schlagen den kinderen allen lust zum lehrnen nemmen. Sye straffen zwar die kinder auch, aber mit bescheidenheit unnd können mit ihnen gedult tragen, welches die vornembste tugendt an einem lehrmeister ist.",
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            "ner_text": "Man appelliert auch an die muderos, die malefiz persohnen, so ein todtschlag oder sonsten ein criminal sach begangen, unnd welcher zum galgen erkhendt wirdt, wirdt nicht an ein strickh, wie bey unß breüchig, sonderen auf ein andere manier gehengt. Ihr galgen ist ungefehr 4 klaffter hoch. An dem seind etliche eißene hackhen angenagelt, in den selben einen wird der ubeltheter geworffen, also, das ihm der hackhen an dem anderen orth widerumb hinauß gehet. Unnd wan der hackhen dem ubelthater das herz nit trifft, so bleibt er etlich tag lang ganz lebendig also hangen, welches grausamlich anzuschauen. Etlichen aber wirdt bißweilen diße iähmerliche gnad erwißen, das man ihm die gurgel oder kopff abschneidt. Die landts verräther werden gespist oder mit pferden geschlaifft. Die dieb werden gekopfft, die ehebrecher in das meer versengt, die knabenschender von den kirchthürnen herunder gestürzt, unnd welcher der Türckhen alcoran verunehrt oder ihr lehr lestert, wirdt lebendig verbrent oder versteiniget. Die ehebrecher unnd knabenschender bey den Türckhen werden selten gestrafft, dan solches laster zu Constantinopel und ganz orient im völligen schwung gehet, so wohl hoch alß niderstandts persohnen; iedoch erfordert ihr gesaz, das dergleichen verbrecher auf gemelte weiß gestrafft werden. Aber es mueß ein kalter winter sein, wan ein wolff den anderen frißt. So baldt aber ein Christ, Griech, Armener, Iud und andere, so nit des machometanischen glaubens seind, im geringsten wider gesagte übel waß verbricht, wirdt er ohne einige gnad auf obgemelte manier gestraft. Doch kan solches mit einer großen summa gelt verhüetet unnd verkommen werden.",
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                "text": "Man appelliert auch an die muderos, die malefiz persohnen, so ein todtschlag oder sonsten ein criminal sach begangen, unnd welcher zum galgen erkhendt wirdt, wirdt nicht an ein strickh, wie bey unß breüchig, sonderen auf ein andere manier gehengt. Ihr galgen ist ungefehr 4 klaffter hoch. An dem seind etliche eißene hackhen angenagelt, in den selben einen wird der ubeltheter geworffen, also, das ihm der hackhen an dem anderen orth widerumb hinauß gehet. Unnd wan der hackhen dem ubelthater das herz nit trifft, so bleibt er etlich tag lang ganz lebendig also hangen, welches grausamlich anzuschauen. Etlichen aber wirdt bißweilen diße iähmerliche gnad erwißen, das man ihm die gurgel oder kopff abschneidt. Die landts verräther werden gespist oder mit pferden geschlaifft. Die dieb werden gekopfft, die ehebrecher in das meer versengt, die knabenschender von den kirchthürnen herunder gestürzt, unnd welcher der Türckhen alcoran verunehrt oder ihr lehr lestert, wirdt lebendig verbrent oder versteiniget. Die ehebrecher unnd knabenschender bey den Türckhen werden selten gestrafft, dan solches laster zu Constantinopel und ganz orient im völligen schwung gehet, so wohl hoch alß niderstandts persohnen; iedoch erfordert ihr gesaz, das dergleichen verbrecher auf gemelte weiß gestrafft werden. Aber es mueß ein kalter winter sein, wan ein wolff den anderen frißt. So baldt aber ein Christ, Griech, Armener, Iud und andere, so nit des machometanischen glaubens seind, im geringsten wider gesagte übel waß verbricht, wirdt er ohne einige gnad auf obgemelte manier gestraft. Doch kan solches mit einer großen summa gelt verhüetet unnd verkommen werden.",
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            "ner_text": "Vil von der Griechen hochzeiten zubeschreiben bin ich nicht gesinnet. Neben anderen vilen ceremonien hab ich gesehen sonderlich in den weibsbilderen ein uberauß große pracht in kleideren unnd kleinodien, das ich mich darüber verwundert hab unnd in anschauung der braut nit anderst vermeint, es komme widerumb herfir die schöne Helena auß Griechenlandt. An dißer großen hoffart der Griechen sihet man, wie es vorzeiten mueß geweßen sein; unnd geschicht solche hoffart bey ihnen in der dienstbarkheit, waß wirdt erst vor der dienstbarkheit, in wehrender freyheit, geschehen sein? Auß welchem ervolgt, daß ohne zweiffel der große uberfluß unnd pracht das Griechische Reich in das verderben gestürzt hat. Mit eßen unndt trinckhen füllen sye sich auch uberflißig an, legen sich bey dem tisch nider, biß sye widerum außgenicht, unnd pflegen solches 3, 4, oder mehr tag nacheinander anzustellen. Die pfaffen bey den Griechen haben auch weiber, aber dem patriarch wirdt keine erlaubt.",
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            "ner_text": "Diß ist ein unnuze burst unnd seindt allzumahl zeheindt kinder, die der Türckh von den underthanen seines reichs zur schazung nimbt unnd alweg im fünften iahr etlich 1.000 solcher knaben zusammen bringt, auß Ungaren, Crabaten, Bulgaria, Servia, Graecia, unnd anderen orthen, welches daß gröste ellendt ist. Dan wan ein vadter zwen, drey oder mehr söhn hat, so nimbt man ihm den schönsten darauß unnd schickhts alßdan nacher Constantinopel. Deren werden etlich zu hoff behalten, andere under die burger unnd officier außgetheilt. Die empfangen von ihnen kleidung unnd underhaltung des leibs, unnd werden Die Zeichnung zeigt zwei männliche Personen mit jeweils einer spitzen und einer abgerundeten Kopfbedeckung sowie Waffengürtel. Gestalt der türckhischen lackhgeyen. Hier sind drei männliche Personen mit Waffengürtel und Kopfbedeckung zu sehen. A. Türckhischer reitknecht. B. Türckhischer lagey. Die Zeichnung zeigt zwei Waffenträger mit Kopfbedeckungen und Federschmuck. Im Hintergrund ist links eine Stadt zu sehen. mehrentheil den pferden zuwarten gebraucht. Die gar iungen aber, wan sie etwas bey ihrem herren an alter zugenommen unnd von gestalt schön seind, nimbt der kayßer in seine dienst auf. Andere werden in ein zu Gallata große verordnete behaußung gethan. Alda in schreiben, leßen unnd zu allerley kunstreichen handthierungen zulehrnen angetriben werden. Ander werden zu allerhannd arbeit angetriben, alß barbierer, schmid, schneider unnd andere handtwerckh, die man ihn einem feldtzug vonnöthen hat. Etliche werden hinüber in Asiam zum viechhüeten gebraucht, damit sye alda hunger, durst, frost, hiz unnd andere beschwerligkeiten gewohnen unnd alß dan zum kriegsweßen tauglich werden, insonderheit aber damit sye daselbst erwilden unnd grausamkeit lehrnen. Diße alle haben von hoff ihre kleider zu empfangen.",
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            "ner_text": "Den 7. Augusti seind wir nach Siliveria Siliveria in eine uhralte, griechische stadt, an dem meer Propontis ligend, ankommen. Allem ansehen nach ist es vorzeiten ein veste stadt geweßen, wie dan solches die zerfallne ringmauren unnd andere alte rudera genugsam anzeigen. Da haben wir ihr gnaden sambt dem herren residenten unnd andere, so auf dem meer gefahren, angetroffen. Darnach haben wir, alß daß eßen beraith war, daß valete durcheinander getrunckhen unnd hat in wehrender valedicierung entweder der wein oder das redliche teütsche gemüet unnd scheiden etlichen die augen ubertriben.",
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            "ner_text": "Tschiorli Den 8. Augusti auf Chiurli oder Schiorli in einem schönen fleckhen kommen, da wir ansehnlich accomodiert wurden nach bey einem türckhischen tempel, den ein vornember bassa noch bey lebzeiten sambt 2 großen gärten gestifft hat; unnd diße garten seind auf volgende weiß gestifft worden, daß wan ein reißender dahin kombt unnd die früchten zeitig seind, darff er nach seinem belieben in dem garten herumb gehn unnd die früchten, deren die gärten ganz voll, eßen. Daß thuet niemand wehren, allein, so er genug hat, gehet er widerumb fort unnd darf die seckh auch nit aufillen, sonderen nur so vil er eßen kan abzubrechen erlaubt ist. Dißer guthat haben unser etlich auch genoßen.",
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            "ner_text": "Bergas Den 9. Augusti kamen wir nach Bergas in ein extraordinari schönen han. Darin, wie auch in anderen orthen breüchig, das man den reißenden persohnen etwas zu eßen gibt, welches im ersten buech am ... blat weiter darvor gemeldet wirdt. Da wir fortreißen wolten, erhub sich gehling ein starckher sturmwindt mit großen hagel unnd regen, welcher sich aber bald widerumb geendet. Hier hab ich ein groß unglückh unnd glückh gehabt, dan die roß an meinem wagen in der nacht tieff über ein bruckhen in ein waßer hinund gefahlen unnd wenig gefehlt, dem wagen unnd mir wehre auch solches geschehen.",
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                "text": "Bergas Den 9. Augusti kamen wir nach Bergas in ein extraordinari schönen han. Darin, wie auch in anderen orthen breüchig, das man den reißenden persohnen etwas zu eßen gibt, welches im ersten buech am ... blat weiter darvor gemeldet wirdt. Da wir fortreißen wolten, erhub sich gehling ein starckher sturmwindt mit großen hagel unnd regen, welcher sich aber bald widerumb geendet. Hier hab ich ein groß unglückh unnd glückh gehabt, dan die roß an meinem wagen in der nacht tieff über ein bruckhen in ein waßer hinund gefahlen unnd wenig gefehlt, dem wagen unnd mir wehre auch solches geschehen.",
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            "ner_text": "Adrianopel Den 11. Augusti seind wir zu Hadrianopel, türckhisch Endrene genandt, angelangt. Etliche scribenten nennen sye Uscudama oder Oresta. Ist ein sehr große statt, der kauffmanschafft halber sehr beriembt unnd allerhand sachen umb ein billichen werth Gestalt einer carabansarai oder offentlichen türckhischen herberg. Die Darstellung zeigt das Innere einer Herberge, deren Tore geöffnet sind. Dahinter sind drei Personen und zwei Pferde zu sehen. Der vortreffliche tempel zue Hadrianopel. Hier ist die Selimiye Moschee in Edirne zu sehen. zu kauffen seind. Die stadt hat der kayser Hadrianus erbauen unnd nach seinem nammen nennen laßen. Alda ist neben anderen denckhwirdigen sachen zusehen ein große kirch oder türckhisches stifft, dschuma genandt; ist ein ansehnlich gebey, von dem kayßer, sultan Selim, nach eroberung der insel Cypren erbaut worden, zu welchem gebey er alles einkhomben derselbigen insel verschafft. Dißes gebey ist uberdiemaßen groß, außerhalb von schönen werckhstuckhen gebaut, inerhalb geziert mit vilen gefärbten steinen, alß allerley marmor, alabaster, serbentin, phirphir und andren mehr. Sye ist nicht von den türckhischen maureren (dan sye dergleichen kunstwerckh nicht wißen zubauen), sonderen von den gefangnen Italianeren erbauth worden.",
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