{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/67147/?format=json","ner_text":"Den 8. Dito. Der gestern gemeldete Angrieff der Contrescarpe ware zwar / aber etwas später vor sich gangen / und nachdeme unsere Grenadiers mit grosser Tapfferkeit angeruckt / und über die Pallisaden hinein gesprungen / wurde der Feind auch von selbigen verjagt / und darauff Posto gefast; man liesse zwar an dem Graben versuchen / ob man nicht weiter gehen könte / befande aber / daß das Wasser gar zu tieff / auch / wegen der Flanquen der feindlichen Vorwercken / nichts weiters mehr unternommen werden möchte; solchemnach fienge man an sich zu verarbeiten / kunte es aber diese Nacht nicht vollkommen außführen / weilen man zwischen unsern beyden Angrieffen / unter einem grossen Feur / etliche tausend Schritt zu arbeiten gehabt hatte; man brachte aber sothane Arbeit nichts desto weniger an den nöthigsten Orthen in Vollkommenheit / und hatte den Uberrest angefangen / welchen man suchen wird heute Nacht vollends außzumachen; der Feind sprengte zwar unter währendem Angrieff an unserer lincken Hand etliche Minen / machte uns aber keinen sonderbahren Schaden. Heut gegen 10. Uhr Mittags liesse derselbe an unserer rechten Hand abermahlen 2. Minen sprengen / so aber kein andere Würckung gemacht / als daß 4. biß 5. Mann von uns verschüttet worden / die man hinwieder außgegraben. Verlohren hatten wir bey dem Sturm eine zimbliche Anzahl Leuthe / so man noch nicht eygentlich sagen kan / weilen das Feuer auß groß und kleinem Geschütz über die massen starck ware / der mehriste Theil aber wurde verwundet.","ner_sample":{"text":"Den 8. Dito. Der gestern gemeldete Angrieff der Contrescarpe ware zwar / aber etwas später vor sich gangen / und nachdeme unsere Grenadiers mit grosser Tapfferkeit angeruckt / und über die Pallisaden hinein gesprungen / wurde der Feind auch von selbigen verjagt / und darauff Posto gefast; man liesse zwar an dem Graben versuchen / ob man nicht weiter gehen könte / befande aber / daß das Wasser gar zu tieff / auch / wegen der Flanquen der feindlichen Vorwercken / nichts weiters mehr unternommen werden möchte; solchemnach fienge man an sich zu verarbeiten / kunte es aber diese Nacht nicht vollkommen außführen / weilen man zwischen unsern beyden Angrieffen / unter einem grossen Feur / etliche tausend Schritt zu arbeiten gehabt hatte; man brachte aber sothane Arbeit nichts desto weniger an den nöthigsten Orthen in Vollkommenheit / und hatte den Uberrest angefangen / welchen man suchen wird heute Nacht vollends außzumachen; der Feind sprengte zwar unter währendem Angrieff an unserer lincken Hand etliche Minen / machte uns aber keinen sonderbahren Schaden. Heut gegen 10. Uhr Mittags liesse derselbe an unserer rechten Hand abermahlen 2. Minen sprengen / so aber kein andere Würckung gemacht / als daß 4. biß 5. Mann von uns verschüttet worden / die man hinwieder außgegraben. Verlohren hatten wir bey dem Sturm eine zimbliche Anzahl Leuthe / so man noch nicht eygentlich sagen kan / weilen das Feuer auß groß und kleinem Geschütz über die massen starck ware / der mehriste Theil aber wurde verwundet.","entities":[]},"ner_ent_exist":false,"ner_ent_type":null,"ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/12/?format=json"}