{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/57377/?format=json","ner_text":"Der Finanzminister hat daher die Verhältnisse der einzelnen Eisenbahngesellschaften einer eindringlichen Würdigung unterzogen und ist zu dem Ergebnisse gelangt, daß folgende Eisenbahnunternehmungen einer Vorsorge zur Beschaffung der nötigen Geldmittel im Jahre 1858 nicht bedürfen: 1. die Steinbrück–Agram–Sisseker Bahn, deren Bedarf durch das Haus Rothschild und Konsorten gedeckt wird; 2. die Kärntner’sche Bahn, welcher von der Credit-Anstalt drei Millionen Gulden gegeben werden; 3. die Böhmische Westbahn, für welche mit Rücksicht auf die zwischen den Aktionären noch obwaltenden, erst auszutragenden Streitigkeiten im Jahre 1858 kaum etwas oder nur ein geringes Kapital wird in Anspruch genommen werden, dessen Beschaffung der Hauptunternehmer, Lämmel, bei dem lebhaften Interesse Bayerns für diese Bahn größtenteils im Auslande bewirken zu können hofft; 4. die Galizischen Bahnen ; nachdem die mit Ah. Genehmigung eingeleitete Unterhandlung voraussichtlich dahin führen wird, daß die Strecke der Krakauer Bahn von der Nordbahngesellschaft übernommen und erst nach deren Vollendung und Übergabe zur Weiterführung bis Lemberg durch die Carl-Ludwigs-Gesellschaft wird geschritten werden, für deren ersten Bedarf durch die bereits subskribierten 15 Millionen mehr als hinlänglich fürgesorgt ist; 5. die Franz-Joseph-Orientbahn endlich, die bei angemessener Einschränkung für zwei Jahre mit den bereits eingezahlten 18 Millionen das Auslangen finden kann.","ner_sample":{"text":"Der Finanzminister hat daher die Verhältnisse der einzelnen Eisenbahngesellschaften einer eindringlichen Würdigung unterzogen und ist zu dem Ergebnisse gelangt, daß folgende Eisenbahnunternehmungen einer Vorsorge zur Beschaffung der nötigen Geldmittel im Jahre 1858 nicht bedürfen: 1. die Steinbrück–Agram–Sisseker Bahn, deren Bedarf durch das Haus Rothschild und Konsorten gedeckt wird; 2. die Kärntner’sche Bahn, welcher von der Credit-Anstalt drei Millionen Gulden gegeben werden; 3. die Böhmische Westbahn, für welche mit Rücksicht auf die zwischen den Aktionären noch obwaltenden, erst auszutragenden Streitigkeiten im Jahre 1858 kaum etwas oder nur ein geringes Kapital wird in Anspruch genommen werden, dessen Beschaffung der Hauptunternehmer, Lämmel, bei dem lebhaften Interesse Bayerns für diese Bahn größtenteils im Auslande bewirken zu können hofft; 4. die Galizischen Bahnen ; nachdem die mit Ah. Genehmigung eingeleitete Unterhandlung voraussichtlich dahin führen wird, daß die Strecke der Krakauer Bahn von der Nordbahngesellschaft übernommen und erst nach deren Vollendung und Übergabe zur Weiterführung bis Lemberg durch die Carl-Ludwigs-Gesellschaft wird geschritten werden, für deren ersten Bedarf durch die bereits subskribierten 15 Millionen mehr als hinlänglich fürgesorgt ist; 5. die Franz-Joseph-Orientbahn endlich, die bei angemessener Einschränkung für zwei Jahre mit den bereits eingezahlten 18 Millionen das Auslangen finden kann.","entities":[[4,18,"PER"],[349,359,"PER"],[431,445,"ORG"],[491,509,"ORG"],[751,757,"PER"],[787,794,"GPE"],[1025,1045,"ORG"],[1123,1130,"GPE"],[1141,1166,"ORG"],[1306,1329,"ORG"]]},"ner_ent_exist":true,"ner_ent_type":"ORG,GPE,PER","ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/9/?format=json"}