{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/52867/?format=json","ner_text":"Hierauf hetten sich erstlich die churfürstlich sachsische abgesandte erclert: Nit ohn sein, dz sy hievor von irem gnedigsten churfursten und herrn bevelch gehabt, was zu befurderung der religion oder augspurgischen confeßion immer dienstlich sein möchte, darzue zuhelffen unnd an inen nichts erwenden zulassen, aber unnd nachdem sy höchstgedachtem irem gnedigsten herrn die hievorig eingegebne supplication, auch anmanung, dann auch der rkm. jungste darauf ervolgte resolution zuegeschickht, so hetten sie darauf schreiben empfangen, hinfuro die angehenckhte condition reservotiern oder protestatio, wie man es nennen möchte, dz nemlichen den stenden ir bewilligung der tyrckhen hülff halben nicht präjudicierlich noch sie dardurch verpunden sein sollen, es würde dann dise religionsach disen Reichs tag ubererledigt etc. fallen zulassen. Dabei sie es dan ires teils muessten wenden lassen, hielten aber darfur, dieweil diser ferrer anmanung auch solche conditio oder protestatio einverleiben, das fur solche condition oder reservation khönde auf dergleichen wegen der sachen geholffen werden, dz darfur gesetzt wurde, do die gegentheil inn der catholischen religion mit ausschaffung der underthonen verharren und solches continuirn solten, daß die chur- unnd fürsten sich der bedrengten wurden annemen muessten; do nun solches geschehe, dz sy sich hiemit entschuldigt haben wolten etc., dann ir genedigister furst und herr hette der condition oder reservation halb diß bedenckhen: Do die stende der km. in diser grosen noth unnd gefahr gar nichts oder doch etwas ungewiß bewilligen und solches der erbfeind, wiewol zuerachten, in erfarnus bringen sollte, dz alßdan der erbfeind desto eher unnd unzweiffentlich sein mocht gegen der rkm. gebrauchen und uben wurde.","ner_sample":{"text":"Hierauf hetten sich erstlich die churfürstlich sachsische abgesandte erclert: Nit ohn sein, dz sy hievor von irem gnedigsten churfursten und herrn bevelch gehabt, was zu befurderung der religion oder augspurgischen confeßion immer dienstlich sein möchte, darzue zuhelffen unnd an inen nichts erwenden zulassen, aber unnd nachdem sy höchstgedachtem irem gnedigsten herrn die hievorig eingegebne supplication, auch anmanung, dann auch der rkm. jungste darauf ervolgte resolution zuegeschickht, so hetten sie darauf schreiben empfangen, hinfuro die angehenckhte condition reservotiern oder protestatio, wie man es nennen möchte, dz nemlichen den stenden ir bewilligung der tyrckhen hülff halben nicht präjudicierlich noch sie dardurch verpunden sein sollen, es würde dann dise religionsach disen Reichs tag ubererledigt etc. fallen zulassen. Dabei sie es dan ires teils muessten wenden lassen, hielten aber darfur, dieweil diser ferrer anmanung auch solche conditio oder protestatio einverleiben, das fur solche condition oder reservation khönde auf dergleichen wegen der sachen geholffen werden, dz darfur gesetzt wurde, do die gegentheil inn der catholischen religion mit ausschaffung der underthonen verharren und solches continuirn solten, daß die chur- unnd fürsten sich der bedrengten wurden annemen muessten; do nun solches geschehe, dz sy sich hiemit entschuldigt haben wolten etc., dann ir genedigister furst und herr hette der condition oder reservation halb diß bedenckhen: Do die stende der km. in diser grosen noth unnd gefahr gar nichts oder doch etwas ungewiß bewilligen und solches der erbfeind, wiewol zuerachten, in erfarnus bringen sollte, dz alßdan der erbfeind desto eher unnd unzweiffentlich sein mocht gegen der rkm. gebrauchen und uben wurde.","entities":[]},"ner_ent_exist":false,"ner_ent_type":null,"ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/7/?format=json"}