{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/50776/?format=json","ner_text":"Hierauff heten sich erstlich die churfirstlich sächsische abgesanndten erclert, nit an sein das sy hievor von irem gnedigsten churfirsten und herrn befelch gehapt, was zu befirderung der religion oder augspurgischen confession immer dienstlich sein mechte, dazu zuhelffen und an inen nichst erwinden zulassen. Aber nachdem sy hechstgedachtem irem gnedigsten herrn die hievarig eingegebne supplication auch anmanung dann auch der röm. ksl. Mt. jungste daruff ervolgte resolution zugeschickht, so heten sy daruff schreiben empfangen, hinfiro die angehenngte condition reservatieren oder protestation wie man es nennen mechte, das nemlich den stennden ir bewilligung der trickenhilff halben nicht preiudicirlich noch sie dardurch verbunden sein sollen, es wurden dann diese religionsach disen reichstag yber erledigt fallen lassen dabei sie es dann irestheils miessten wennden lassen. Hielten aber darfir, dieweil dieser verrer anmanung auch solche conditio oder protestatio einverleiben, das für solche condition oder reservation kende uff dergleichen wegen der sachen geholffen werden, das darfir gesetzt wurde do die gegentheil in der catholischen religion mit usschaffung der underthonen verharren unnd solches continuiren solten, das die chur unnd firsten sich der betrangten wurden annemmen miesten. Do nun solches geschehe, das sy sich hiemit entschuldigt haben wolten, dann ir gnedigster first unnd herr hete der condition oder reservation halb dis bedenncken, do die stennde der ksl. Mt. in dieser grossen noth und gevar gar nichts oder doche twas ungewiß bewilligen und solcher der erbfeindt wiewol zuerachten in erfarnus pringen solte, das alsdann der erbfeindt desto eher unnd unzweivernlich sein mecht gegen der röm. ksl. Mt. gebrauchen und geben wurde.","ner_sample":{"text":"Hierauff heten sich erstlich die churfirstlich sächsische abgesanndten erclert, nit an sein das sy hievor von irem gnedigsten churfirsten und herrn befelch gehapt, was zu befirderung der religion oder augspurgischen confession immer dienstlich sein mechte, dazu zuhelffen und an inen nichst erwinden zulassen. Aber nachdem sy hechstgedachtem irem gnedigsten herrn die hievarig eingegebne supplication auch anmanung dann auch der röm. ksl. Mt. jungste daruff ervolgte resolution zugeschickht, so heten sy daruff schreiben empfangen, hinfiro die angehenngte condition reservatieren oder protestation wie man es nennen mechte, das nemlich den stennden ir bewilligung der trickenhilff halben nicht preiudicirlich noch sie dardurch verbunden sein sollen, es wurden dann diese religionsach disen reichstag yber erledigt fallen lassen dabei sie es dann irestheils miessten wennden lassen. Hielten aber darfir, dieweil dieser verrer anmanung auch solche conditio oder protestatio einverleiben, das für solche condition oder reservation kende uff dergleichen wegen der sachen geholffen werden, das darfir gesetzt wurde do die gegentheil in der catholischen religion mit usschaffung der underthonen verharren unnd solches continuiren solten, das die chur unnd firsten sich der betrangten wurden annemmen miesten. Do nun solches geschehe, das sy sich hiemit entschuldigt haben wolten, dann ir gnedigster first unnd herr hete der condition oder reservation halb dis bedenncken, do die stennde der ksl. Mt. in dieser grossen noth und gevar gar nichts oder doche twas ungewiß bewilligen und solcher der erbfeindt wiewol zuerachten in erfarnus pringen solte, das alsdann der erbfeindt desto eher unnd unzweivernlich sein mecht gegen der röm. ksl. Mt. gebrauchen und geben wurde.","entities":[]},"ner_ent_exist":false,"ner_ent_type":null,"ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/7/?format=json"}