{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/49832/?format=json","ner_text":"Pfaltz: Hetten auch bevelch, kein newen zoll zubewilligen oder altten zuerhohen. Lunenburgs halben vernemmen, daß die ksl. Mt. interessirt, derwegen weren ir Mt. zuvorderst auch dorunder zuhören. Brandenburg hett sich beschwert zusein erclerett, da aber ferner bericht angehört und sonderlich, ob dagegen andere zöll gefallen, hett man uff nechster versamblung ferner davon zureden. Revers Pfgf. Wolffgangen, sey ein notturfft, daß eß nachmals geschehe und sonderlich ein revers uffs papier zubringen und den pfalzgrefischen räthen furzulegen und alß baldt in effectu zubringen, dann eß nitt sein wöll, sie selbst denen verfassen zulassen. Zu dem derselb zoll mißbraucht und uff der Tonaw von wahren zöll genommen werden, die sich nit gebüren. Trierischen vorschlags halb den fiscaln belangendt, sey dieser fürschlag ettwas fremb und hett nur caesar und Kff. mitt den zöllen zethon, derwegen soltt die ksl. Mt. zuersuchen und die jenige namhafft zumachen sein, so also de facto handlen, dasselb abzuschaffen. Dann in pfalzgraff Wolffgangs sachen man schier in den dreyen kreisen ad arma kommen, hertzog Gerg Hans fahr auch de facto mitt seinem zoll für und ob wol ime alle wolfarth gönne, so sehe er doch bonum publicum mehr ane. Zu Straßburg werdt auch der bruckhen zoll über die maß angericht, deßgleichen herzog Albrecht in Beyern hab ein solchen zoll under schein eins uffschlages uff der Thonaw angericht, daß alle Kff. am Rein nitt so viel an iren zöllen haben, dan ein fuder reinisch wein vast uff 12 fl. ohngeltt lauffe, also gemitten werdt, die wein einzufuren. Wie auch der östereichischen wein halben die fur vermitten wirdt, wie caesar sich selbs beclagen soll, derwegen dieses auch in specie ir Mt. anzumelden, quia churfursten noch kein consens druffgeben.","ner_sample":{"text":"Pfaltz: Hetten auch bevelch, kein newen zoll zubewilligen oder altten zuerhohen. Lunenburgs halben vernemmen, daß die ksl. Mt. interessirt, derwegen weren ir Mt. zuvorderst auch dorunder zuhören. Brandenburg hett sich beschwert zusein erclerett, da aber ferner bericht angehört und sonderlich, ob dagegen andere zöll gefallen, hett man uff nechster versamblung ferner davon zureden. Revers Pfgf. Wolffgangen, sey ein notturfft, daß eß nachmals geschehe und sonderlich ein revers uffs papier zubringen und den pfalzgrefischen räthen furzulegen und alß baldt in effectu zubringen, dann eß nitt sein wöll, sie selbst denen verfassen zulassen. Zu dem derselb zoll mißbraucht und uff der Tonaw von wahren zöll genommen werden, die sich nit gebüren. Trierischen vorschlags halb den fiscaln belangendt, sey dieser fürschlag ettwas fremb und hett nur caesar und Kff. mitt den zöllen zethon, derwegen soltt die ksl. Mt. zuersuchen und die jenige namhafft zumachen sein, so also de facto handlen, dasselb abzuschaffen. Dann in pfalzgraff Wolffgangs sachen man schier in den dreyen kreisen ad arma kommen, hertzog Gerg Hans fahr auch de facto mitt seinem zoll für und ob wol ime alle wolfarth gönne, so sehe er doch bonum publicum mehr ane. Zu Straßburg werdt auch der bruckhen zoll über die maß angericht, deßgleichen herzog Albrecht in Beyern hab ein solchen zoll under schein eins uffschlages uff der Thonaw angericht, daß alle Kff. am Rein nitt so viel an iren zöllen haben, dan ein fuder reinisch wein vast uff 12 fl. ohngeltt lauffe, also gemitten werdt, die wein einzufuren. Wie auch der östereichischen wein halben die fur vermitten wirdt, wie caesar sich selbs beclagen soll, derwegen dieses auch in specie ir Mt. anzumelden, quia churfursten noch kein consens druffgeben.","entities":[[0,6,"LOC"],[81,91,"LOC"],[196,207,"LOC"],[390,407,"PER"],[683,688,"LOC"],[1017,1038,"PER"],[1095,1112,"PER"],[1233,1242,"LOC"],[1308,1333,"PER"]]},"ner_ent_exist":true,"ner_ent_type":"LOC,PER","ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/7/?format=json"}