{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/44986/?format=json","ner_text":"Allain will es an dem jetz gelegen sein, wie derselb angestellt werden sollte, das er gemainen stennden des Reichs nit zuschwer und auf ein solche gewößhaitt gericht, darauf man sich zuverlassen. Nun befinden wir, das alle bewilligte biß anhero gemaine pfennig allein dahin gestelltt worden, das ein jeder sich selber nach seinem gewissen tarir und dennselben nach sein hilf ungezellt unnd unverborgen inn die craißtruhen ausschutten solle. Allso ist auch offtermallß auf vorigen reichstägen tractiert worden, das solche mediante iuramento etwan geschehen solle. Dieweil aber bei jetziger rohen unnd gottlosen wellt kein rechte sicherhaitt darauff zustellen, so besorgen wir, es müesse dem werckh ein anderen weg gesucht werden. Wie wir dann nit zweiffeln, die herrn des ausschuß, die werden irer beigewonntten geschicklichait nach denn sachen auch nachgedacht haben unnd etliche bequemere mittel furzuschlagen wissen. Aber für unnsere personen wellen wir denn herrn zu einem ferrnern nachgedenggen nachvolgendt mitel vermellden. Erstlich dieweil die churf. unnd fursten, auch villaicht andere hohe stennde nit gern zulassen, das ir vermögen taxiert und an tag komme, ob die sachen dahin zurichten sein sollte, das nemblich ein jeden chur unnd f. eine zimbliche leidenliche tax ex equo et bono gestimbt, die er vonwegen seiner selbst aigner camergieter an statt des gemainen pfennig zu dem allgemainen wergg raichen und geben solle. Zum 2., daß allßdann eben derselb chur unnd furst zween seiner räte ordne unnd dieselben neben zwaien frommen, taugenlichen personen von einem jeden craiß, alle unnd jede unnderthanen seines furstenthumbs gaistlich und welltlich, exempt unnd nit exempt beschreiben unnd allßdann einen jegklichen seiner geburlichen anlag allß funff mher oder minder vonn hundert, alles mherers innhallts der reichs abschidts anno 42 unnd 43 aufläg, und dasselbig gellt alles inn ein gemaine craißtruchen verwarlich legen unnd davon ir ksl. Mt. zu hillff der granitzen und zuunderhalltung der andern pferdt jerlichen ein genante suma gellts raichen unnd den resst zu einen vorratt behallten. Solcher vorratt möchte allß dann bei denn craißen oder gemainen legstätten behallten und one vorwissen gemainer stennde mit nichten angegriffen werden.","ner_sample":{"text":"Allain will es an dem jetz gelegen sein, wie derselb angestellt werden sollte, das er gemainen stennden des Reichs nit zuschwer und auf ein solche gewößhaitt gericht, darauf man sich zuverlassen. Nun befinden wir, das alle bewilligte biß anhero gemaine pfennig allein dahin gestelltt worden, das ein jeder sich selber nach seinem gewissen tarir und dennselben nach sein hilf ungezellt unnd unverborgen inn die craißtruhen ausschutten solle. Allso ist auch offtermallß auf vorigen reichstägen tractiert worden, das solche mediante iuramento etwan geschehen solle. Dieweil aber bei jetziger rohen unnd gottlosen wellt kein rechte sicherhaitt darauff zustellen, so besorgen wir, es müesse dem werckh ein anderen weg gesucht werden. Wie wir dann nit zweiffeln, die herrn des ausschuß, die werden irer beigewonntten geschicklichait nach denn sachen auch nachgedacht haben unnd etliche bequemere mittel furzuschlagen wissen. Aber für unnsere personen wellen wir denn herrn zu einem ferrnern nachgedenggen nachvolgendt mitel vermellden. Erstlich dieweil die churf. unnd fursten, auch villaicht andere hohe stennde nit gern zulassen, das ir vermögen taxiert und an tag komme, ob die sachen dahin zurichten sein sollte, das nemblich ein jeden chur unnd f. eine zimbliche leidenliche tax ex equo et bono gestimbt, die er vonwegen seiner selbst aigner camergieter an statt des gemainen pfennig zu dem allgemainen wergg raichen und geben solle. Zum 2., daß allßdann eben derselb chur unnd furst zween seiner räte ordne unnd dieselben neben zwaien frommen, taugenlichen personen von einem jeden craiß, alle unnd jede unnderthanen seines furstenthumbs gaistlich und welltlich, exempt unnd nit exempt beschreiben unnd allßdann einen jegklichen seiner geburlichen anlag allß funff mher oder minder vonn hundert, alles mherers innhallts der reichs abschidts anno 42 unnd 43 aufläg, und dasselbig gellt alles inn ein gemaine craißtruchen verwarlich legen unnd davon ir ksl. Mt. zu hillff der granitzen und zuunderhalltung der andern pferdt jerlichen ein genante suma gellts raichen unnd den resst zu einen vorratt behallten. Solcher vorratt möchte allß dann bei denn craißen oder gemainen legstätten behallten und one vorwissen gemainer stennde mit nichten angegriffen werden.","entities":[[1841,1848,"DATE"],[1854,1856,"DATE"]]},"ner_ent_exist":true,"ner_ent_type":"DATE","ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/7/?format=json"}