{"url":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-sample/44950/?format=json","ner_text":"Braunschweig (Hg. Wilhelm): Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Hab sich des turggischen gewallts und tirranei zuerinern, das allso endtlich dahin zutrachten, ein hillf ir Mt. zethun. Erhollt der fursten unvermügen, wie Premen. Dieweil man aber von miteln, die hilf zulaisten, gedengkhe, wisse er sich zuerinnern, das der allt weg des römerzugs allweg saumbt unnd obwol die anzall sich auf vil hundert tausent gulden erstregken, so werde doch solches allain dem armen underthanen aufgelegt, weil sie aber bißheer weder zinß noch gulltt auß misfall [?] raichen mügen, darzu inen hillff zethun die herrschafften getrungen gworden, zu dem, der allt herr wegen voriger krieg ein grosse anzall hundert tausent gulden schuldig worden, welche durch den verstorbnen von Meggelnburg nit gelindert, das allso die underthanen mit der schulden last unnd zinß abzuledigen gnugsam zethun. Zudem das die wasser flutten anno 70 und 71 mergklich ein reissung der tön...?, die noch nit gebossert, dem furstenthumb zugefiegt, hiellt er darfur, das alle abgötterei, missbrauch der hailligen evangeli abgestelltt und zu einem hailligen, bußfertigen leben getracht wurdt, allßdann, do dasselbig beschehe, do wer mit mhererm glickh pro patria et foco zukriegen. Und wiewol er kainen bevelch, sich der grenitz halber zubevostigen, welche ein beharrliche hilf genent welle werden, einzulassen, so hallt er doch darfur, das ir Mt. erstlich unnderthenigst zubitten, sich zuerclern, wie hoch unnd wievil pferdt und zu fuß zuerhalten derselben gebraucht muessen werden, so were gleichsfallß ein vorratt wol vonnöten, besorgt aber, es seie mit dem gellt nit außzurichten, sonder vil fiegklicher, dem tirggen auch erschrecklicher, das die hilff durch volgg beschehe, welche jede durch irn kraiß erhallten mügen, wie sich dann wol geburett, das auch die f. inn der person hinauß ziehen. Und were seines erachtens auch de voluntarie militia zuberatschlagen unnd inen den furschlag, den gewunen lehen und grentzen anzumellden, wann der teutschen nation nichte ansehenlicher sein mocht, dann das ein solch kriegsvolgg ein jar, 3, 4 oder funff allso erhallten wurd, darzu der adel, welcher durch ritterliche tatten auf khommen dester mher angeraitzt, weill es sie auch betrefen thutt. Und helltt furnemblich, das ir Mt. underthenigst zubitten, damit frid im Niderlandt gemacht, dann diser und der schwedisch krieg Saxen mher schaden gethun. Allß weill dann der römer zug im anschlag ungleich, hiellt er darfur, das die hillf durch einen gemainen pfennig beschehe. Doneben hett er austruggenlich bevelch, von wegen seins gn. f. und hern bei den stenden anmanung zethun, weill der landtfrid inn beeden, profan und religions sachen, gueter declaration bedurfft, das derselbig fur handt genommen und der gebur nach verbeßert werdt.„","ner_sample":{"text":"Braunschweig (Hg. Wilhelm): Danksagung an Ks. Maximilian II. wie die Vorstimmenden. Zum 1. HA (Türkenhilfe): „Hab sich des turggischen gewallts und tirranei zuerinern, das allso endtlich dahin zutrachten, ein hillf ir Mt. zethun. Erhollt der fursten unvermügen, wie Premen. Dieweil man aber von miteln, die hilf zulaisten, gedengkhe, wisse er sich zuerinnern, das der allt weg des römerzugs allweg saumbt unnd obwol die anzall sich auf vil hundert tausent gulden erstregken, so werde doch solches allain dem armen underthanen aufgelegt, weil sie aber bißheer weder zinß noch gulltt auß misfall [?] raichen mügen, darzu inen hillff zethun die herrschafften getrungen gworden, zu dem, der allt herr wegen voriger krieg ein grosse anzall hundert tausent gulden schuldig worden, welche durch den verstorbnen von Meggelnburg nit gelindert, das allso die underthanen mit der schulden last unnd zinß abzuledigen gnugsam zethun. Zudem das die wasser flutten anno 70 und 71 mergklich ein reissung der tön...?, die noch nit gebossert, dem furstenthumb zugefiegt, hiellt er darfur, das alle abgötterei, missbrauch der hailligen evangeli abgestelltt und zu einem hailligen, bußfertigen leben getracht wurdt, allßdann, do dasselbig beschehe, do wer mit mhererm glickh pro patria et foco zukriegen. Und wiewol er kainen bevelch, sich der grenitz halber zubevostigen, welche ein beharrliche hilf genent welle werden, einzulassen, so hallt er doch darfur, das ir Mt. erstlich unnderthenigst zubitten, sich zuerclern, wie hoch unnd wievil pferdt und zu fuß zuerhalten derselben gebraucht muessen werden, so were gleichsfallß ein vorratt wol vonnöten, besorgt aber, es seie mit dem gellt nit außzurichten, sonder vil fiegklicher, dem tirggen auch erschrecklicher, das die hilff durch volgg beschehe, welche jede durch irn kraiß erhallten mügen, wie sich dann wol geburett, das auch die f. inn der person hinauß ziehen. Und were seines erachtens auch de voluntarie militia zuberatschlagen unnd inen den furschlag, den gewunen lehen und grentzen anzumellden, wann der teutschen nation nichte ansehenlicher sein mocht, dann das ein solch kriegsvolgg ein jar, 3, 4 oder funff allso erhallten wurd, darzu der adel, welcher durch ritterliche tatten auf khommen dester mher angeraitzt, weill es sie auch betrefen thutt. Und helltt furnemblich, das ir Mt. underthenigst zubitten, damit frid im Niderlandt gemacht, dann diser und der schwedisch krieg Saxen mher schaden gethun. Allß weill dann der römer zug im anschlag ungleich, hiellt er darfur, das die hillf durch einen gemainen pfennig beschehe. Doneben hett er austruggenlich bevelch, von wegen seins gn. f. und hern bei den stenden anmanung zethun, weill der landtfrid inn beeden, profan und religions sachen, gueter declaration bedurfft, das derselbig fur handt genommen und der gebur nach verbeßert werdt.„","entities":[[0,12,"LOC"],[14,25,"PER"],[42,60,"PER"],[266,272,"LOC"],[950,957,"DATE"],[962,964,"DATE"],[2368,2378,"LOC"],[2424,2429,"LOC"]]},"ner_ent_exist":true,"ner_ent_type":"LOC,PER,DATE","ner_source":"https://nerdpool-api.acdh-dev.oeaw.ac.at/api/ner-source/7/?format=json"}